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Bildstrecke:Wasserstoff und Wankel

Mazda geht weiter ungewöhnliche Wege: Die Japaner setzen auf Wasserstoff und Wankelmotor. Ein Elektromotor passt da auch noch dazu.

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Mazda 5 Hydrogen RE

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Hybrid sagen die einen, Wasserstoff die anderen. Technologievorreiter Mazda hat beides unter einen Hut gebracht. In Tokyo zeigen die Japaner einen Mazda5 mit Hydrogen-Wankel und Elektromotor.

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Hybrid sagen die einen, Wasserstoff die anderen. Technologievorreiter Mazda hat beides unter einen Hut gebracht. In Tokyo zeigen die Japaner einen Mazda5 mit Hydrogen-Wankel und Elektromotor.

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So unscheinbar der weiße Van auch in der Osthalle des Messenzentrums Makuhari steht - jeder dieser Namensbestandteile zeigt, dass es dieser Mazda in sich hat. "RE" steht für "Rotary Engine" - der von Mazda perfektionierte Kreiskolbenmotor.

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Von wegen Zauber der Zahlen. Auf dem japanischen Markt heißt der Familienvan Mazda5 nach wie vor ...

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... Premacy.

Die anderen Namen in der Modellbezeichnung: "Hydrogen" sagt, dass der Wankel nicht nur mit herkömmlichem Treibstoff auf Touren kommt, sondern auch den sauberen Wasserstoff als Energielieferanten nutzen kann. Er läuft mit beiden Treibstoffen, die per Knopfdruck vom Fahrer gewählt werden können und in zwei separaten Tanks an Bord sind. Fahrzeuge mit Autogasanlage fahren nach dem gleichen Umschalt-Prinzip.

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Ein Wankelmotor noch in einer anderen Baureihe als dem Sportler RX-8 alleine wäre schon eine Meldung wert. Denn das Prinzip Wankel fristet im Autobau schon länger ein Schattendasein. Laufruhig zwar - aber aufwändig in der Herstellung und immerzu durstig. Zumindest den Durst wollen die Mazda-Ingenieure dem Wankel in der Gesamtbilanz abgewöhnt haben.

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Die Brennkammer des Zylinders, in die das H2 injiziert werden muss, ist beim normalen Ottomotor so klein, dass kaum Platz bleibt für eine zweite Einspritzdüse. Im weiterentwickelten Kreiskolbenmotor dagegen ist in der Brennkammer nur eine zusätzliche Einspritzdüse für das Hydrogen nötig - und die führt zudem in eine relativ große Vorkammer, von der aus das H2 vom rotierenden Kolben erst in die eigentliche Brennkammer geschoben und verdichtet wird.

Zweites Plus: Wegen der geringen Energiedichte von H2 muss mehr davon in die Zündkammer geschickt werden, um die nötige Energie zu erhalten. Auch das macht die große Einspritzkammer des Rotationsmotors möglich.

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Anders als beim Treibstoff-Zwitter RX-8 kommt beim frontgetriebenen Mazda5 / Premacy noch das Hybridkonzept dazu. Der im Mazda5 nicht mehr längs, sondern quer eingebaute Wankelmotor kombiniert seine Energie mit einem hoch effizient arbeitenden Elektromotor.

Die Grafik zeigt die Anordnung der einzelnen Aggregate.

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Die Nickel-Hydrogen-Hochleistungsbatterie ist unter der zweiten Sitzreihe untergebracht, der Wasserstofftank dort, wo sonst die dritte Sitzreihe zu finden ist.

Das Hybridkonzept verdoppelt die Reichweite im Wasserstoffbetrieb, die beim RX-8 noch bei rund 100 Kilometer liegt - dann muss man auf Benzin umschalten.

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Der Tankdeckel der Hoffnung? Bleibt immer noch das Problem, dass die Infrastruktur für Wasserstoff quasi nicht vorhanden ist.

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