Fiat 600e im Test:Eine Nummer größer

Fiat 600e im Test

Das Grundmodell des neuen Fiat 600e kostet 36 490 Euro, die La-Prima-Version ist 6000 Euro teurer.

(Foto: Stellantis/Fiat)

Mit dem 600e bringt Fiat ein wendiges und komfortables Elektroauto. Nur beim Verbrauch enttäuscht es im Test.

Von Georg Kacher

Kleines Auto, runde Formen - die Welt liebt den Fiat 500. Als die Italiener den Volkswagen des Südens vor gut drei Jahren als vollelektrische Version auf den Markt brachten, rissen sich die Käufer (und vor allem die Käuferinnen) um den Kleinen. Nun also präsentiert Fiat den 600e, wenn man so will, den größeren Bruder des 500. Auch der Fiat 600 hat eine lange Tradition: Erstmals kam der Kleinwagen 1955 auf den Markt und begründete in den Fünfziger- und Sechzigerjahren den Erfolg der Marke. Der Neue hat allerdings mit dem zweitürigen Heckmotor-Original nur noch den Namen gemeinsam. Und er ist auch kein sortenreiner Fiat mehr, sondern das mit etwas südländischem Charme und Chic aufgepeppte Pendant zu einer ganzen Palette von Fahrzeugen aus der Welt des Stellantis-Konzerns, beispielsweise zum Jeep Avenger, zum Peugeot e-2008 sowie zum Opel Mokka-e. Mit dieser fast schon unübersichtlichen Vielzahl an mehr oder weniger ähnlichen Modellen versuchen die Stellantis-Bosse, ihre skalierbaren Module möglichst breit auszurollen.

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