Land Rover Discovery Sport

Land Rover gönnt sich ein neues Einstiegsmodell: Statt des angejahrten Freelanders ist künftig der Discovery Sport die günstigste Möglichkeit, ein Auto der britischen Geländewagen-Spezialisten zu fahren. Der Neuling sucht namentlich zwar die Nähe zu seinem großen Bruder, dem Discovery, ist technisch aber deutlich enger mit dem Range Rover Evoque verwandt. Der Discovery Sport nutzt nicht nur dessen Plattform, sondern auch die gleichen Motoren. Dabei handelt es sich ausnahmslos um Vierzylinder-Triebwerke: einen Turbobenziner mit 240 PS und einen Diesel, der entweder 190 oder 150 PS leistet. Letzteren gibt es auch in einer Version mit Vorderradantrieb und gezügeltem Durst. Diese "eD4" genannte Version soll im Schnitt 4,5 Liter verbrauchen.

Die anderen Motorvarianten können mit einem permanenten oder einem adaptiven Allradantrieb ausgerüstet werden. Das soll den Discovery Sport für vereinzelte Ausflüge ins Gelände rüsten, aber ein konsequenter Offroader ist er nicht. Stattdessen färbt der Design- und Lifestyle-Ansatz des Evoque auf seinen Bruder ab, der moderner und hochwertiger als sein Vorgänger aussieht. Gegen Aufpreis gibt es Platz für sieben Insassen, das Gepäckvolumen lässt sich per verschiebbarer Rückbank von 829 auf 981 Liter vergrößern. Das neue Bediensystem mit zentralem Touchscreen bietet mit WLAN-Zugang und speziellen Apps die Möglichkeit, die Smartphones und Tablets der Passagiere mit dem Auto zu vernetzen.

Am 28. Februar 2014 kommt der Land Rover Discovery Sport zu den Händlern. Die Preise starten bei 31 900 Euro für den eD4-Diesel mit Schaltgetriebe.

Bild: dpa-tmn 2. Oktober 2014, 14:082014-10-02 14:08:05 © SZ.de/harl/kjan/beu/lala/holl/reek