Dass es schwer ist, die wahren Kosten des eigenen Autos im Blick zu behalten, weiß jeder, der mal hier eine Werkstattrechnung, da die Steuer oder die Versicherung zahlt. Wie drastisch die Deutschen aber bei der Einschätzung der Kosten ihres Gefährts danebenliegen, zeigt nun eine erste Studie zu dem Thema, die an diesem Donnerstag veröffentlicht wird. Wissenschaftler des RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung sowie Kollegen der Uni Mannheim und der US-Eliteuni Yale haben 6000 deutsche Haushalte mit eigenem Auto befragt und festgestellt, dass Autobesitzer die Kosten im Durchschnitt um mehr als 50 Prozent unterschätzen.
Autos:(Sehr viel) teurer, als man denkt
Lesezeit: 2 min
Bei den Betriebskosten tun sich große Wissenslücken auf.
(Foto: dpa-tmn)Die meisten Menschen schätzen die Kosten ihres Fahrzeugs laut einer Studie deutlich zu niedrig ein. Das hat Folgen, die weit über den eigenen Geldbeutel hinausreichen.
Von Markus Balser, Berlin
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Aussteiger
Einmal Erleuchtung und zurück
Süßspeise
Portugals cremegewordenes Nationalheiligtum
Münchner Kammerspiele
"Da geh ich nicht mehr hin"
Comedy-Krieg zwischen ZDF und ARD
Eine brillante Parodie
Gesundheit
»Jede Frau kann ihr Brustkrebsrisiko deutlich verringern«