:Greenpeace: 8000 Tonnen Öl verschmutzen jährlich die Nordsee
Hamburg (dpa) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace stellt heute in Hamburg einen Bericht zu den Auswirkungen der Öl- und Gasindustrie in der Nordsee vor. Es sei die größte Industrieregion Europas. Durch den Förderbetrieb würden jährlich mehr als 8000 Tonnen Öl das Meer verdrecken.
Wissenschaft
:Studie: Immer mehr Wald verschwindet
Berlin (dpa) - Eine Waldfläche fast fünfmal so groß wie Deutschland könnte nach einer neuen Studie bis 2030 verloren gehen. Weltweit werde die Zerstörung von bis zu 170 Millionen Hektar Wald befürchtet, teilte die Umweltorganisation WWF (World Wide Fund For Nature) in Berlin mit.
Paläontologie
:Der Schnabeltier-Dino
Ein Junge hat in Chile Fossilien einer Misch-Echse entdeckt: offenbar eine Art sanftmütiger Tyrannosaurus Rex.
Umweltverschmutzung
:Greenpeace: 8000 Tonnen Öl verschmutzen jährlich die Nordsee
Hamburg (dpa) - Greenpeace stellt heute in Hamburg einen Bericht zu den Auswirkungen der Öl- und Gasindustrie in der Nordsee vor. Es sei die größte Industrieregion Europas. Durch den Förderbetrieb würden jährlich mehr als 8000 Tonnen Öl das Meer verdrecken. Zudem sei die Nordsee voller Förderplattformen. Rund 500 Plattformen müssten in den nächsten 30 Jahren abgebaut werden. Die Zerlegung müsse an Land geschehen. Das sei nach der Greenpeace-Kampagne gegen die Versenkung der Ölplattform "Brent Spar" vor 20 Jahren vorgeschrieben.
Umwelt
:Studie warnt vor globaler Waldvernichtung - Amazonas stark bedroht
Berlin (dpa) - In den nächsten 15 Jahren könnten laut einer neuen Studie weltweit bis zu 170 Millionen Hektar Wald verschwinden. Dies entspreche fast der fünffachen Fläche Deutschlands, teilte die Umweltorganisation WWF mit. Mit den größten Verlusten müsse in den Tropen gerechnet werden. Besonders betroffen seien Borneo, die Mekong-Region und das Amazonas-Gebiet. Der Amazonas könnte sogar ein Drittel seiner Waldfläche verlieren. Hauptgründe seien die Ausweitung der Agrarindustrie, Viehhaltung sowie Straßen- und Kraftwerksbau.
Geschichte
:Polen stoppt «Nachtwölfe» - zweiter Einreiseversuch am Dienstag
Terespol (dpa) - Polen hat Teilnehmer der umstrittenen Motorradtour des russischen Rockerclubs "Nachtwölfe" nach Berlin an der Grenze gestoppt. Ihnen sei die Einreise verweigert worden, teilten die als kremlnah geltenden Biker in einem Internet-Blog mit. Die polnische Nachrichtenagentur PAP meldet, die Gruppe habe nicht die formellen Kriterien zur Einreise erfüllt. Die "Nachtwölfe" wollen am Dienstag einen weiteren Versuch unternehmen, nach Polen einzureisen und ihre "Siegesfahrt" nach Berlin fortzusetzen.
Geschichte
:Russland kritisiert Einreiseverbot für «Nachtwölfe»
Moskau (dpa) - Das russische Außenministerium hat das Einreiseverbot nach Polen für die Teilnehmer einer umstrittenen Motorradtour des Rockerclubs "Nachtwölfe" nach Berlin scharf kritisiert. Die als kremlnah geltenden Motorradfahrer hätten gültige Schengen-Visa gehabt, seien aber von den polnischen Beamten stundenlang durchsucht worden, teilte das Ministerium in Moskau mit. Zudem seien Soldaten am Grenzübergang stationiert gewesen. Polen wie auch Deutschland hatten den "Nachtwölfen" zuvor mit einem Einreiseverbot gedroht.
Erdbeben in Nepal
:Wissenschaftler entdecken unheimliches Muster
Erdbeben lassen sich nicht vorhersagen. Doch bereits vor zwei Wochen haben sich Geologen in Kathmandu getroffen - und Hinweise auf das Beben in Nepal gefunden.
Wissenschaft
:Wissenschaft sagt Betrug an Hochschulen den Kampf an
Berlin (dpa) - Nach mehreren teils prominenten Plagiatsfällen will die Wissenschaft Ehrlichkeit und Seriosität an Hochschulen stärken. Dazu forderte der Wissenschaftsrat eine neue hochschulübergreifende Einrichtung, die die einzelnen Häuser bei Verdachtsfällen beraten soll.
Geschichte
:Russische «Nachtwölfe» an polnischer Grenze abgewiesen
Terespol (dpa) - Stopp an der Grenze: Die polnischen Behörden haben den Teilnehmern der umstrittenen Motorradtour des russischen Rockerclubs "Nachtwölfe" nach Berlin die Einreise nach Polen verweigert. Das schreiben die als kremlnah geltenden Biker in einem Internet-Blog. Die Gruppe habe nicht die formellen Kriterien zur Einreise erfüllt, meldet die polnische Agentur PAP. Zuvor seien die rund 20 Motorradfahrer von den polnischen Beamten am Grenzübergang Terespol stundenlang gefilzt worden, beschwert sich der Anführer der Biker-Kolonne.
170 Jahre alter Champagner
:Ein Hauch von Käse und Pferdestall
Es war ein Glücksfund auf einem Wrack in der Ostsee: Forscher entschlüsseln den Geschmack eines 170 Jahre alten Champagners.
Raumfahrt
:Ariane-5-Rakete bringt Kommunikationssatelliten in den Weltraum
Kourou (dpa) - Eine Ariane-5-Rakete ist vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana gestartet. Sie sollte die Kommunikationssatelliten Thor 7 und Sicral 2 etwa eine halbe Stunde nach dem Start in ihre jeweiligen Umlaufbahnen aussetzen. Der Start der Rakete war nach Problemen an der Startrampe um zwei Tage verschoben worden. Der skandinavische Betreiber Telefonor wird Thor 7 für den maritimen Bereich, für Radio und Fernsehen einsetzen. Sicral 2 ist ein französisch-italienischer Verteidigungs- und Kommunikationssatellit.
Bedrohung durch Supervulkane
:Demut vor der gewaltigen Katastrophe
Stabile Lebensumstände sind eine Illusion. Das zeigt nicht nur die Gefahr durch Supervulkane. Was wir Menschen für Sicherheit halten, ist in Wahrheit nur ein flüchtiger Zustand.
Geschichte
:Gauck spricht in Bergen-Belsen von «unermesslicher Schuld»
Bergen-Belsen (dpa) - Bei der Gedenkfeier zur Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen vor 70 Jahren hat Bundespräsident Joachim Gauck zum Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen weltweit aufgerufen.
Landwirtschaft
:Der Eindringling
Die Kirschessigfliege ist erst seit wenigen Jahren in Deutschland. Doch sie vermehrt sich rasant: 400 Eier legt der Schädling pro Tag. Zum Leidwesen von Winzern und Obstbauern.
Geschichte
:Gauck spricht in Bergen-Belsen von «unermesslicher Schuld»
Bergen-Belsen (dpa) - Bei der Gedenkfeier zur Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen vor 70 Jahren hat der Bundespräsident zum Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen aufgerufen. Gauck erinnerte an die "unermessliche Schuld" der Deutschen: Orte wie Bergen-Belsen, Buchenwald oder Dachau seien Symbole für die politische, moralische, kulturelle und humanitäre Katastrophe, zu der das "Dritte Reich" geführt habe. Zur Gedenkfeier sind gut 1000 Menschen gekommen, darunter rund 90 Überlebende.
Ihr Forum
:Ist der klassische Artenschutz noch zeitgemäß?
Die Erde verändert sich und es ist zu spät, den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen. Der britische Ökologe Chris Thomas fordert stattdessen radikal neue Ansätze für die Umweltbewegung. Stimmen Sie seiner Position zu?
