Genfer Autosalon 2012:BMW klotzt mit Kraft

Die von finanziellen Tiefschlägen gebeutelte Marke mit dem Blitz fährt in Genf ein breit gefächertes Spektrum an Fahrzeugmodellen auf. Der Opel Astra OPC mit 205 kW / 280 PS und das kleine SUV mit dem überraschenden Namen Opel Mokka sollen erst Messebesucher und dann Käufer locken.

Nicht nur umweltfreundlich und rational wird es auf dem BMW-Messestand zugehen. Der 280 kW / 381 PS starke BMW M 550d xDrive mit Dreifach-Turbo zeigt, dass Power auch sparsam sein kann. Gleichzeitig feiert in ihm der erste Dieselmotor eines M-Modells seine Premiere. Der M-Diesel sorgt mit 740 Newtonmetern an allen vier angetriebenen Rädern für eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h und eine Sprintzeit von 4,7 Sekunden auf Tempo 100. Am 12. Mai soll der sich mit 6,3 Litern Diesel auf 100 Kilometern begnügende 550d xDrive auf den Markt kommen. Die Preisliste beginnt bei knapp 81.000 Euro.

Mit dem gleichen Sechszylinder-Diesel ist auch der überarbeitete BMW X6 zu bekommen, der in Genf ebenfalls seine Premiere feiern wird. Einen Hauch sportlicher geht es wenige Meter neben dem großen Diesel-SUV zu. Das viertürige 6er Gran Coupé verfügt in seiner Topmotorisierung über einen V8-Benzinmotor mit 330 kW / 450 PS und ein Drehmoment von 650 Newtonmetern. Die Anfangsmotorisierungen des 640i und 640d leisten 235 kW / 320 PS und 230 kW / 313 PS. Den Sprint auf Tempo 100 beendet der auch als Allradler erhältliche 650i xDrive Gran Coupé in 4,5 Sekunden.

Nicht ganz so sportlich ist der Mini John Cooper Works Countryman. Der bis dato sportlichste Mini leistet 160 kW / 218 PS und schafft 225 km/h Spitze - Allrad ist Serie. Das gilt auch für den neuen Peugeot 4008, der Star auf dem Messestand der Franzosen werden dürfte. Vier Motoren mit Leistungen zwischen 115 und 150 PS machen dem Zwillingsbruder des Mitsubishi ASX allerdings kaum echte Beine.

Aus Ingolstadt kommen zwei kleine 265 kW/360 PS-Raketen. Das Audi TT RS plus Coupé und sein dachloser Bruder TT RS plus Roadster leisten 15 kW / 20 PS mehr als die Basismodelle. Der Fünfzylinder-Turbomotor leitet seine aus 2,5 Litern gewonnenen 465 Newtonmeter Drehmoment an alle vier Räder. Den Sprint von 0 auf Tempo 100 absolviert er in 4,1 Sekunden. Ob mit manuellem Sechsgang-Getriebe oder dem 2150 Euro teuren siebenstufigem Doppelkupplungsgetriebe gefahren wird, ist egal, die Höchstgeschwindigkeit liegt stets bei 280 km/h. Mindestens 60.650 Euro rufen die Herren der Ringe für das Coupé auf. Der Roadster steht ab 63.500 Euro bereit.

In Genf zeigt sich erstmals auch der Audi A6 Allroad Quattro. Der auf den ersten Blick an seinen Plastikapplikationen und den verbreiterten Kotflügeln zu erkennende Kombi liegt um sechs Zentimeter höher als seine Geschwister. Für den Unterbodenschutz wurden ihm Edelstahl-Abdeckungen im Vorder- und Heckbereich verpasst. Drei Diesel- und ein Benzinmotor stehen zur Auswahl. Nach 5,9 Sekunden beschleunigt der 228 kW / 310 PS starke und 440 Newtonmeter Drehmoment erzeugende Dreiliter V6-Benziner den serienmäßig luftgefederten Allroad auf Tempo 100.

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