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Fahrräder im Test:Was taugen Climbingbikes?

Climbingbikes

Die Einstiegsvariante des Trek Emonda kostet etwa 2600 Euro. Die Preise der Top-Modelle beider Räder liegen jenseits der 10.000 Euro.

(Foto: Trek)

Mit dem Rennrad bergauf zu fahren, tut weh. Einige Hersteller haben sich deshalb ein neues Segment einfallen lassen: die Climbingbikes. Aber helfen die wirklich, wenn es steil wird?

Von Sebastian Herrmann

Gelegentlich, wenn die Gedanken finster werden, steht mal wieder alles in Frage. Hätte es nicht einen anderen Weg gegeben, der zu einem wirklich erfüllenden Beruf hätte führen können? Sobald sich die Wolken aber wieder etwas auflockern und ein paar Sonnenstrahlen in die Seele vordringen, erwacht der Spötter in einem und bringt eine tolle Berufsidee mit: Wie wäre es denn, kichert dieser innere Scherzkeks, eine Position als Marketingbegriffserfinder in der Sportartikelbranche zu bekleiden? Lustige Wörter kreieren und dafür viel Geld verdienen, das wäre was. Als Chief Linguistic Officer (CLO) - ohne pompösen Titel geht nichts - würde einem die tollste Wortakrobatik aus dem Mund purzeln. Doch die Latte liegt hoch, Schuhe, Geräte, Funktionskleidung und andere Sportware trägt bereits die irrsten Bezeichnungen. Zum Beispiel: Dynamic Duomax, Space Trusstic, Flytefoam - klingt nach Raumfahrt, hat aber irgendwas mit Laufschuhen zu tun. Wirklich.

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