Geschichte
:Bundespräsident Gauck dankt britischen Befreiern von Bergen-Belsen
Bergen-Belsen (dpa) - Bundespräsident Joachim Gauck hat dem britischen Militär für die Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen vor 70 Jahren gedankt. Die britischen Soldaten seien Botschafter einer demokratischen Kultur gewesen, die nicht auf Rache am Feind bedacht gewesen sei, sondern dem Recht und der Menschenwürde auch in Deutschland wieder zu neuer Geltung habe verhelfen sollen, sagte Gauck bei der zentralen Gedenkfeier zur Befreiung des Lagers in der Südheide. An der Gedenkfeier nahmen auch zahlreiche Überlebende von Bergen-Belsen teil.
Planet im Wandel
:Hat der klassische Artenschutz ausgedient?
Die Erde verändert sich und es ist zu spät, den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen: Der britische Ökologe Chris Thomas fordert stattdessen radikal neue Ansätze für die Umweltbewegung.
Geschichte
:Protest gegen Völkermord-Aussage auch in Berlin
Berlin (dpa) - Mehrere tausend Menschen haben in Berlin gegen die Einstufung der Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich als "Völkermord" protestiert. Nach Schätzungen der Polizei schlossen sich rund 3800 Demonstranten einer Kundgebung an, die von der Türkischen Gemeinde Berlin angemeldet worden war. Sie wandten sich gegen die Einschätzung unter anderem von Bundespräsident Joachim Gauck, bei den Massakern an bis zu 1,5 Millionen Armeniern im Jahr 1915 habe es sich um einen Genozid gehandelt. Die Aussagen Gaucks haben eine diplomatische Krise mit der Türkei ausgelöst.
Geschichte
:Erdogan weist mehrere Staaten wegen «Völkermord»-Aussage zurecht
Istanbul/Berlin (dpa) - Es knirscht in den Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland, weil Bundespräsident Joachim Gauck die Massaker an Armeniern vor 100 Jahren als Völkermord bezeichnet hat. Er setzte sich damit über Bedenken hinweg, diese Einordnung könnte die Beziehungen zum Nato-Partner Türkei beschädigen. Präsident Erdogan wies heute alle Staaten zurecht, die von Völkermord sprechen. Speziell Russland, Frankreich und Deutschland sollten sich um ihre eigene Geschichte kümmern, sagte er laut Nachrichtenagentur Anadolu.
Geschichte
:Türkei rügt Gaucks Völkermord-Aussage als unverzeihlich
Istanbul/Berlin (dpa) - Die Aussagen von Bundespräsident Joachim Gauck zum "Völkermord" an den Armeniern stürzen Deutschland in eine diplomatische Krise mit der Türkei.
Geschichte
:Russische «Nachtwölfe» beginnen Tour von Moskau nach Berlin
Moskau (AP) - Trotz Einreiseverbots nach Polen haben rund 20 Mitglieder des russisches Rockerclubs Nachtwölfe in Moskau ihre Fahrt auf Motorrädern Richtung Berlin gestartet.
Geschichte
:Gaucks Völkermord-Aussage belastet Beziehung mit Türkei
Istanbul/Berlin (dpa) - Die Aussagen von Bundespräsident Joachim Gauck zum "Völkermord" an den Armeniern stürzen Deutschland in eine diplomatische Krise mit der Türkei. Das türkische Volk werde dem deutschen Präsidenten Gauck seine Aussagen nicht vergessen und nicht verzeihen, erklärte das Außenministerium in Ankara. Gauck hatte die Massaker im Osmanischen Reich an bis zu 1,5 Millionen Armeniern im Ersten Weltkrieg klar als Völkermord bezeichnet. Die Grünen lobten ihn für seine klaren Worte. Der Bundestag schloss sich gestern Gaucks Bewertung der Gräueltaten an den Armeniern an.
Genetische Manipulation
:Eine Grenze ist überschritten
Genforscher haben davor gewarnt. Und trotzdem veröffentlichten chinesische Wissenschaftler eine Arbeit, die die gezielte genetische Manipulation von menschlichen Embryonen dokumentiert. Die Zukunft und die Identität der Spezies Mensch stehen auf dem Spiel.
