Audi A1 quattro:Nachgerückt

Der Audi A1 ist gerade erst auf dem Markt, da wird am Horizont bereits eine quattro-Version sichtbar: Neben dem Topmodell S1 soll es im kommenden Jahr bereits eine Variante mit Allradantrieb geben.

Die erste Ausfahrt.

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Der Audi A1 ist gerade erst auf dem Markt, da wird am Horizont bereits eine quattro-Version sichtbar: Neben dem Topmodell S1 soll es im kommenden Jahr auch eine Variante mit Allradantrieb geben. Die erste Ausfahrt.

Noch steckt das Projekt A1 quattro steckt in den Kinderschuhen. Vor Mitte 2012 dürfte kaum ein Allrad-Winzling aus den Brüsseler Produktionsanlagen rollen.

Aber schon vorab ...

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... trommeln die Ingolstädter bekannt lautstart und weisen auf die Ausweitung des Produktportfolios hin: Vorsprung durch Technik.

Denn: Der Audi A1 startete ordentlich, der kleinste Ringträger konnte seinem Konterpart Mini aber bisher kaum Käufer abgraben. Zudem gibt es auch bei Mini seit dem letzten Jahr einen Allradantrieb.

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Für die Mini Limousine ist bis auf weiteres jedoch kein 4x4-Vortrieb in Planung. Der bleibt aktuell dem Countryman und dem jüngst in Detroit vorgestellten Paceman vorbehalten.

Bei Audi sehen die Planungen anders aus. Ursprünglich sollte das über ...

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... 200 PS starke Sportmodell S1 mit Frontantrieb auf Kurven- und Käuferjagd gehen.

Doch die Verantwortlichen in Wolfsburg und Ingolstadt pochten darauf, dass ein Audi-Sportmodell obligatorisch quattro-Technik bekommt, um der Konkurrenz Paroli bieten zu können.

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Die ersten vier Prototypen hat Audi mittlerweile im Dauereinsatz. Sie sollen beweisen, dass ein Allradantrieb in der kleinen Fahrzeugklasse seinen Nutzen hat.

Auch wenn die Abstimmung der Regelsysteme im ersten Erprobungswinter noch in den Kinderschuhen steckt, macht der A1 quattro auf Eis und glattem Schnee schon jetzt eine sehr reife Figur.

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Das geringe Leergewicht und die kurzen Überhänge sorgen dafür, dass der aktuell 185 PS starke Einser in Kanadas Bergen zu einem echten Fahrdynamiker avanciert.

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Die Lenkung überträgt die Lenkbefehle ziemlich direkt an die auf dem Eis nur leicht durchdrehenden Vorderräder.

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Das Heck schwänzelt zwar, lässt sich sich aber dank des zusätzlichen Kraftflusses an die hinteren Räder locker und leicht balancieren.

Der quattro im A1 macht Spaß und sorgt für Sicherheit. Das zeigt sich nach ein paar Metern auf der Teststrecke.

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Drehen die Räder an der Vorderachse durch, können bis zu 75 Prozent der Motorleistung nach hinten gebracht werden - oder umgekehrt.

Im aktuellen Erprobungsstand greift das elektronische Stabilitätsprogramm auf dem blank polierten Eis wohltuend spät ein.

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Die endgültige Abstimmung soll noch ein paar Monate dauern. Doch bereits jetzt zeigt der kleinste quattro, dass er Mini und Polo wohl mächtig unter Druck wird setzen können.

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Unter der Motorhaube arbeitet ein überaus munteres 1,4-Liter-Triebwerk, dass aktuell 185 PS leistet. Wenn der S1 kommt, wird es noch einen Nachschlag geben: Die 211 PS des Mini John Cooper Works dürfte der A1 fest im Visier haben.

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Da der S1 jedoch frühestens im Laufe des Jahres 2012 auf dem Plan steht, dürfte ein leistungsschwächerer A1 mit maximal 150 PS die Allradpause bis zum kleinsten Sportabzeichen überbrücken.

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Denn der S1 wird kein Einzeltäter bleiben: Aufgrund des zusätzlichen 4x4-Entwicklungsaufwandes war schnell die Entscheidung gefallen, mehrere quattro-Modelle zu bringen.

Gerade die Kunden in Süddeutschland, Österreich, Norditalien und der Schweiz werden es den Audianern danken.

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Der 180 PS starke Konzernbruder VW Polo GTI kostet als Dreitürer gerade einmal 22.500 Euro.

Das aktuelle Topmodell der A1-Reihe, der 1.4 TFSI mit Doppelkupplungsgetriebe und 185 PS startet bei 24.250 Euro und der Hauptkonkurrent Mini John Cooper Works kostet mindestens 28.900 Euro - mit Magerausstattung und ohne Allradantrieb.

Ähnlich dürfte sich der Preis des S1 Quattro einpendeln - zwischen 27.000 und 29.000 Euro. Viel Geld für jede Menge Fahrspaß.

Text: Pressinform

© sueddeutsche.de/Pressinform/gf
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