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Genf 2011: Mikrobus Mia Electric:Murat liebt Mia

Die etablierten Autobauer zeigen in Genf fast nur Prototypen mit ungewissem Serienstart. Elektroautos, die man zeitnah und zu relativ normalen Preisen kaufen kann, bieten andere an. Zum Beispiel die Firma Mia.

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Die etablierten Autobauer haben auf dem Genfer Salon neben den bekannten Elektro-Kandidaten fast nur Prototypen mit ungewissem Serienstart im Gepäck. Elektroautos, die man zeitnah und zu relativ normalen Preisen kaufen kann, bieten andere an.

Eine interessante Elektro-Weltpremiere wird auf dem Genfer Salon am Stand von Mia Electric gefeiert. Das Unternehmen, das seine Zentralen in Essen und im Saarland hat, gehört nicht zu den kleinen Ökoauto-Start-Ups, die ihre bescheidenen Zelte auf der Sonderfläche im grünen Pavillon aufgeschlagen haben.

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Mia präsentierte sich in einer der Haupthallen neben den Großen der Branche und stellt auf seinem ....

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... Hochglanzpodium ein Stadtauto in Mikrobusform aus, das in drei Varianten - als Drei- oder Viersitzer oder als kleiner Transporter - zu haben ist.

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Mia heißt das Fahrzeug - und das ist offenbar kein Neutrum, sondern weiblich. Die Marketingleute jedenfalls sprechen von "der Mia", wenn sie Interessenten über das Produkt informieren.

Der Mann, der hinter der Mia steckt, ist Murat Günak (im Bild), in der Vergangenheit Automobildesigner bei Mercedes, Peugeot und Volkswagen. Vor einigen Jahren hat der Freidenker, wie Günak sich selbst gern nennt, allerdings seine Sympathie für alternative Antriebe und eine völlig neue Art von Autos entdeckt.

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Der Kleinstbus soll durch hohen Nutzwert als Familienauto oder Minilaster im städtischen Umfeld überzeugen - und trotzdem nicht vernunftbetont und spaßlos, sondern chic und stylish rüberkommen.

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Die kleinste Mia-Variante, die inklusive Transport- und Zulassungskosten zu Preisen ab 19.500 Euro angeboten wird, ist 2,87 Meter lang, 1,64 Meter breit und 1,55 Meter hoch.

Die Fahrgastzelle besteht aus einer thermogeformter ABS-Karosserie. Kunden können die Hülle in cremeweißem Lack, in gebürsteter Alu-Optik oder im Karbon-Look bestellen

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Serienmäßig wird das Auto mit 14-Zoll-Alurädern vom Band rollen. Mit drei Felgenfarben und unterschiedlichen Farbtönen für den Innenraum können Käufer dem winzigen Bus eine persönliche Note geben.

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Die 22 Zentimeter längere Variante Mia L bietet Platz für vier. Der Fahrer hat den ganzen vorderen Bereich für sich. Im Fond gibt's eine klappbare Bank, wodurch sich das Kofferraumvolumen bei Bedarf von 420 Liter auf 998 Liter erweitern lässt.

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Der Mia K, die Transportervariante, ist 3,19 Meter lang und kann keine Passagiere, dafür aber Lasten bis zum zulässigen Gesamtgewicht von 1195 Kilo transportieren (1500 Volumenliter Ladefläche).

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Durch das ausgeklügelte Sitzsystem haben bei Bedarf auch Fondpassagiere viel Beinfreiheit.

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Herzstück des Mia-Antriebs ist eine 8-kWh-Lithium-Eisenphosphat-Batterie, die dem inklusive Akkupaket knapp 760 Kilogramm leichten Fahrzeug eine Reichweite von 80 bis 90 Kilometern und Fahrgeschwindigkeiten bis zu 110 km/h ermöglicht.

Dank der Rundscheinwerfer blickt Mia ziemlich freundlich in die Welt.

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Einsatzbereit ist der Mikrobus aber auch nach kürzerer Zeit, da jederzeit teilgeladen werden kann. Für die Batterie gewährt der Hersteller eine Dreijahres- beziehungsweise 50.000 Kilometer-Garantie.

Die Heckscheibe ist gleichzeitig Kofferraumklappe.

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Für maximale Alltagtauglichkeit hat Günak der winzigen Vehikel praktische Schiebetüren spendiert.

Pfiffig sind Ausschnitte in Boden und ...

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... Dach, die sich gemeinsam mit den Türen zur Seite bewegen, wodurch sich selbst Größere beim Ein- und Aussteigen nicht so leicht den Kopf stoßen.

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Bei der Gestaltung des Innenraums stand die Reduktion aufs Wesentliche im Vordergrund.

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Für Fahranfänger, Familien, Senioren - der kleine Elektrobus zielt auf ein breitgefächertes Publikum.

Und er ist startbereit: Ab Juni soll er im nordfranzösischen Cerizay vom Band rollen.

© sueddeutsche.de/Pressinform/gf

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