Audi R8 5.2 V10 FSI quattro:Angriff trotz Autokrise

Das musste wohl kommen: Audi verpasst dem R8 einen stärkeren Motor - um in der Liga der Supersportwagen endlich ganz vorne mitfahren zu können. Erste Bilder, erste Fakten

Günther Fischer

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Audi R8 5.2 FSI quattro

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Das musste wohl kommen: Audi verpasst dem R8 einen neuen Motor - um in der Sportwagenliga endlich ganz vorne mitfahren zu können.

Im Juli 2007 kam Audis Supersportwagen R8 in den Handel und sorgte für gewaltiges Aufsehen. Dennoch ging bald das Gemurre los: 420 V8-PS, so die Mäkelei, seien für einen Supersportwagen doch zu wenig.

Jetzt legt Audi nach: Aus 5204 ccm Hubraum schöpft der neue 5.2 V10 ...

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... 386 kW / 525 PS (bei 8000 U/min). Das sind 105 PS mehr als beim R8 mit dem V8-Motor. 530 Nm Drehmoment stehen bei 6500 U/min bereit. Eine Sechsgang-Handschaltung ist Serie, auf Wunsch liefert Audi die sequenzielle R-tronic.

Diese Kraft katapultiert den R8 5.2 in 3,9 Sekunden auf Tempo 100, mit der sequentiell schaltenden R-tronic ist nach 8,1 Sekunden die 200-km/h-Marke erreicht. Bei 316 km/h ist Schluss. Dabei soll er sich im Schnitt mit 13,7 Litern Super zufrieden geben.

Viel Renntechnik steckt unter der Aluminium-Karosserie: ein frei saugender V10 mit Trockensumpfschmierung und der Benzineinspritzung FSI. Sein Können wird diese Motor 2009 auch auf den Pisten der Welt unter Beweis stellen: Audi entwickelt für den Kundensport einen R8-Rennwagen nach dem GT3-Reglement.

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Im Innenraum bleibt der "monoposto"-Bogen, der das Lenkrad und das Cockpit umschließt, natürlich erhalten - Rennsportatmosphäre muss schon sein.

Der Alltagtagstauglichkeit dient eine Serienausstattung, die beheizbare Sitzbezüge aus Feinnappa-Leder, eine Klimaautomatik, ein Fahrerinformations- und Navigationssystem sowie das Bang & Olufsen-Soundsystem umfasst. Selbst eine Art Kofferraum ist vorhanden: 100 Liter passen unter die Fronthaube, weitere 90 Liter haben hinter den Sitzen Platz.

Die Instrumente und der Schaltknauf sind im Unterschied zum R8 V8 mit roten Ringen versehen.

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Selbstverständlich ist der Blick auf den Motor wieder frei. Ansonsten muss man genau hinsehen, um den R8 V10 von der Achtzylinder-Version unterscheiden zu können.

Die vorderen Lufteinlässe sind ebenso wie die Lippe der Frontschürze schwarz lackiert. Sie weisen nur zwei statt vier Querstreben auf, zudem tragen die Rippen des Singleframe-Grills Aluminium-Auflagen (siehe Bild 1).

Die Luftöffnungen an den Flanken ("sideblades") sind weiter ausgestellt als beim Achtzylinder-Modell, die Entlüftungsgitter am Heckfenster aus mattem Aluminium.

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Auch am Heck dominiert schwarz, selbst die LED-Rückleuchten präsentieren sich dunkel eingefärbt. Die hinteren Luftöffnungen tragen ebenfalls nur zwei (statt vier) Querstege, und die Abgasanlage mündet in zwei große, ovale Endrohre (beim V8 sind es vier kreisförmige).

Selbst die Felgen tragen ein stilisiertes "V".

Die Rohkarosse des R8 V10 wiegt übrigens nur 210 Kilogramm - momentan ein Bestwert im Sportwagensegment. In der Version mit Sechsgang-Handschaltung wiegt der R8 V10 laut Hersteller 1620 Kilogramm, 258 Kilo davon entfallen auf den Motor.

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Der R8 V10 nutzt auch als erstes Auto der Welt serienmäßig Voll-LED-Scheinwerfer, das heißt: Leuchtdioden für Abblendlicht, Fernlicht, Tagfahrlicht und Blinklicht. Jeder Scheinwerfer integriert dabei 54 dieser Hightech-Lichtquellen.

All das kostet natürlich: Der Audi R8 5.2 FSI ist vom zweiten Quartal 2009 an zu haben - zum Grundpreis von 142.400 Euro.

Alle Fotos: Audi

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