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Auto versichern:So gelingt der Wechsel der Kfz-Versicherung

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Die bestehende Kfz-Versicherung sollten Fahrzeughalter erst kündigen, wenn der neue Vertrag unterschrieben ist.

(Foto: dpa/dpaweb)

Kfz-Versicherungsverträge laufen in der Regel ein Jahr, gekündigt wird meist im Herbst. Worauf Sie bei der Beitragsberechnung in der neuen Versicherung besonders achten sollten und welche Folgen drohen, falls der Wechsel nicht gelingt.

Niedrigerer Beitrag, mehr Leistungen, besserer Service - es gibt viele Gründe, die Kfz-Versicherung zu wechseln. Der Konkurrenzkampf unter den Assekuranzen macht es allerdings auch nicht ganz einfach, den Tarif zu finden, der zu Auto und Fahrer am besten passt. Experten betonen: Nicht der Preis allein darf entscheidend sein, sondern das Gesamtpaket muss stimmen.

Das große Wechseln findet im Herbst statt. Kfz-Versicherungsverträge laufen in der Regel bis zum 31. Dezember eines Jahres und können einen Monat vorher, also zum 30. November, gekündigt werden. Damit sie gültig ist, muss die Kündigung schriftlich und mit Unterschrift, also per Brief oder Fax, erfolgen. Am sichersten ist ein Einschreiben mit Rückschein.

Das Recht zu kündigen besteht außerdem, wenn der bisherige Versicherer die Beiträge erhöht. Auch hier hat man eine Frist von einem Monat von dem Tag an, an dem die Beitragserhöhung mitgeteilt wurde. Informiert die Versicherung erst nach dem 1. Januar über die teurere Prämie, darf auch rückwirkend zum 31.Dezember gewechselt werden.

Haftung mit dem Privatvermögen

Kündigen sollte man allerdings erst, wenn der neue Vertrag unter Dach und Fach ist. "Es geschieht immer wieder, dass der Vorvertrag aufgehoben wird, aber der Neuvertrag noch gar nicht zu laufen begonnen hat", berichtet Michael Wortberg, Versicherungsexperte der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Im besten Fall drohen dann nur eine Zwangsabmeldung und ein Bußgeld seitens der Zulassungsbehörde. Im schlimmsten Fall aber verursacht man einen Verkehrsunfall, ohne versichert zu sein, und haftet mit seinem Privatvermögen für alle Folgen.

Erster Anlaufpunkt für die meisten Wechselwilligen sind Vergleichsportale im Internet. Dort gibt man seine Kfz- und Nutzungsdaten ein, also beispielsweise die jährliche Fahrleistung, das Alter des Fahrers oder die Parkmöglichkeit, die man für das Fahrzeug hat. Die Portale berechnen dann, welcher Versicherer welche Leistung zu welchem Preis bietet.