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Blech der Woche (54): Fiberfab Sherpa:Mehari auf deutsch

Weil Citroëns Mehari in Deutschland nicht zugelassen werden durfte, produzierte Fiberfab in Heilbronn ein ganz ähnliches Tretboot auf Rädern. Oliver Zeller besitzt einen der seltenen Sherpas.

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Blech der Woche (54): Fiberfab Sherpa 2 CV; Carsablanca

Quelle: SZ

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Der Sherpa war seinerzeit die deutsche Antwort auf den Méhari, jene viersitzige Plastikwanne, die Citroën in den siebziger Jahren auf der Plattform der "Ente" anbot. Weil diesem skurrilen Vehikel jedoch der Segen der deutschen Zulassung verweigert worden war, konstruierte man in Süddeutschland eines, das noch skurriler daherkam: Es heißt Fiberfab Sherpa.

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Oliver Zeller (KaminOli) nennt eines der seltenen Exemplare, die seinerzeit im Raum Heilbronn produziert worden waren, sein Eigen. Eigentlich suchte er im Frühjahr 2008 nach einem Citroën Méhari, den man - Europa sei Dank - inzwischen auch hier zulassen darf.

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Den orangefarbenen Zweisitzer kaufte der Mann aus dem südbayerischen Obing sozusagen unbesehen. Die Lieferung übernahm ein Service, der seine Dienste ebenfalls im Internet anbot.

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Aber Zeller hatte Glück: Der 1978 gebaute Wagen entsprach der Beschreibung und der Dienstleister lieferte ihn zum vorher vereinbarten Preis unbeschadet an Ort Stelle ab.

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Der Karosseriekörper wurde von Zeller mit einer Spezialpaste und Politur bearbeitet, die Felgen und alle offen liegenden Metallteile ließ der neue Eigentümer glasperlstrahlen und pulverbeschichten.

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Im Innenraum gab es - schon auf Grund der minimalistischen Ausstattung - nicht viel zu erneuern. So begnügte sich Oliver Zeller damit, die Originalsitze durch eine Sitzbank aus einer Uralt-Ente auszutauschen.

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Zeller überholte ebenfalls den Zweizylinder-Boxer mit 600 Kubikzentimetern Hubraum. Nun schnattert der Enten-Motor wieder fröhlich und produziert seine werksseitig angegebene Leistung von 29 PS recht mühelos.

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Als "Sherpa" kennt Wikipedia das bekannte Volk im südlichen Teil von Tibet sowie dessen gleichnamige Sprache. Außerdem steht der Begriff politisch für den Chefunterhändler einer Regierung - und für ein offenes Fahrzeug, das in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre auf Basis der "Ente" in Deutschland gebaut und vertrieben wurde.

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"Meine Reisegeschwindigkeit liegt mit dem Sherpa auf der Landstraße bei maximal 90 Stundenkilometern. In einem anderen Auto würde ich am Steuer dabei vermutlich einschlafen, aber in dem offenen Sherpa ist das gar kein Problem, sondern - im Gegenteil - es macht Spaß", so Zeller.

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Fiberfab Sherpa: Bauzeit 1975-1982; Zylinder: 2; Hubraum: 602 ccm; Leistung: 29 PS; Höchstgeschwindigkeit 105 km/h; Verbrauch: ca. 6 Liter/100 km

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