SpracheDas Ende des Damenrads

Lesezeit: 5 Min.

Das Image des ursprünglich für Rockträgerinnen entworfenen Rades ist nicht mehr das beste.
Das Image des ursprünglich für Rockträgerinnen entworfenen Rades ist nicht mehr das beste. imago/McPHOTO/Baumann

Fast niemand sagt mehr „Damenrad“. Während der Begriff verblasst, nimmt die Zahl der Modelle mit tiefem Einstieg zu. Doch eine Frage bleibt.

Von Andreas Remien

SZ bei Google bevorzugen

Schlangenmakrele, Datsun, Karl-Marx-Stadt – gibt es nicht mehr. Nun hat es auch das Damenrad erwischt. Materiell ist das alles natürlich noch da, der Butterfisch, Nissan und Chemnitz, nur die alten Begrifflichkeiten hat man lieber ersetzt, weil sie nicht mehr in die Zeit gepasst haben, schlecht fürs Image oder nicht verkaufsfördernd waren. Auch beim Damenrad ist es nicht anders. Man sieht es viel und sogar immer mehr herumfahren, sein Name aber verblasst wie die Rauke, Raider und die Karstadt-Quelle-Versicherungen.

Zur SZ-Startseite

Kolumne „Hin und weg“
:FX 257 EXe – warum haben Fahrräder nur so komische Namen?

Die Namen von neuen Fahrradmodellen kommen oft daher wie eine Mischung aus Bundesligaergebnis und Atomwaffencode. Warum bloß?

Glosse von Andreas Remien

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: