Es war die größte Ölpest in der Geschichte der USA. Für die Explosion auf der Bohrplattform Deepwater Horizon soll BP zur Verantwortung gezogen werden. Der Prozess gegen den britischen Energiekonzern wurde nun aber um eine Woche verschoben - das Gericht hofft auf einen Vergleich.
Nicht nur Friedrich, sondern auch Schäuble und Rösler bezweifeln, dass Griechenland noch zu retten ist: In der Koalition haben nach SZ-Informationen mehrere Minister den Glauben an die Krisenstrategie ihrer Kanzlerin verloren. Die Opposition ergötzt sich an diesem "Stück aus dem Tollhaus".
Flughafen Frankfurt
:Gewerkschaft droht mit wochenlangem Streik
Die Verhandlungen sind gescheitert, erneut werden die Vorfeld-Arbeiter auf dem Frankfurter Flughafen streiken. Der erbitterte Arbeitskampf hat längst Bedeutung weit über die Stadt hinaus erreicht.
Netzbetreiber dürfen Verluste auf Kunden umlegen
:Teldafax-Pleite könnte Strom verteuern
Strom könnte wegen der Teldafax-Pleite teurer werden. Während Hunderttausende Kunden ihr Geld abschreiben können, ist eine kleine Gruppe von Gläubigern fein raus: Die Netzbetreiber, die den Teldafax-Strom durch ihre Netze geleitet haben, dürfen ihre Verluste auf die Kunden umlegen. Das hat die Bundesnetzagentur entschieden. Für manche Kunden dürfte eine Preiserhöhung der dritte Schock sein.
Mehreinnahmen dank Konjunktur
:Millionenüberschüsse in der Pflegekasse
Der Wirtschaftsboom erlaubt es Gesundheitsminister Bahr, eine gute Nachricht nach der anderen zu verkünden: Nicht nur die Krankenkassen verzeichne Millionenüberschüsse eingenommen, sondern auch die Pflegeversicherung. Bahr knöpft sich Arbeitgeberpräsident Hundt vor. Der unterschätze, was Demenz für die Gesellschaft bedeute.
SZ Jetzt"Selbstmordbutton" bei Facebook
:Gut gemeint
Facebook hat ein Suizid-Warnsystem eingeführt. Wer befürchtet, dass ein Freund sich etwas antun will, kann dies über ein Online-Formular melden. Die Funktion ist aber nicht nur sperrig, unklar ist auch, was mit sensiblen Daten geschieht.
ExklusivDeal mit Deutscher Bank kurz vor dem Scheitern
:Kirch-Erben bleiben hart
Kein Nachlass für Ackermann: Die Kirch-Erben fordern SZ-Informationen zufolge nach wie vor die volle ausgehandelte Summe von mehr als 800 Millionen Euro von der Deutschen Bank. Innerhalb des Geldhauses ist der Widerstand dagegen groß. Bei Ackermanns Abschied auf der Aktionärsversammlung ist Streit zu erwarten.
Airport Frankfurt
:Streik am Flughafen von Sonntagabend an
Der nächste Streik am Frankfurter Flughafen beginnt an diesem Sonntagabend um 21 Uhr. Dann wollen die 200 Vorfeldmitarbeiter ihre Arbeit niederlegen und bis Donnerstagmorgen in den Ausstand treten. Viele Flüge dürften ausfallen.
Griechenland-Krise im historischen Vergleich
:Das Gespenst von Weimar
Marshall-Plan, Agenda 2010, Kanzler Brünings Sparpolitik: In den Krisen von Griechenland oder Spanien ist die Stunde der historischen Vergleiche angebrochen. Ökonomen streiten heftig, ob sich die Krisenländer der Euro-Zone kaputtsparen - oder weitere Geldspritzen brauchen.
Thatchers Erbe für Großbritannien
:Ein ausrangierter Staat feiert sein Comeback
Margaret Thatcher spaltet noch immer das Königreich. Ihre Privatisierungen lieferten die Blaupause für ein Wirtschaftsmodell, das den Konsumenten durch mehr Wettbewerb billigere Dienstleistungen brachte. Sie führte ihr Land aber auch in die De-Industrialisierung. Ein Mittelstand fehlt, dafür ist die Finanzindustrie außer Kontrolle geraten. Heute wird der fast ausrangierte Staat wieder gebraucht.
