Benzin, Schweiß und ein bisschen Rock ’n’ Roll. Nur halbstarke Freaks waren in den Sechzigern so verrückt, endlos an altmodischen Autos rumzuschrauben, Motoren zu tunen und Straßenrennen zu fahren. Niemand schenke solchen neuen Belustigungen auch nur die geringste Aufmerksamkeit, schrieb der US-amerikanische Schriftsteller Tom Wolfe 1963, und „niemand weiß so recht, wie man diese neue Gesellschaft nennen soll, aber der Name Pop-Society taucht auf“. Was Wolfe in der Reportage „Das bonbonfarbene, tangerinrot-gespritzte Stromlinienbaby“ erstmals skizzierte, prangte drei Jahre später auf der Titelseite des New York Times Magazine: Schallplatten, schnelle Autos, kurze Frauenröcke, lange Männerhaare – Insignien der Pop-Kultur.
E-MobilitätVom Manta zum China-Opel
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Der Autobauer stand einmal für bezahlbare Traumwagen. Dann kam der Absturz. Jetzt soll ein Start-up aus China die Wende bringen. Kunden könnten von guten, günstigen E-Autos profitieren.
Von Joachim Becker