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Genfer Autosalon 2013:VW: optische Retuschen und PR-Coups

Als vorerst letzte Spielart des vergnüglichen Up! ist eine optisch aufgemotzte Version namens Cross Up zu sehen. Das gerade noch vor dem Salon präsentierte, sogenannte Einliter-Auto namens XL1 dürfte dagegen bloß die Rolle eines Technologie-Trägers (und PR-Coups) spielen. War zuerst noch die Rede von einer Kleinserie zu 100.000 Euro das Stück, hieß es zuletzt, die 50 geplanten Exemplare würden gar nicht verkauft, sondern verleast und das auch nicht an Privatleute.

VW XL1

Das Kein-Liter-Auto

Nicht weit entfernt bei Konzerntochter Audi ein ähnliches Bild. Nachdem man gerade die beiden Elektromodelle R8 e-tron und A2 e-tron in aller Stille beerdigt hat, gehört in Genf, technologisch gesehen, der A3 e-tron, ein Plug-in-Hybrid (mit VW-Technik) zu den Highlights, außerdem eine für Europa wohl ziemlich überflüssige Kraftprotzvariante des Q3 mit 310 PS sowie der kaum schwächere S3 Sportback.

Etwas mehr Aufsehen ist den Konzerntöchtern Škoda und Bentley zuzutrauen. Während die Tschechen mit dem sehr ansehnlichen und sehr geräumigen Kombi des sehr vernünftigen Octavia antreten, vermittelt der neue Flying Spur der Briten eine Ahnung von einer - überfälligen - Designreform der Marke. Einstiegspreis: um die 200.000 Euro.

Die Premiumkonkurrenz von BMW und Mercedes übt sich gleichfalls in Basisarbeit. Dabei stehen die Bayern schon ganz im Zeichen der neuen Elektro-Zeit, i3 und i8 warten in Sichtweite. Dreier GT, M6 Gran Coupe und selbst das Van-Concept namens Active Tourer überbrücken die Wartezeit. Für die x-ten Varianten des Mini-Programms gilt das sowieso. Unterdessen sagt Mercedes immer noch A, wenn es von der Zukunft redet. In Genf ist die Kompaktlimousine CLA zu sehen, der mit Spannung erwartete Kompakt-SUV namens GLA steht dagegen erst in Shanghai im April. Dafür reicht man nächste Woche mit dem 360-PS-Modell A45 AMG den Bleifuß-Fans einen Appetithappen.

Mercedes A 45 AMG

Die neue A-Klasse aus Affalterbach