Diesel-Skandal:Karren aus dem Dreck

Lesezeit: 19 min

Diesel-Skandal: Drei Reihen mit neun Sitzplätzen sind viel. Zwei Erwachsene und vier Kinder aber auch.

Drei Reihen mit neun Sitzplätzen sind viel. Zwei Erwachsene und vier Kinder aber auch.

(Foto: Fritz Beck)

Unser Autor fürchtet, dass er mit seinem Dieselauto bald nicht mehr in die Innenstädte darf, es aber auch nicht loswird. Was jetzt? Diese Frage stellte er Händlern, Forschern, Politikern. Eine Deutschlandreise.

Von Marc Schürmann

Allein das Wort. Diesel. Klingt wie Dussel, ein harmloser Trottel. Reimt sich auf Wiesel. Lustig, flink, tut nix Böses. Ein Wiesel fährt Diesel wäre ein super Kinderbuchtitel, jedenfalls wäre er das gewesen, bevor der ganze Mist losging. Diesel reimt sich auch auf Kiesel. Nichts, womit ein Autonomer werfen würde. Auf Stiesel, die putzige Form von Arschloch. Und auf Zwiesel, ein Städtchen, in dem ich nie war, von dem ich aber vermute, dass sich viele Wiesel und Kiesel darin tummeln.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Erziehung
"Du bist nicht mehr meine Freundin"
Corona
Was bedeutet Long Covid für Kinder?
Frau
Narzissmus
"Er dressierte mich wie einen Hund"
Coronavirus
Wie gefährdet sind Kinder?
Missbrauch in der katholischen Kirche
"Den pathetischen Rotz hätt' er sich sparen können"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB