Fahrbericht Mercedes B 250eAuto von Mercedes, Technik von Tesla

Daimlers einziges Elektroauto ist durchaus gelungen. Sehr weit kommt man mit der B-Klasse allerdings nicht.

Test von Felix Reek

Viele Elektroautos haben ein Problem. Abgesehen von der geringen Reichweite, des ausbaufähigen Ladestationsnetzes oder des hohen Preises. Es ist das Design. Das beste Beispiel ist der BMW i3. Ein Auto, das geradezu schreit: "Ich bin die Zukunft!" Die Antwort darauf: "Das mag sein. Aber muss die ausgerechnet so aussehen?" Sicher, das Design eines Autos ist Geschmackssache. Aber gerade bei Elektroautos versuchen die Hersteller, den wegweisenden Antrieb möglichst futuristisch zu verpacken. Das schreckt Käufer ab, die ein Auto vor allem aus einem Grund kaufen: Es soll sie möglichst unspektakulär ans Ziel befördern.

"Unspektakulär" ist auch der Begriff, der die Mercedes B-Klasse Electric Drive am besten beschreibt. Der Kompaktvan sieht aus wie sein Konzernbruder mit Diesel- oder Benzin-Motor. Unterschiede gibt es nur im Detail.

Bild: Daimler AG 16. August 2016, 10:162016-08-16 10:16:21 © Süddeutsche.de/harl/mane