Wilier Cento 1 Hybrid SL

Aber auch Fahrradklassen, deren Fahrer sich bisher vehement gegen Elektromotoren gewehrt haben, bekommen jetzt vermehrt elektrische Unterstützung. Rennradler zum Beispiel beäugen jede technische Neuerung in ihrem Sport argwöhnisch. Ein Elektromotor war hier vor ein paar Jahren noch undenkbar. Das ändert sich jetzt. Das zehn Kilogramm schwere Wilier Cento zum Beispiel ist ein Rennrad mit zuschaltbarem E-Antrieb. Für ein Pedelec ist es extrem leicht. Zum Vergleich: Fahrräder mit Elektromotor können schnell über 20 Kilogramm und mehr schwer sein. Ein gutes Rennrad hingegen wiegt gerade einmal sieben Kilogramm.

Zudem lässt sich der Elektromotor des Wilier per App individuell anpassen. Die Anbindung ans Smartphone und die Vernetzung werden auch beim Radfahren immer wichtiger. Die App des Cento 1 kann zum Beispiel auch Wetterwarnungen anzeigen, navigieren und Fahrdaten aufzeichnen. Verbunden mit einem Brustgurt lässt sich so eine maximale Herzfrequenz einstellen. Bei Überschreitung schaltet sich automatisch der Motor so lange dazu, bis der Puls wieder unter dem Grenzwert ist. Preis für Rad und App: etwa 4500 Euro.

Bild: Messe Friedrichshafen 5. Juli 2018, 09:402018-07-05 09:40:05 © SZ.de/harl