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IAA 2009: BMW X6 und 7er Hybrid:Allzu hohe Preise

Wann welcher Motor arbeitet, wie viel Strom im Akku ist und wann sich der Verbrenner zuschaltet, das sieht der Fahrer in einer Grafik, die BMW in leuchtendem Blau in den Tacho integriert hat.

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Diese drei Betriebsarten so zu kombinieren, dass man tatsächlich Sprit sparen und trotzdem Spaß haben kann - das ist eine Kunst, mit der sich ein bis zu 100-köpfiges Entwicklerteam von BMW und Mercedes-Benz seit mehr als zwei Jahren beschäftigt. Dabei haben sie sich deutlich mehr Zeit gelassen als ihre US-Kollegen - und die Verkaufsaussichten sind bei den avisierten Preisen auch nicht gerade rosig.

Mercedes etwa bringt seine hybride M-Klasse wegen der erwartet kläglichen Nachfrage in Europa gar nicht erst auf den Markt. Und die großen Geländewagen von Jeep, General Motors und Cadillac mit Hybridtechnik sind in den USA schon seit anderthalb Jahren auf dem Markt.

Deutlich besser scheinen da die Chancen für den 7er BMW mit Hybridantrieb zu sein. Zwar sind die Bayern im Vergleich zu Mercedes mit dem S 400 Hybrid auch damit hintan - aber zum Marktstart nur rund ein Dreivierteljahr. Entwickelt wurde der Doppelherz-Antrieb des 7er BMW gemeinsam mit Mercedes und dem Zulieferer Continental. Der Lithium-Ionen-Akku wiegt gerade einmal 28 Kilogramm und baut damit nicht eine ähnlich gigantische Akkutechnik auf wie der Nickel-Metallhybrid-Akku des X6 Hybrid.

Während Mercedes bei der S-Klasse den Elektromotor, der vor dem Automatikgetriebe arbeitet, mit einem Sechszylinder sowie einer stufenlosen Automatik kombiniert, geht im BMW 7er Hybrid der gleiche leistungsstarke Achtzylinder wie im X6 zu Werke.

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