Fahrbericht Citroën C4 CactusMutig, mutig

Viel Farbe, auffälliger Rempelschutz: Der Hang zum Anderssein ist - je nach Sichtweise - Citroëns größte Stärke oder größte Schwäche. Das sieht man auch beim neuen C4 Cactus.

Der Hang zum Anderssein ist - je nach Sichtweise - entweder Citroëns größte Stärke oder Schwäche. Das sieht man auch beim neuen C4 Cactus. Sein besonderer Charme ist aber nicht das einzige Argument, das für ihn spricht.

Erst der Nissan Juke, bald der VW Beetle Dune, vom 13. September an der Citroën C4 Cactus: Im Segment der kompakten Grenzgänger zwischen den klassischen Autosegmenten, neudeutsch "Crossover"-Modelle, setzen die Designer immer öfter auf ausgefallene Karosserieformen. In Citroëns Fall ist das nichts Ungewöhnliches, schließlich hat ihr Mut zum Anderssein schon oft für Aufsehen gesorgt und zu Verkaufserfolgen geführt. Man denke zurück an die "Göttin" Citroën DS oder den 2CV, besser bekannt als "Ente". Die Legenden von einst begeisterten wegen ihres Charmes, weniger wegen ihrer Qualitäten als praxisorientiertes Fahrzeug - ein Phänomen, das auch auf den Cactus zutrifft.

Bild: SOM 18. Juni 2014, 19:022014-06-18 19:02:26 © SZ.de/Press-inform/Marcel Sommer/hart/cag