Geschichte
:Hunderttausende gedenken der Kriegsopfer von Gallipoli
Sydney (dpa) - Hunderttausende Australier haben islamistischen Anschlagsdrohungen getrotzt und der Toten der Schlacht von Gallipoli vor 100 Jahren gedacht. In zahlreichen Städten gab es Märsche und Kundgebungen.
Geschichte
:Analyse: Immer wieder das V-Wort
Berlin/Istanbul (dpa) - Man kann, wenn man im Bundestag auf der Regierungsbank sitzt, alles Mögliche tun. Akten lesen oder die Zeitung. Smartphone checken, ein Schwätzchen halten oder sogar ein Nickerchen machen. Alles schon gehabt. Zuhören muss man jedenfalls nicht. Am Freitag, in der ersten Beratung über die umstrittene "Völkermord"-Erklärung des Bundestags zu den Massakern an bis zu 1,5 Millionen Armeniern vor 100 Jahren, war das jedoch ziemlich anders.
Geschichte
:Fragen und Antworten: «Umsiedlung» oder «Völkermord»?
Istanbul/Berlin (dpa) - Vor hundert Jahren begannen die Massaker, denen im Osmanischen Reich bis zu 1,5 Millionen Armenier zum Opfer fielen. Im Zentrum steht heute die Frage, ob man - wie die Armenier fordern - von Völkermord sprechen soll.
Geschichte
:Torgau gedenkt historischer Begegnung am Kriegsende
Torgau (dpa) - An der Elbe im sächsischen Torgau wird heute der historischen Begegnung russischer und amerikanischer Soldaten am Ende des Zweiten Weltkriegs gedacht.
Istanbul/Berlin (dpa) - Diplomatische Krise mit der Türkei: Das Land hat scharf auf die Äußerungen von Bundespräsident Joachim Gauck zum "Völkermord" an den Armeniern reagiert. Das türkische Volk werde dem deutschen Präsidenten seine Aussagen nicht vergessen und nicht verzeihen, erklärte das Außenministerium in Ankara. Gauck hatte die Massaker im Osmanischen Reich an bis zu 1,5 Millionen Armeniern im Ersten Weltkrieg erstmals klar als Völkermord bezeichnet. Gauck hatte sich damit über Bedenken hinweggesetzt, diese Einordnung könnte die Beziehungen zum Nato-Partner Türkei beschädigen.
Geschichte
:Ankara verärgert über Gaucks Völkermord-Aussage
Istanbul/Berlin (dpa) - Die Äußerungen von Bundespräsident Joachim Gauck zum "Völkermord" an den Armeniern haben eine diplomatische Krise mit der Türkei ausgelöst.
Geschichte
:Türkei empört über Gaucks Völkermord-Aussage
Berlin (dpa) - Die Äußerungen von Bundespräsident Gauck zum "Völkermord" an den Armeniern haben eine diplomatische Krise mit der Türkei ausgelöst. Das werde man dem deutschen Staatsoberhaupt nie verzeihen, hieß es aus dem Außenministerium in Ankara.
Geschichte
:Gauck zieht mit Völkermord-Aussage Ärger der Türkei auf sich
Istanbul (dpa) - Knapp ein Jahr nach seiner Kritik an der Politik des jetzigen Staatsoberhaupts Recep Tayyip Erdogan hat sich Bundespräsident Joachim Gauck erneut den Ärger der Türkei zugezogen. Das türkische Volk werde Gauck seine Aussagen nicht vergessen und nicht verzeihen, erklärte das Außenministerium in Ankara. Auslöser der harschen Worte: Gauck hatte die Massaker im Osmanischen Reich an bis zu 1,5 Millionen Armeniern im Ersten Weltkrieg erstmals klar als Völkermord bezeichnet. Die Türkei als Nachfolgestaat des Osmanischen Reichs lehnt die Bezeichnung Völkermord ab.
