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Endlich da: Chevrolet Volt:Einmal Aufladen für nur einen Euro

Enthüllt! Zum 100-jährigen Jubiläum von General Motors hat Europachef Carl-Peter Foster das Serienmodell des Chevrolet Volt vorgestellt: erste Bilder, erste Fakten.

Das Elektroauto Volt soll GM aus der Krise führen und ein neues Zeitalter einleiten. Vom Volt, sagt GM-Technikchef Hans Denant, "werden wir die nächsten 100 Jahre zehren." Beides könnte sein - wenn die Amerikaner sich im Überschwang nicht zu dumm anstellen.

Er ist da: Chevrolet hat den Volt offiziell vorgestellt.

(Foto: Foto: GM)

Schon als der Volt mehr Ankündigung denn reales Auto war, entfaltete er Wirkung. 2010 soll er mit dem Chevy-Logo am Grill in den USA eingeführt werden, ein Jahr später unter dem Opel-Blitz in Europa und etwas später hier auch als Chevrolet. Kaum war die Ankündigung draußen, meldete sich die Konkurrenz zu Wort: Mercedes will die A-Klasse ziemlich zeitgleich elektrifizieren, der Smart läuft in London und Berlin schon mal versuchsweise unter Strom. VW erinnerte an seinen Lupo 3L und starten einen Versuch mit 20 Elektroautos. Daneben sorgen Tesla & Co. für Furore - selbst Ferrari denkt elektrisch. Wann aber was hierzulande beim offiziellen Händler um die Ecke zu kaufen ist - darüber schweigen sich die Hersteller allerdings noch aus.

Anders beim Volt. Der ist dem Versuchsstadium mittlerweile weitgehend entwachsen. Und der Zeitrahmen steht ebenso wie die Optik und der Preis. Was Foster jetzt in Rüsselsheim präsentierte, das ist weitgehend schon das Design, das bei Opel und bei Chevrolet auch in Serie gehen wird.

Gegenüber der Studie, die unter anderem 2007 auf der Detroit Motor Show vorgestellt worden war, ist der reale Volt runder geworden und gefälliger. Ersteres als Tribut an die Aerodynamik, die bei solch einem Auto maßgeblich zur Energieeinsparung beiträgt, letzteres als Verbeugung vor dem eher konservativen Käufergeschmack. GM will mit dem Volt Masse machen.

Endlich da: Chevrolet Volt

Einmal Aufladen für nur einen Euro