Facelift VW PoloBehutsame Frischzellenkur

Fünf Jahre ist die aktuelle Generation des VW Polo unverändert auf dem Markt, erst jetzt kommt das erste Facelift. Optisch ändert sich wenig, doch die Technik hat Volkswagen umfassend modernisiert.

Von Jürgen Wolff

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Fünf Jahre ist die aktuelle Generation des VW Polo unverändert auf dem Markt, erst jetzt kommt das erste Facelift. Optisch ändert sich wenig, doch dich Technik hat Volkswagen umfassend modernisiert. Wer die Modellpflege erkennen will, der muss schon genau hinsehen. Die Frontschürze wurde unter anderem mit größeren Lufteinlässen leicht modifiziert. Hinzu kommen neue Felgen sowie gegen Aufpreis Doppelrundscheinwerfer mit LED-Technik.

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Am Heck gibt sich der neue VW Polo durch eine geänderte, nun vollständig lackierte Stoßstange zu erkennen. Die Abmessungen haben sich im Vergleich zum Vorgänger nur geringfügig geändert. Akribisch notiert Volkswagen einen Längenzuwachs von zwei Millimetern. Die Gesamtlänge beträgt also wie gehabt 3,97 Meter.

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Einen deutlichen Fortschritt macht der VW Polo beim Thema Assistenzsysteme. Eine neue, direkt in die Lenksäule integrierte elektromechanische Servolenkung ist ebenso serienmäßig an Bord wie die Multikollisionsbremse, die nach einem Zusammenstoß ein automatisches Abbremsen einleitet, um Folgeunfälle zu vermeiden. Hinzu kommen ein optionales adaptives Fahrwerk, bei dem eine komfortable und eine sportliche Abstimmung gewählt werden kann, ein Müdigkeitswarner, das Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist" mit City-Notbremsfunktion, die automatische Distanzregelung ACC und eine Rückfahrkamera.

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Die Motorenpalette des Polo hat Volkswagen grundlegend überarbeitet. Dreizylinder-Aggregate ergänzen nun die Triebwerke mit vier Brennkammern. Alle Motoren erfüllen die strenge Euro-6-Abgasnorm und sollen laut Hersteller bis zu 21 Prozent weniger Sprit verbrauchen als die bisherigen Aggregate. Beim Spritsparen helfen zudem das Start-Stopp-System und der Rekuperationsmodus, der Bremsenergie zurückgewinnt.

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Besonders sparsam soll der neue Polo TDI Bluemotion sein, dessen Dieselmotor laut VW im Schnitt nur 3,2 Liter auf 100 Kilometer verbraucht. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 82 g/km. Der beste Spritsparer unter den Benzinern ist der 90 PS starke Polo 1.0 TSI Bluemotion mit seinem Dreizylinder-Turbo-Direkteinspritzer. Er verbraucht offiziell 4,1 Liter. Die Dieselmotoren decken wie gehabt ein Leistungsspektrum von 75 bis 105 PS ab, bei den Benzinern reicht es vorerst von 60 bis 110 PS. Später kommen die leistungsstärkeren Varianten Polo BlueGT mit 150 PS und GTI mit 192 PS.

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Während das Facelift für den VW Polo neue Außenfarben mit sich bringt, kommen im Innenraum neue Stoffe und zusätzliche Ausstattungsdetails zum Einsatz. Darunter die Radio- und Navigationssysteme, welche die Soft- und Hardware des aktuellen Golf übernehmen.

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Trotz verbesserter Ausstattung bleibt der Basispreis im Vergleich zum Vorgänger gleich. Die 60-PS-Variante kostet also wie gehabt mindestens 12.450 Euro. Die Markteinführung in Deutschland ist im Laufe des Frühjahrs geplant.

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Zur Markteinführung gibt es zudem ein neues Sondermodell. Beim Polo "Fresh" lässt VW die Wahl zwischen fünf verschiedenen Farben (darunter "Cornflower Blue") und bietet eine umfangreiche Serienausstattung sowie einen zweifarbig gestalteten Innenraum an.

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