Dauertest: 40.000 km im Mini E Selbst im Winter ohne Probleme

Der weiße Chevy-Lieferwagen steht seither meist ungenutzt in der Tiefgarage. Als der Van im Teilzeit-Ruhestand vor einigen Wochen für eine große Auslieferung wiederbelebt werden musste, machte gleich die Batterie schlapp. Das ist Tom Moloughney mit seinem Elektromobil noch nie passiert. Der Mini läuft seit 25.000 Meilen ohne Probleme. Auch im Winter, bei Eis und Schnee, machte der Mini dank Winterreifen keine Mucken.

"Liegen geblieben bin ich noch nie", erinnert sich der stolze Restaurant-Besitzer, "aber es war schon einmal ganz schön eng. Wenn die Batterieanzeige null Meilen anzeigt, sind aber noch mindestens zehn Meilen Reichweite drin. Man muss sich an die Grenzen einfach rantasten. Meine längste Strecke am Stück waren bisher 128 Meilen. Aber ich kenne einen Mini-E-Fahrer, der hat sogar schon 141 Meilen geschafft." Die Höchstgeschwindigkeit hat Tom ebenfalls schon ein paar Mal ausgelotet. Trotz erlaubter 70 Meilen kratzte er schon ein paar Mal schon an der 95er-Marke. Dann regelt der Mini E ohnehin ab.

Nach über neun Monaten intensiven Alltagstests setzt der Amerikaner aus New Jersey alles daran, dass er den Mini E mit der Seriennummer 250 noch ein weiteres Jahr fahren kann. "Eine Verlängerung der Aktion ist gerade im Gespräch. Ich will auf jeden Fall weitermachen. Schließlich soll sich dabei auch die Leasinggebühr reduzieren - von 850 auf 600 Dollar im Monat."

Tom Moloughney kann sich auch langfristig vorstellen, einem Elektroauto wie dem Mini E treu zu bleiben. "Ein aktives Batteriemanagement wäre sinnvoll. Zudem wäre es schön, wenn man einfach noch etwas weiter fahren könnte", wünscht er sich. "Viele haben schließlich keine zweite Ladestation und selbst mit der wird es manchmal eng. Zudem bietet der jetzige Mini E nicht viel Platz. Ein richtiger Kofferraum oder eine nutzbare Rückbank wären nicht schlecht. Dann könnte man mehr transportieren oder sogar Leute mitnehmen."