Schlangenmakrele, Datsun, Karl-Marx-Stadt – gibt es nicht mehr. Nun hat es auch das Damenrad erwischt. Materiell ist das alles natürlich noch da, der Butterfisch, Nissan und Chemnitz, nur die alten Begrifflichkeiten hat man lieber ersetzt, weil sie nicht mehr in die Zeit gepasst haben, schlecht fürs Image oder nicht verkaufsfördernd waren. Auch beim Damenrad ist es nicht anders. Man sieht es viel und sogar immer mehr herumfahren, sein Name aber verblasst wie die Rauke, Raider und die Karstadt-Quelle-Versicherungen.
SpracheDas Ende des Damenrads
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Fast niemand sagt mehr „Damenrad“. Während der Begriff verblasst, nimmt die Zahl der Modelle mit tiefem Einstieg zu. Doch eine Frage bleibt.
Von Andreas Remien