Geschichte
:Russland kritisiert polnisches Einreiseverbot für «Nachtwölfe»
Moskau (dpa) - Russland hat das polnische Einreiseverbot für eine Gruppe von Motorradfahrern des Clubs "Nachtwölfe" zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges scharf kritisiert. "Wir finden es schade. Wir bedauern diese Entscheidung sehr", sagte ein Kremlsprecher. Er reagierte damit auf die Entscheidung Polens, die Biker nicht in das EU-Land einreisen zu lassen. Die polnische Regierung hatte die Reisepläne als Provokation kritisiert. Die Tour soll heute in Moskau beginnen und bis nach Berlin führen.
Geschichte
:Türkei empört über Gaucks Völkermord-Aussage
Istanbul (dpa) - Die Äußerungen von Bundespräsident Joachim Gauck zum "Völkermord" an den Armeniern haben eine diplomatische Krise mit der Türkei ausgelöst. Das türkische Volk werde dem deutschen Präsidenten seine Aussagen nicht vergessen und nicht verzeihen, erklärte das Außenministerium in Ankara. Gauck hatte die Massaker an bis zu 1,5 Millionen Armeniern im Ersten Weltkrieg vorgestern erstmals klar als Völkermord bezeichnet. Gestern schloss sich der Bundestag dieser Bewertung an. Die Türkei warnte vor "langfristigen negativen Auswirkungen" auf das deutsch-türkische Verhältnis.
Geschichte
:Gauck-Aussagen zu Völkermord an Armeniern lösen Streit mit Ankara aus
Istanbul (dpa) - Die Aussagen von Bundespräsident Joachim Gauck zum "Völkermord" an den Armeniern haben eine diplomatische Krise mit der Türkei ausgelöst. Das türkische Volk werde dem deutschen Präsidenten seine Aussagen nicht vergessen und nicht verzeihen, teilte das Außenministerium in Ankara mit. Gauck hatte die Massaker an bis zu 1,5 Millionen Armeniern im Ersten Weltkrieg erstmals klar als Völkermord bezeichnet. Er setzte sich damit über Bedenken hinweg, dass diese Einordnung die Beziehungen zur Türkei beschädigen könnte.
Geschichte
:Eil+++Türkei verärgert über Gauck-Aussagen zu Völkermord an Armeniern
Istanbul (dpa) - Die Aussagen von Bundespräsident Joachim Gauck zum "Völkermord" an den Armeniern haben einen Streit mit der Türkei ausgelöst. Das türkische Volk werde dem deutschen Präsidenten Gauck seine Aussagen nicht vergessen und nicht verzeihen, teilte das Außenministerium in Ankara am späten Abend mit.
Geschichte
:Polen lehnt Einreise der russischen «Nachtwölfe» ab
Warschau (dpa) - Die "Nachtwölfe" müssen draussen bleiben: Polen hat die Einreise des russischen Motorradklubs mit guten Beziehungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin abgelehnt. Die russische Botschaft sei in einer diplomatischen Note darüber informiert worden, dass die Mitglieder des Clubs nicht nach Polen einreisen dürften, teilte das Ministerium mit. Die "Siegesfahrt" von Moskau nach Berlin zur Erinnerung an den Sieg der Roten Armee über das nationalsozialistische Deutschland ist umstritten. Polens Regierungschefin Ewa Kopacz nannten die Fahrt eine Provokation.
Informationstechnologie
:Datafiziert
Hochleistungsrechner und neue Software können Unmengen von Bytes beliebig auskundschaften. Big Data wird die Existenz des Menschen dadurch grundlegend verändern.
Natur
:80 Millionen Brutpaare: Neuer Atlas für Vögel
Bonn (dpa) - Rund 80 Millionen Vogelpaare brüten in Deutschland. Das geht aus dem Atlas Deutscher Brutvogelarten (Adebar) hervor, der am Freitag in Bonn vorgestellt wurde.
Geschichte
:Bundestagsparteien einig: Massaker an Armeniern war Völkermord
Berlin (dpa) - Trotz drohenden Streits mit der Türkei haben Politiker aller Bundestagsfraktionen die Massaker an den Armeniern vor 100 Jahren als Völkermord bezeichnet. "Das, was mitten im Ersten Weltkrieg im Osmanischen Reich stattgefunden hat, unter den Augen der Weltöffentlichkeit, war ein Völkermord", sagte Bundestagspräsident Norbert Lammert im Parlament. Redner aller Fraktionen teilten diese Einschätzung. Armenien gedachte gemeinsam mit Kremlchef Wladimir Putin und dem französischen Präsidenten François Hollande der Gräueltaten. Auch in Istanbul gab es eine Gedenkveranstaltung.
