Fahrbericht BMW Zweier Active Tourer:Verkaufsstart Ende September

Dass man bei BMW bereit ist, mit alten Denkverboten aufzuräumen, zeigt auch das: Der 218i (100 kW/136 PS; Verbrauch: 4,9-5,2 l/100 km; ab 27 200 Euro) ist nach dem Mini und dem i8 der erste BMW, der von dem neuen, quer eingebauten Dreizylinder angetrieben wird. Zum Verkaufsstart Ende September gibt es außerdem den 218d (110 kW/150 PS; 4,1-4,3 l; ab 31 050 Euro) und das Topmodell 225i (170 kW/231 PS; 5,8-6,0 l; ab 37 950 Euro). Start-Stopp ist selbstverständlich, Bremsenergie-Rückgewinnung und Schaltpunktanzeige ebenso.

Zum Jahresende folgen die Diesel 216d und 220d, der Benziner 220i und Allradantrieb gibt es dann auch. Während der Dreizylinder seine Kraft serienmäßig über ein Sechsgangschaltgetriebe weitergibt, oder sich auf Wunsch mit einer Sechsgang-Steptronic kombinieren lässt, wurde für die Vierzylinder eine Steptronic mit zwei Gängen mehr entwickelt, die auf den Frontantrieb und die quer eingebauten Motoren abgestimmt ist. Leider stand für die erste Testfahrt kein Dreizylinder bereit, deshalb scheint uns für den Tourer nach ausgedehnten Fahrten durch die Tiroler Bergwelt der drehmomentstarke 218d mit der Sechsgangautomatik eine ideale Kombination. Und als Sonderausstattung würden wir das großflächige, 1250 Euro teure Glasschiebedach ganz oben auf die Wunschliste setzen.

Der Innenraum des BMW 2er Active Tourers.

Der Zweier Active Tourer soll vor allem Familien ansprechen. Deswegen gibt es viel Platz im Innenraum.

(Foto: Tom Kirkpatrick; BMW)

Serienmäßig bekommt man dazu ein Radio mit Telefon-Freisprecheinrichtung, das Bediensystem iDrive mit großem Display, Regensensor, Sportlenkrad und eine Auffahrwarnung mit Anbremsfunktion. Was man sich sonst Gutes tun will, ist wie gewohnt summiert in einer der vier Ausstattungslinien oder lässt sich einzeln ordern wie Head-up-Display oder Stauassistent - oder eben alles, was einen BMW erst zum BMW macht.

Wer sich so großzügig aus der Aufpreisliste bedienen kann, den wird dann auch der Hinweis nicht stören, dass ein Golf Sportsvan, weiß Gott kein schlechtes Auto, schon ab 7500 Euro weniger zu haben ist.

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