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Golf I in Afrika:Die fast unendliche Geschichte

Seit den frühen achtziger Jahren wird der Golf I im Süden Afrikas fast unverändert produziert: Er nennt sich Citi Golf und ist nach wie vor der Star im VW-Sortiment.

Die nächste Golf-Generation kommt frühestens im Frühjahr 2008 bei uns auf den Markt. Derick Bester, Verkaufsleiter des VW-Autohauses Swakopmund an der Küste Namibias kann darüber nur lächeln: "Was, nächstes Jahr kommt schon der neue Golf? Höre ich zum ersten Mal." Der schlichte weiße Verkaufsraum des größten Autohauses weit und breit könnte auch in Deutschland oder Spanien stehen. Viel Glas, helle Fliesen und zwei neue Golf strahlen um die Wette.

In Südafrika ein Dauerläufer: der Golf I. Die meisten Modelle sind wegen der heißen Temperaturen in Namibia weiß lackiert.

(Foto: Foto: Pressinform)

Die Nummer eins ist der hier nach wie vor gehandelte Golf I. Bei uns wurde der erfolgreiche Wolfsburger bereits vor 24 Jahren vom nicht minder erfolgreichen Golf II ersetzt. Es folgten die Gölfe der Generationen III, IV und V - und nächstes Jahr die Nummer sechs.

Der Golf I ist einfach nicht zu verdrängen

Auch in Südafrika und dem Nachbarstaat Namibia ist der aktuelle Golf V bereits seit Jahren auf dem Markt. Seinen Urahn Golf I konnte er jedoch nicht verdrängen - der aktuelle Golf V liegt in der internen VW-Wertung hinter dem Polo sogar nur auf Rang drei.

Der alte Golf dagegen belegt in der Zulassungsstatistik Namibias seit Jahr und Tag einen der vorderen Plätze. In den Staaten im südlichen Afrika wird die erste Generation als Citi Golf als Neuwagen zu Preisen von umgerechnet 8000 Euro verkauft. Günstiger ist kaum ein anderes Auto.

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