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60 Jahre BRD:Aufbruch in die Mobilität

Der VW Käfer mobilisiert die Massen, Porsche baut seinen ersten Sportwagen und Mercedes stellt mit dem "Flügeltürer" das Statussymbol der fünfziger Jahre.

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Porsche Ferry Porsche

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Der Beginn einer Sportwagenfirma: Ferdinand "Ferry" Porsche und Vater Ferdinand Porsche vor einem Porsche 356 Coupé, 1948.

Die ersten Modelle des Typs 356 wurden im österreichischen Gmünd gefertigt. Ab 1950 wurde die Produktion nach Stuttgart-Zuffenhausen verlagert

Foto: dpa

Vespa

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Die kleine Freiheit namens Vespa: Der italienische Roller stand in diesen Jahren für das etwas andere, sehr jugendliche Fahr- und Freiheitsgefühl.

Der Prototyp Nummer null von 1946 hatte noch 98 ccm, aber sonst in Linienführung und Technik bereits alle wesentlichen Merkmale der inzwischen berühmt gewordenen Vespa. So die Anordnung des Motors mit Direktantrieb auf das Hinterrad, die selbsttragende Karosserie, den feinen Durchstieg und die einseitig aufgehängten und untereinander auswechselbaren Räder. Die Vespa Nummer null steht heute im Museum von Turin.

Foto: ddp

VW Bulli

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1949 wurde er der Öffentlichkeit vorgestellt, zu kaufen gab es den Bulli allerdings erst einige Monate später: Am 8. März 1950 lief der Transporter in Wolfsburg vom Band.

Damals wurden zehn Fahrzeuge pro Tag gebaut. Laut VW sind mittlerweile weltweit über zehn Millionen VW-Transporter verkauft worden.

Foto: dpa

Lloyd 1950

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Billige Kleinwagen wie der Tata Nano sind keine neue Idee: In den fünfziger Jahren verkauften sich Autos wie Lloyd, Isetta oder die Messerschmitt-Kabinenroller ziemlich gut.

Im Bild: Borgward Lloyd von 1950, der sogenannte Leukoplastbomber. Er fasste vier Personen und Gepäck und wurde von einem 300-ccm-Zweittaktmotor auf eine Spitzengeschwindigkeit von 75 km/h gebracht.

Foto: dpa

BMW Isetta

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BMW fertigte das Rollermobil namens Isetta von 1955 bis 1962 - insgesamt 161.728 Mal. Wer sich kein vollwertiges Auto leisten konnte, griff gern zur sogenannten Knutschkugel.

Im Bild: eine BMW-Isetta aus dem Jahr 1958.

Foto: dpa

Nitribitt Mercedes 190 SL

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Mercedes, Pudel, Nitribitt: die "blonde Rosi" vor ihrem Luxus-Gefährt, einem Mercedes 190 SL.

An einem milden Oktobertag des Jahres 1957 gelingt Kurt Weiner durch Zufall ein journalistischer Coup. Der Pressefotograf knipst vom Redaktionsgebäude der Frankfurter Rundschau aus eine junge Frau, die sich am offenen Fenster ihres gegenüberliegenden Appartements sonnt. Einen Tag später ist die stadtbekannte Prostituierte tot, erwürgt von einem Unbekannten. Ihr Name: Rosalie Marie Auguste Nitribitt, genannt Rosemarie.

Die Tat entwickelt sich in der Folgezeit zum spektakulärsten Mordfall der Adenauer-Ära, schließlich zählt die blonde Frau auch bekannte Größen aus der westdeutschen Industrie zu ihren Kunden. Der "Sittenskandal" um Sex, Macht, Geld und Mord beflügelt die Phantasie der prüden Nachkriegsgesellschaft.

Foto: Kriminalmuseum Frankfurt

Mercedes 300 SL Flügeltürer

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Ein Auftritt mit Paukenschlag: Mercedes-Benz präsentierte den 300 SL Coupé im Februar 1954 auf der International Motor Sports Show in New York - auf Anhieb wurde der luxuriöse Sportwagen zum Statussymbol der Zeit. Die Stuttgarter bauen den Renner bis 1957.

Noch 1999 wurde das Fahrzeug von der deutschen Oldtimer-Zeitschrift Motor Klassik zum "Sportwagen des Jahrhunderts" gewählt.

Foto: Daimler AG

VW Käfer

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Der große Erfolg der fünfziger Jahre: Am 5. August 1955 läuft im Wolfsburger Volkswagenwerk der einmillionste VW-Käfer vom Band.

Foto: dpa

VW Käfer

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Das Auto für die ganze Familie: Dieses Werbeplakat Ende der fünfziger Jahre war mit dem Zusatz "Der große Tag ... endlich ein VW" versehen.

Foto: afp

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