Ein Samstagvormittag am Münchner Hauptbahnhof. Gerd und Isabel Fischer warten auf den Eurocity (EC) nach Verona. "Wir fahren oft damit in den Süden", erzählt das Paar aus Freising. "Und haben nicht immer gute Erfahrungen gemacht." Spätestens ab Österreich sei der Zug meist gut gefüllt, mitunter auch "gesteckt voll", wie Isabel Fischer sagt. Klagen gibt es aber auch über chronische Unpünktlichkeit und veraltete Waggons. Vielnutzer wie die Fischers meinen: An einer Verbindung wie der nach Verona (der Zug fährt dann meist noch weiter nach Venedig oder Bologna) lässt sich gut erklären, was schiefläuft auf der Schiene. Und wie sich manches künftig besser machen ließe.
Deutsche Bahn:Zu alt, zu spät, zu voll
Lesezeit: 6 Min.

Die Bahnverbindung von München nach Verona und weiter nach Venedig und Bologna ist beliebt - und berüchtigt. An dieser Strecke lässt sich zumindest in einigen Punkten zeigen, was schiefläuft auf der Schiene - und was man besser machen könnte.
Von Marco Völklein

Zugreisen:Mit dem Nachtzug durch Europa: die elf schönsten Strecken
Abends in Berlin einsteigen, morgens in Stockholm ankommen: Im Schlafwagen lässt es sich bequem und klimafreundlich reisen. Eine interaktive Karte mit den interessantesten Verbindungen.
Lesen Sie mehr zum Thema