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Lastenrad Chike E-Kids im Test:"Papa, noch mehr Kurven!"

Das Chike gibt es in einer Version für den Lastentransport und einer, in der die Kinder mitfahren können.

(Foto: Chike)

Das Chike-Bike soll besonders sicher sein, ist als Kinder- und als Cargo-Version erhältlich und hat schon viele Preise abgeräumt. Zu Recht? Unser Autor hat das Lastenrad mit seinen Kindern getestet.

Von Felix Reek

Warum will das Chike nicht dorthin, wohin es soll? Der Lenker steuert nach rechts, das Chike E-Kids aber nicht. Dabei soll das Lastenrad doch eine besonders innovative Lenkung besitzen. Die zwei Räder der Kabine vorn sind nicht nur gefedert, die ganze Konstruktion neigt sich in die Kurven. Nur genau das passiert nicht. Schnell zurück in die Einfahrt, so will nun wirklich niemand mit bis zu 25 km/h, die der Steps-E6100-Mittelmotor von Shimano schafft, über die Straße rollen. Kurzer Anruf beim Chike-Mitarbeiter. Der erklärt: Links am Lenker ist ein Schalter für den Feststellmechanismus. Der ist wahrscheinlich noch vom Transport im Lkw angezogen, vermutet er. Also noch einmal in die Einfahrt und tatsächlich: Dort ist ein Hebel, einmal drücken und er schnappt nach oben. Danach kippt das Lastenrad erstmal zur Seite - ohne jedoch umzufallen, das Chike ist schließlich ein Dreirad. Zum Einsteigen in die Kindersitze wird das Cargobike wieder aufgerichtet und der Mechanismus erneut verriegelt.

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