Vor der Abstimmung über das zweite Hilfspaket
:Innenminister Friedrich legt Griechen Austritt aus der Euro-Zone nahe
Er widerspricht der Linie von Angela Merkel: Innenminister Hans Peter Friedrich plädiert für einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone. Rauswerfen will er das verschuldete Land nicht - er wünscht sich, dass die Griechen von selbst gehen. Unterdessen soll es vor der Bundestags-Abstimmung über das zweite Rettungspaket bereits Überlegungen für weitere Milliardenhilfen geben.
Lotsen-Streik in Frankfurt
:Die Macht der 200
Kein Verkehr auf dem Vorfeld: Die Flughafenarbeiter verlängern ihren Streik auf dem Frankfurter Airport erneut und wollen nun nicht nur bis Mittwoch, sondern bis Freitag die Arbeit niederlegen. Im Tarifkonflikt ist die Gewerkschaft im Vorteil - auch wenn die Zahl der Streikenden gering ist. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Staatsdefizit in den USA
:Warum es im Wahlkampf keine ehrliche Wirtschaftsdebatte gibt
US-Präsident Obama und seine Herausforderer haben eines gemeinsam: Jeder von ihnen wird als Präsident die Staatsschulden in die Höhe treiben. Der eher moderate Mitt Romney ist mit seinen Vorschlägen nicht weit vom Amtsinhaber entfernt, doch das soll niemand merken. Obama wiederum machen die Benzinpreise zu schaffen. Die Debatten werden verworrener.
Deutsche Bank gegen Kirchs Erben
:Es war einmal ein Deal
Josef Ackermann wollte den Rechtsstreit der Deutschen Bank mit den Erben Leo Kirchs wohl beenden - mit einer Zahlung von 812 Millionen Euro. Jetzt heißt es, der Deal sei so gut wie ausgeschlossen. Der scheidende Chefbanker wollte ein sauberes Haus hinterlassen, doch es meldeten sich kritische Stimmen. Es geht auch um Ackermanns Vorgänger Rolf Breuer, der die Prozesswelle einst ausgelöst hatte.
Schuldenkrise in Griechenland
:Freiwillige Finanzbeamte wollen Griechen helfen
15 bis 20 Milliarden Euro werden jährlich in Griechenland schätzungsweise hinterzogen: Nun haben sich nach Angaben aus dem deutschen Finanzministerium 160 Freiwillige gemeldet, um der maroden Verwaltung in Athen auf die Beine zu helfen. Der hessische Finanzminister empfahl zusätzlich die Reaktivierung von Beamten im Ruhestand.
Datenschutz
:Geheimdienste überwachten mehr als 37 Millionen E-Mails
Bombe, Rakete, Atom: Die deutschen Geheimdienste haben im Jahr 2010 offenbar fünf Mal so viele E-Mails überprüft wie im Vorjahr. In das Fahndungsraster fielen alle Nachrichten, in denen verdächtige Schlagwörter vorkamen. Trotz der intensiven Überwachung stießen die Geheimdienstler nur in 0,0006 Prozent der Fälle auf brauchbare Hinweise.
Reiche in Griechenland
:Juncker kritisiert Milliardentransfers ins Ausland
Eurogruppen-Chef Juncker hat reiche Griechen dafür kritisiert, dass sie ihr Geld ins Ausland retten. Zugleich mahnte er die Menschen in Europa, die Bevölkerung in dem hoch verschuldeten Land nicht für das zu beschimpfen, was Linke und Rechte in den vergangenen Jahrzehnten heraufbeschworen hätten. Auf dem EU-Gipfel nächste Woche will er das gemeinsame Wirtschaftswachstum in den Mittelpunkt stellen.
Hacker übernehmen Fernseher bei Best Buy
:Pornografischer Elektroschock
Künftig sollten Eltern ihre Kinder beim Shoppen besser zu Hause lassen, denn es drohen Überraschungen. So wie in einem amerikanischen Elektromarkt. Dort flimmerten plötzlich Pornofilme über die Bildschirme der Fernsehgeräte.
