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Leichtkrafträder:Hängt den Käfer ab: Honda Super Cub C 125

Honda Super Cub C 125

(Foto: Honda)

Aus welchem Land stammt das meistproduzierte Kraftfahrzeug der Welt? Aus Deutschland vielleicht - mit dem VW Käfer? Oder aus den USA, das Modell T von Ford? Nein. Richtig ist: Das meistverkaufte Kfz der Welt ist gar kein Auto, sondern ein kleines, handliches Motorrad. Und es kommt aus Japan.

Die Super Cub von Honda wird seit den Fünfzigerjahren gebaut; und 2017 verkündete der Konzern, dass die Produktion die Zahl von 100 Millionen Exemplaren überschritten hat. Vor allem in Asien sind die praktischen Zweiräder als Lastenesel sehr beliebt. Und seit diesem Jahr bietet Honda die Super Cub nun auch in Deutschland an.

Die 2019er-Version orientiert sich dabei stark am Original von 1958: Rahmen mit Durchstieg, große Räder mit ausladenden Kotflügeln, Beinschilde zum Schutz vor Wetterunbill. Und weil die Super Cub 125 relativ leicht ist, ist sie extrem wendig und leicht zu manövrieren, wenngleich die Sicht nach hinten wegen der zu kurz geratenen Rückspiegelhalterungen eingeschränkt ist.

Gewöhnungsbedürftig ist die halbautomatische Vier-Gang-Schaltung, zudem ist die Super Cub nur für eine Person zugelassen. Ein Gepäckträger kostet extra (knapp 100 Euro) und der Tank ist mit nur 3,7 Liter zu klein. Aber: Sparsam ist die Kleine. Im Test lag der Verbrauch bei 1,8 Liter auf 100 Kilometer

Hersteller: Honda

Modell: Super Cub C125

Leistung: 7,1 kW/9,7 PS

Verbrauch: 1,8 Liter/100 km

Sitzhöhe: 780 Millimeter

Tankvolumen: 3,7 Liter

Preis: 3690 Euro