50 Jahre Citroen DS:Mein Gott, eine Göttin!

Sensationen

Oder die Servounterstützung der Lenkung, die trotz des Hydrohelferleins für damalige Verhältnisse erstaunlich direkt und rückmeldend gewesen sein soll.

Die Hydraulik lieferte zudem die Energie für die Schaltung mit automatischer Kupplungsbetätigung - heute zu Zeiten der sequenziellen (Direkt-)Schaltegetriebe eine Selbstverständlichkeit, aber damals eine weitere Sensation: schalten ohne kuppeln - incroyable.

Das alles wäre indes wenig ohne gebührende Außenhaut. Und so war es nicht weiter verwunderlich, dass der Ingenieur André Lefèvre und der Zeichner, Designer und Bildhauer (!) Flaminio Bertoni, beide noch von André Citroen persönlich eingestellt, ganz eng zusammen arbeiteten - galt es doch, die aufwändige Technik zum einen unterzubringen, zum anderen selbstbewusst darzustellen.

Das Ergebnis ist bekannt. Zwar erfuhr der fast fünf Meter lange Fronttriebler im Laufe seiner 20jährigen Lebensdauer zahlreiche Veränderungen, unter anderem stärkere Motoren, Automatikgetriebe und eine neue Front mit - eine weitere wegweisende Innovation - lenkbaren Scheinwerfern hinter Glas, aber man verzichtete tunlichst darauf, an dem französischen Prestigeobjekt Grundlegendes abzuändern.

Lebensretterin

A propos Prestige: Bereits 1959 wurde eine Version mit Trennscheibe zwischen Vordersitzen und Wagenfond eingeführt, die für Chauffeur-Betrieb ausgelegt war und bei Bedarf mit Funktelefon ausgestattet werden konnte. Sie hieß Prestige.

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