Tarifgespräche mit Fraport gescheitert
:Am Frankfurter Flughafen drohen neue Streiks
In der vergangenen Woche haben die Vorfeldmitarbeiter in Frankfurt bereits gezeigt, wie nur wenige Beschäftigte einen Großflughafen lahmlegen können. Jetzt sind die neuen Gespräche zwischen Betreiber Fraport und der Gewerkschaft der Flugsicherung gescheitert - es droht ein neuer Streik.
Karlsruher Urteil zu Nutzerdaten
:Nur ab und zu ein wackliges Stoppschild
Das Bundesverfassungsgericht schränkt den Zugriff von Ermittlern auf Telekommunikationsdaten ein, die Justizministerin und andere liberale Rechtspolitiker loben die Entscheidung. Dabei ist das Urteil nicht nur zu vorsichtig, sondern auch noch schlecht formuliert.
Discounter ändert Strategie
:Aldi setzt auf große Namen
Aldi ist die erfolgreichste Händlermarke in Deutschland, dennoch verliert der Discounter immer mehr Kunden. Deshalb will der Konzern nun sein Sortiment erweitern - um Markenprodukte. Die Maßnahme ist Teil einer kostspieligen Runderneuerung.
Diskussion um Lieferengpass
:Was Nürnberger Bratwürste mit dem Iran-Konflikt zu tun haben
"Sechs aff Kraut", "Drei im Weckla" - im fränkischen Nürnberg ist die Bratwurst Teil der lokalen Identität. Doch die Außenhaut der Würstchen wird immer teurer. Ein lokaler Metzger behauptet: Das liegt am Konflikt mit Iran. Stimmt gar nicht, sagt ein anderer Unternehmer. Sind am Ende die Schafsdarm-Spekulanten schuld?
05:02
Wie geht Glück, Herr Poet?
:Dann werd' doch selbst ein Staat
Kann man sich mit einer eigenen Welt selbständig machen? Das geht, sagt der Wiener Filmemacher Paul Poet. Über 500 Do-it-yourself-Staaten soll es geben, Poet hat sechs von ihnen besucht. Getroffen hat er Rebellen, Geschäftemacher und Glücksritter, die sich Freiräume eigener Art geschaffen haben.
US-Versicherer AIG
:Verzockt, gerettet, Geld verdient
Die gefährlichste Firma der Welt ist wieder da: Mit riskanten Krediten spekulierte sich die Versicherung AIG in den Ruin. Für die Rettung zahlte der amerikanische Steuerzahler enorme Summen. Nun meldet sich der Versicherer mit großen Gewinnen zurück. Möglich macht das ein Steuertrick.
Fast 100 Milliarden Dollar auf der hohen Kante
:Apple weiß nicht, wohin mit dem Geld
Das wertvollste Unternehmen der Welt hat ein Luxus-Problem: Es hat zu viel Geld, gestand jetzt der Apple-Chef Cook. Damit steigt der Druck, die Aktionäre mit einer Dividende zu beglücken. Doch das hatte Cooks Vorgänger Steve Jobs immer kategorisch ausgeschlossen.
Geldanlage
:Wie man den richtigen Aktienfonds findet
Der Dax legt wieder zu, doch viele Privatanleger trauen dem jüngsten Anstieg nicht. Als Alternative zu einzelnen Aktien empfehlen Experten Fonds, trotzdem ist derzeit nur jeder Fünfte bereit, dort sein Geld zu investieren. Ein Finanzexperte und ein Verbraucherschützer erklären, was zu beachten ist.
Villa von Megaupload-Gründer Kim Schmitz
:Ein Nachbar zum Knuddeln
Willkommen in der Welt von Kim Schmitz: Der Gründer der Plattform Megaupload hatte es sich in seiner 13-Millionen-Euro-Villa in Neuseeland so richtig gemütlich gemacht. Er stellte Giraffenskulpturen auf, parkte den Rolls-Royce neben dem Labyrinth und forderte seinen Nachbarn spaßeshalber auf, ihm Kokain vorbeizubringen. Dann stürmte die Polizei das Anwesen. Jetzt wurden Bilder der Villa veröffentlicht.
Sonys tragbares Spielgerät im Test
:Playstation Vita, die letzte Konsole ihrer Art
Sonys Mobil-Konsole Playstation Vita macht Spaß - und doch ärgert sich der Benutzer: Eine verfehlte Preispolitik, schlechte Komponenten und teures Zubehör dürften nicht dazu beitragen, den Siegeszug des Smartphone-Gamings aufzuhalten.
