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Die Karriere der "Alexander von Humboldt":Hisst die Segel!

Wer dieses Schiff sieht, denkt an Bier. Doch an Bord der 63 Meter langen Bark Alexander von Humboldt geht auch ums Lernen.

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Wer dieses Schiff sieht, denkt an Bier. Doch an Bord der 63 Meter langen Bark Alexander von Humboldt geht es...

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... seit 1988 um das Erlernen von Seemannschaft, um gegenseitige Verantwortung und Teamgeist, um oft harte Auseinandersetzung mit Wind und Wellen.

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1906 als Feuerschiff gebaut und getauft auf den Namen Reserve Sonderburg machte das Schiff über Jahrzehnte in Nord- und Ostsee Dienst. Mitte der achtziger Jahre dann wurde ...

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... die Reserve Sonderburg außer Dienst gestellt, von der Deutschen Stiftung Sail Training (DSST) übernommen und für zwei Millionen D-Mark nach den Plänen des Danziger Konstrukteurs Zygmont Choren zur Bark umgebaut. Das Grundkapital damals kam von der Brauerei Becks und dem Bremer Reeder E.H.Harms. Als Referenz an die legendären Großsegler der Reederei Rickmers wurde der Rumpf seinerzeit grün gestrichen.

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Die Bark wird nach den Grundsätzen der internationalen Sail Training Association betrieben, die auch die Völkerverständigung auf ihre Fahnen geschrieben hat. Es sind vor allem Engagement und viel ehrenamtliche Arbeit, die den Betrieb des Ausbildungsschiffes möglich machen.

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"Die Arbeit auf dem Schiff schweißt Menschen unterschiedlicher Herkunft und Hautfarbe zusammen. Einzelkämpfer entwickeln an Bord auf einmal Teamgeist, denn nur gemeinsam lässt sich ein Rahsegler auf Kurs halten. Wer genug vom Alltag an Land hat, bekommt an Bord den Kopf frei" - so beschreibt Klaus Ricke, einer der 18 Alex-Kapitäne das Leben an Bord.

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Jetzt zeichnet sich ab, dass die 1906 gebaute Alexander von Humboldt in wenigen Jahren in den Ruhestand gehen soll und ein rund zehn Millionen Euro teurer Neubau die Aufgaben als Jugend- und Ausbildungsschiff übernehmen wird.

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Grund dafür ist, dass die Alex - hier bei der Kieler Woche - ihres Alters wegen in immer kürzer werdenden Abständen in die Werft muss.

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In drei Jahren dann sollen Kapitän Klaus Ricke und seine Kollegen an Bord der neuen Alexander von Humboldt II das Kommando übernehmen.

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Eine Entscheidung, was mit der jetzigen Alexander von Humboldt werden soll, wenn ihre 65 Meter lange Nachfolgerin auf die Reise gegangen ist, steht noch aus. Im Stillen aber wird offenbar darüber nachgedacht, ob und wie das traditionsreiche Schiff unter dem Dach der Bremerhavener Stiftung weiter betrieben werden kann. Übrigens: Entschieden ist ebenfalls noch nicht, ob auch die neue Alex wieder ein Traum in Grün sein wird.

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