Kolumne „Hin und weg“Wenn der Nimbus verglüht

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Fürs Ferrari-Familienalbum: Papst Leo XIV. und John Elkann aus der Agnelli-Familie, der auch den Ferrari-Aufsichtsrat leitet.
Fürs Ferrari-Familienalbum: Papst Leo XIV. und John Elkann aus der Agnelli-Familie, der auch den Ferrari-Aufsichtsrat leitet. HANDOUT/AFP

Der Elektro-Ferrari setzt Italien unter Hochspannung. Allerdings anders als gedacht.

Glosse von Joachim Becker

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Um Autos wird gerne gestritten. Die einen stören sich an den Stinkedingern auf den städtischen Gehsteigen. Für die anderen sind es Skulpturen im öffentlichen Raum, die wie Filmstars die volle Bewunderung verdienen – oder auch nicht. Zur letzten Gruppe gehört offensichtlich ein guter Teil der italienischen Bevölkerung. Mit welcher Vehemenz (nicht nur) jenseits der Alpen über den neuen Ferrari Luce gehöhnt, geflucht und ja: getrauert wird, nimmt die Ausmaße einer klassischen Tragödie an – oder doch eher einer komischen Oper?

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Einst schuf der Autobauer Jaguar Skulpturen auf Rädern, jetzt läuft bald der letzte Benziner vom Band. Und die Zeitgeist-Kampagne fürs Elektrozeitalter ist grauenhaft. Schafft sich eine Legende gerade selbst ab?

SZ PlusVon Gerhard Matzig

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