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Effizienztraining:Sparen will gelernt sein

Die Spritsparschulen haben mehr Zulauf denn je, auch immer mehr Firmen schicken ihre Flottenkunden zum Nachsitzen. Es geht schließlich ums Geld.

Die Benzinpreise steigen seit Monaten. Für einen Liter Super kann man an der Tankstelle locker 1,50 Euro ausgeben. Auch Diesel ist mit über 1,30 Euro längst kein Schnäppchen mehr. Da kommen einem die Tipps von Christiane Jordan gerade recht. Sogar Autohersteller wie Ford buchen die ausgewiesene Öko-Expertin.

Ungewöhnliche Spritsparmaßnahmen

Ganz praktikable Ideen

Sie weiß, wie man mit wenig Geld besonders effizient unterwegs sein kann. "Mit der richtigen Fahrweise kann man gut und gerne 20 bis 25 Prozent Kraftstoff sparen", erklärt sie. 25 Prozent weniger Kraftstoff sind auch 25 Prozent weniger Kosten - eine Rechnung, die aufgeht.

Es geht schon vor dem Start los. Zuerst ein Blick in den Kofferraum des Ford Focus, ob überflüssiges Gewicht durch die Gegend kutschiert wird. Der Kofferraum ist nahezu leer. Glück gehabt. Doch da denken viele schon ans Gepäckabteil des eigenen Autos. Werkzeug, Reifen oder ein Kasten Wasser sind allzu oft spritfressende Begleiter.

Es versteht sich zudem von selbst, dass Gepäckträger nur dann auf das Auto gehören, wenn auch wirklich etwas transportiert wird. In der eigenen Einfahrt oder an der Tankstelle empfiehlt zudem sich ein kritischer Blick auf den Reifendruck. Christiane Jordan: "Mit 0,2 bar mehr Druck auf den Reifen rollt es sich leichter. Das spart ebenfalls wertvollen Kraftstoff."

Endlich geht es los: nschnallen, Sitz justieren und Spiegel einstellen geht auch ohne Motor. Gestartet wird erst danach. Dann ein kurzer Blick auf Instrumente und Schalter. Sind Verbraucher wie Klimaanlage oder die heizbare Heckscheibe überflüssigerweise eingeschaltet? Welches neue Auto verfügt nicht über elektrische Spiegel oder beheizbare Sitze? Alles sinnvoll - aber einschalten sollte man all das nur dann, wenn es nötig ist.

Fiat Eco Drive

Sprit sparen per USB-Stick