Citroën DS3:Fashion-Feger

Der Citroën DS3 soll den Mini vom Lifestyle-Thron stoßen - mit weniger Retro, aber mehr Alltagsnutzen. Außerdem wollen die Franzosen die DS-Reihe zur automobilen Modekollektion ausbauen.

Sebastian Viehmann

Es wird eng auf dem Laufsteg der schicken Stadtwagen. Vor ein paar Jahren war der Mini allein auf weiter Flur. Jetzt buhlen Fiat 500, Ford Ka und Kia Soul trotz unterschiedlicher Größen und Preise um ähnliche Zielgruppen: Junge modebewusste Menschen, die ihr Auto nicht als Statussymbol, sondern als ein Accessoire unter vielen ansehen.

Citroën DS3

Französischer Fashion-Star: Citroën DS3

(Foto: Foto: oh)

Der Citroën DS3 bläst ins selbe Horn. "Egal ob es sich um ein Auto handelt oder um irgendein Objekt - es geht immer darum, von der Standardisierung wegzukommen und der Sache einen Wert zu verleihen", meint Estelle Rouvrais, Produktmanagerin des französischen Kleinwagens.

Die technische Basis des 3,95 Meter langen Wagens liefert der Citroën C3, der DS3 hat aber ein eigenständiges Design und präsentiert sich in vielen Details etwas edler. Auf die große Panorama-Windschutzscheibe des C3 muss der DS3 zwar verzichten, doch im Innenraum finden Fahrer und Copilot das gleiche großzügige Raumangebot vor, gegen Aufpreis kann man das Armaturenbrett in kräftige Farben tauchen.

In Sachen Materialanmutung gibt zwar der Polo in dieser Fahrzeugklasse den Ton an, doch das Citroën-Interieur wirkt solide. Im Fond finden Erwachsene ausreichend Platz, ein Handgriff an der B-Säule erleichtert das Aussteigen. Auch der Kofferraum ist mit 285 Litern ganz ordentlich und verweist andere Lifestyle-Flitzer auf die hinteren Plätze (Mini: 160 Liter; Fiat 500: 185 Liter; Alfa MiTo: 270 Liter).

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB