Mittelklasse-Limousinen im TestKaum Makel, aber auch wenig Unterschiede

Der Audi A6 und der BMW 5er sind mittlerweile so perfekt, dass die Eigenheiten der Marken verschwinden. Wenn nur nicht die Automatik des Audis den Fahrspaß verderben würde.

Von Felix Reek

"Nääääääää!" Dieses Geräusch ist das erste, womit sich der Audi A6 bemerkbar macht. Es ist das penetrante Aufjaulen des Motors. Dicht gefolgt vom Zählen des Fahrers: "Einundzwanzig, zweiundzwanzig ..." Zwei Sekunden, genau so lange dauert es, bis endlich der richtige Gang anliegt. Die achtstufige Automatik der Limousine schaltet konsequent zu spät - und das bei einem Auto, das sich sonst kaum Fehler erlaubt. Gerade die deutschen Hersteller rücken in der Mittelklasse immer näher zusammen, Makel gibt es kaum noch. Die Autos werden immer perfekter, aber auch austauschbarer.

Bild: Audi 22. November 2018, 05:172018-11-22 05:17:14 © SZ.de/mkoh/dd