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Fahrbericht: Ford Mondeo 2.5 Ghia:Ein echter Ford-Schritt

Das erstaunliche Comeback eines klassischen Familienautos - auch dank James Bond, der ihn in "Casino Royale" fuhr.

Von Stefan Grundhoff

Niemand hat je behauptet, dass der alte Ford Mondeo ein schlechtes Auto gewesen sei. Mit jeder Modellüberarbeitung wurde er besser und konnte sich mit den Besten der Mittelklasse messen. Doch das müde Styling brachte zu wenig Kunden. Damit ist jetzt Schluss: Nach dem gleichermaßen sehenswerten wie erfolgreichen Van-Doppel S-Max und Galaxy hat Ford mit dem neuen Mondeo eine dynamisch anzuschauende Mittelklasselimousine kreiert, die an Front und Seitenlinie viele Designelemente der 2003 gezeigten Studie Iosis übernimmt.

Ford Mondeo

Muskulöse Radläufe sorgen für Spannung - das funktioniert bei der S-Klasse und beim Mondeo.

(Foto: Foto: Hersteller/Pressinform)

Die flache Front mit dem bulligen X zwischen Motorhaube und Frontschürze dürfte auch beim Publikum sehr gut ankommen. Ausgestellte Radläufe, eine breitere Spur und der verlängerte Radstand - Fords Designdirektor Martin Smith hat keinesfalls in die kreative Trickkiste gegriffen, sondern sich üblicher Methoden bedient, um dem Wagen mehrt Sportlichkeit zu verleihen.

Die Mittelklasse, wieder spannend

Das ist am Heck nur mit Einschränkungen gelungen, denn die Kontur der Heckklappenkante und die hoch gestellten Heckleuchten wirken keinesfalls so sportlich und elegant wie der Rest. Aber: Das Heck zeigt immerhin Charakter. Zudem wirkt die Stufenheckversion fast wie ein Fließheckmodell. Angestammte Limousinenkunden wird man damit wohl kaum ködern können. Aus gutem Grund kalkuliert man in Deutschland mit einem Stufenheckanteil von unter zehn Prozent - die meisten werden zum Kombi greifen.

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