Fiat 500C (2009 bis heute)

Ist der Fiat 500C überhaupt ein Cabrio? Schließlich besitzt die Neuauflage des italienischen Klassikers nur ein Faltdach, das sich öffnet, die Seitenwände bleiben starr. Doch der Fiat ist so hübsch anzuschauen, dass man ihm viel verzeiht. Wie zum Beispiel seine lange Mängelliste beim TÜV. Der beanstandet unter anderem Probleme mit der Radaufhängung und Federung, durchgerostete Auspuffanlagen, Ölverlust, entladene Batterien (2007 bis 2014), defekte Kraftstoffpumpen (2007 bis 2012) und überhitzte Kühlsysteme (2009 bis 2011). Gut zu wissen: Umso älter der Fiat 500C ist, umso besser schneidet er im Vergleich zur Konkurrenz ab.

Empfehlenswert sind vor allem höhere Ausstattungslinien ab der mittleren Stufe "Lounge". Die 1,2-Liter-Benziner mit 69 PS sind für die Stadt ausreichend, sie gibt es gebraucht bereits ab 4000 Euro. Wer auch längere Strecken unterwegs ist, sollte zum 1,4-Liter Benziner mit 100 PS greifen. Spaß machen die Twinair-Modelle mit nur zwei Zylindern. Allerdings sind sie bei höheren Drehzahlen recht laut. Und erinnern an ein Moped, das durch die italienische Nacht röhrt. Am sparsamsten fährt es sich mit den Dieselversionen mit 75 oder 95 PS. Sie brauchen nicht einmal fünf Liter Diesel auf 100 Kilometer.

Bild: Fiat 21. August 2018, 05:192018-08-21 05:19:57 © SZ.de/dd