Ford Mustang 5.0 Ti-VCT:Leithengst

Seit der Verfolgungsfahrt im Film "Bullitt" ist das Wettrennen zwischen Ford Mustang und Dodge Charger legendär. Ford schickt jetzt ein neues Wildpferd ins Rennen - den 2010er Ford Mustang Ti-VCT.

Hans Bast

11 Bilder

Ford Mustang 5.0 Ti-VCT V8 2010

Quelle: SZ

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Seit der Verfolgungsfahrt in "Bullitt" ist das Wettrennen zwischen Ford Mustang und Dodge Charger legendär. Ford schickt jetzt ein neues Wildpferd ins Rennen - den 2010er Ford Mustang Ti-VCT.

Ford hat den Mustang gründlich überarbeitet. Die Frontpartie wirkt wuchtiger, die Motorhaube ist stärker gewölbt und die Dachlinie flacher. Die Scheinwerfer sind schmaler und die Blinker jetzt in die Xenonleuchten integriert, die Kotflügel leicht ausgestellt.

Ford Mustang 5.0 Ti-VCT V8 2010

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Seine geschwungenen Seitenlinien verleihen ihm zusätzlich eine kraftvolle Optik. Am Heck gibt es nun kein sichtbares Kofferraumschloss mehr.

Die Heckleuchten in ihrer vertrauten Dreiteilung erinnern stärker an die klassischen Modelle der sechziger Jahre als den aktuellen Vorgänger.

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Das Fahrwerk wurde ebenfalls modernisiert. Hinter den 19-Zoll-Leichtmetallrädern verrichten innen belüftete Scheibenbremsen ihre Arbeit - vorne mit 300 Millimeter und hinten mit 292 Millimeter Durchmesser.

Als Zusatzausstattung kann man auch ...

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... ein Bremspaket von Brembo mit 355 Millimeter großen Scheiben montieren lassen. Die Querlenker und Stabilisatoren wurden versteift, die Federung und die Servolenkung verstärkt.

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Dem Motor hat Ford ganz besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen. Der neue 5.0-Ti-VCT verfügt jetzt erstmals über vier Ventile pro Zylinder, vier Nockenwellen und eine variable Ventilhubanpassung.

Die Technik erlaubt eine 20-prozentige Gewichtsreduzierung und einen respektablen Leistungszuwachs bei gleichzeitig geringerem Hubraum: So kommt der kleinere Motor auf 412 PS.

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Hierzulande ist Ti-VCT (Twin Independent Variable Camshaft Timing) eine längst bewährte Technik. In den USA ist sie aber noch nicht so weit verbreitet und bei den Big Blocks neu.

Immerhin reicht es für eine Höchstgeschwindigkeit von rund 240 km/h - genaue Daten rückt Ford noch nicht heraus.

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Weiterer Vorteil der neuen Technik: ein reduzierter Verbrauch. Mit seiner Sechsgang-Automatik soll der Ford Mustang außerorts nun rund 9,5 Liter Super schlucken, im Stadtverkehr 14 Liter.

Mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe liegt der Verbrauch nur geringfügig höher.

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Damit hat Fords neues Rennpferd zumindest beim Verbrauch die Nase vorn im Dauerrennen mit dem deutlich stärker motorisierten Dodge Charger, der 2006 zuletzt runderneuert worden ist.

Der 5,7-Liter-Dodge verbraucht schon bei entspannter Autobahnfahrt (Tempo 120) rund 12,5 Liter. So gesehen ist der Mustang in der Riege der Musclecars fast schon ein Greencar.

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Ob das neue Konzept aber dem langsamen Sterben der Big Blocks Einhalt gebieten kann, wird erst die Zukunft zeigen. Chevrolet etwa hatte die Produktion des Camaro nach 35 Jahren Bauzeit 2002 vorläufig eingestellt. Seit März 2009 läuft er ...

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... in der nun fünften Generation und mit einem 6-Liter-V8 im kanadischen Oshawa wieder vom Band. Pontiac hat den Firebird schon 2002 beerdigt, lange bevor GM die Marke selbst hat sterben lassen. Und Dodge baut seinen Challenger nur noch in kleinen Stückzahlen und für Liebhaber.

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Nur der Dodge Charger scheint seine einstige Popularität weiter zu behaupten. Inzwischen aber, als Limousine "LX" mit vier Türen ausgestattet, reüssiert er immer öfter als Polizeiwagen. Frank Bullitt würde das kaum freuen.

Alle Fotos: oh

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