Technik
:Roboter kicken in Magdeburg - fast schon wie Profis
Magdeburg (dpa) - Dribbeln und Doppelpass: Roboter machen auf dem Fußballplatz Fortschritte. Zu sehen ist das beim "14. RoboCup German Open" in Magdeburg. Erstmals spielen die "Humanoiden" (Menschenähnlichen) auf Kunstrasen statt auf Teppich.
Wissenschaft
:Wirksamer Malaria-Impfstoff getestet
Tübingen (dpa) - Ein Schimmer Hoffnung für Millionen Menschen in Afrika: Forscher haben erstmals einen wirksamen Impfstoff gegen Malaria an Menschen getestet. Rund 15 500 Säuglinge und Kleinkinder in sieben afrikanischen Ländern bekamen das Mittel bei einer vierjährigen Feldstudie.
Geschichte
:Bundesregierung ruft Türkei und Armenien zu Aussöhnung auf
Berlin (dpa) - Zum 100. Jahrestag der Massaker an bis zu 1,5 Millionen Armeniern durch das Osmanische Reich hat die Bundesregierung die Türkei und Armenien zur Versöhnung aufgerufen. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Freitag, Deutschland wolle beide Seiten bei der Annäherung unterstützen. Den Begriff Völkermord benutzte er - im Unterschied zu Bundespräsident Joachim Gauck - nicht. Seibert sagte: "Die Worte des Bundespräsidenten stehen wie immer für sich."
Umwelt
:Schadstoff-Rangliste: Stuttgart hat die schlechteste Luft
Berlin (dpa) - In Stuttgart gibt es die bundesweit höchsten Feinstaub- und Stickstoffdioxid-Belastungen. Das geht aus einer Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
25 Jahre Hubble-Weltraumteleskop
:Intergalaktische Farbenpracht
Schwarze Löcher, explodierende Himmelskörper, die Geburt von Sternen: Seit 25 Jahren sendet das Hubble-Weltraumteleskop Fotos des Universums zur Erde. Die Bilder zeugen von Ereignissen aus längst vergangener Zeit.
Experiment mit Virtual Reality
:Das Gefühl von Unsichtbarkeit
Virtual Reality macht es möglich: Wissenschaftler haben Versuchspersonen glauben lassen, sie seien unsichtbar. Bis die Forscher mit einem Messer in die leere Luft einstachen.
Umwelt
:«Öko-Test»: Viele Universaldünger überlasten die Erde
Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Viele Universaldünger geben dem Gartenboden mehr, als er braucht. Das fand die Zeitschrift "Öko-Test" (Ausgabe 5/2015) heraus. Dieser Nährstoffüberschuss ist nicht gut für den Garten.
Wissenschaft
:Tiefer Blick ins All: 25 Jahre Weltraumteleskop «Hubble»
Garching/Baltimore (dpa) - Schwarze Löcher, schillernde Gasnebel, ferne Planeten: Das Weltraumteleskop "Hubble" hat unser Bild vom Kosmos verändert.
Geschichte
:Bundestag nennt Völkermord an Armeniern beim Namen
Berlin (dpa) - Der Völkermord an bis zu 1,5 Millionen Armeniern vor 100 Jahren wird nun auch vom Bundestag beim Namen genannt. Bundestagspräsident Norbert Lammert sagte im Parlament: "Das, was mitten im Ersten Weltkrieg im Osmanischen Reich stattgefunden hat, unter den Augen der Weltöffentlichkeit, war ein Völkermord." In der anschließenden Debatte wurde diese Einschätzung von Rednern aller Fraktionen geteilt. Damit verabschiedete sich die deutsche Politik zum 100. Jahrestag der Massaker von der weitgehenden Praxis, den Begriff Völkermord aus Rücksicht auf die Türkei zu vermeiden.