Schon Ferdinand Porsche erdachte drei Karosserievarianten seines Autos: eine Limousine mit geschlossenem Dach, eine mit Faltschiebedach und ein Cabriolet. Alle drei Versionen wurden später auch umgesetzt, die ersten Cabrios wurden bereits 1949 gebaut. Jedoch nicht in Wolfsburg, sondern von zwei Karosseriefirmen aus Wuppertal und Osnabrück.

Bei Hebmüller bestellte VW 2000 Cabrios, von denen die Wuppertaler aber nur 696 liefern konnten. Nach einem Großbrand im Sommer 1949 ging Hebmüller 1952 insolvent. Die Firma Karmann hatte mehr Glück. Auch sie begann 1949 mit der Serienfertigung eines offenen Volkswagens (Foto). In den Osnabrücker Werkshallen entstanden insgesamt mehr als 330 000 Käfer Cabrios. Das letzte übrigens erst zwei Jahre, nachdem in Emden bereits Schluss war: am 10. Januar 1980.

Bild: Volkswagen AG 19. Januar 2018, 05:112018-01-19 05:11:19 © SZ.de/harl/mkoh/stein