Autohersteller mit Rekordgewinn
:VW-Erfolg weckt Begehrlichkeiten
Mehr als acht Millionen Autos verkauft, den Gewinn verdoppelt: Volkswagen hat im vergangenen Jahr fast 16 Milliarden Euro verdient. Besonders die Anleger freuen sich über das Rekordergebnis. Die Aktionäre wollen höhere Dividenden - und auch die Mitarbeiter fordern ihren Anteil am Erfolg.
Herausgabe von Passwörtern
:Karlsruhe beschränkt Ermittler-Zugriff auf Nutzerdaten
Der Gesetzgeber muss die Voraussetzungen für den Zugriff von Ermittlungsbehörden auf Nutzerdaten, Passwörter und PIN-Codes neu regeln: Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die bisherige Praxis gegen das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung verstößt.
Defizit schrumpft
:Deutschland macht weniger Schulden als erwartet
Der Haushalt der Republik ist fast wieder ausgeglichen: Bund und Länder mussten 2011 viel weniger Schulden aufnehmen als die Jahre zuvor. Deutschland hält sich sogar an die Vorgaben aus Brüssel. Die Wirtschaft hierzulande beweist Standhaftigkeit in der Krise - auch wenn der Aufschwung nun erst mal gestoppt ist.
Krise in Griechenland
:Athen sperrt Konten von einstigem Vorzeigemanager
Einst war er ein erfolgreicher Unternehmer, vielleicht sogar der erfolgreichste. Jetzt droht Lavrentis Lavrentiadis ein tiefer Fall. Die griechische Regierung nimmt reiche Schuldner ins Visier und lässt erstmals seit Beginn der Krise auch Schweizer Konten sperren. Vor allem Lavrentiadis soll dem ausgebluteten Land viel Geld zurückgeben.
Linke-Netzpolitikerin Halina Wawzyniak zum Urheberrecht
:"Es sollte erlaubt sein, informationelle Güter frei auszutauschen"
Halina Wawzyniak ist die netzpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag. Im Süddeutsche.de-Fragebogen erklärt sie, warum Kopierverbote sinnlos sind, Abmahnungen verboten werden sollten und weshalb das gegenwärtige Urheberrecht Züge des Neokolonialismus trägt.
Dokumentation über Apple-Zulieferer Foxconn
:In der iFactory
Niedrige Löhne, mysteriöse Suizide, militärischer Drill: Der Apple-Zulieferer Foxconn gerät immer wieder wegen seiner Arbeitsbedingungen in die Kritik. Erstmals hat jetzt ein amerikanisches Fernsehteam die geheimen Foxconn-Produktionsstätten in China besucht - und liefert doch nur oberflächliche Bilder.
Mutmaßlicher Wikileaks-Informant
:Manning droht lebenslange Haftstrafe
Der US-Soldat Bradley Manning soll Hunderttausende Geheimdokumente an die Internet-Plattform Wikileaks weitergereicht haben. Jetzt steht er vor einem Militärgericht, ihm droht lebenslänglich.
MeinungAllianz und Telekom
:Schlechte Zahlen, hohe Dividenden
Insolvente Drogeriekette
:Schlecker-Betriebsrat verlangt Hilfe vom Staat
Die Drogeriekette Schlecker ist pleite, nun soll neues Geld her. Aber nicht von Investoren, die unprofitable Läden schließen würden, sondern bitte vom Steuerzahler: Der Schlecker-Betriebsrat fordert Staatshilfen. Denn die Märkte gehören auf dem Land angeblich zur Grundversorgung. Schlecker - so wichtig wie Strom- und Wasserwerke?
Kaliforniens neue Reiche
:Millionäre, die zur Miete wohnen
Nur keinen Prunk: Facebook schafft eine neue Generation von Millionären, die sich so ganz anders als die Millionäre des Internetbooms vor zehn Jahren benehmen - selbst wenn Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg mit ihren Allüren die Nachbarschaft nachhaltig verstörte. Ihr Chef Mark Zuckerberg hingegen wohnt zur Miete. Die Banken verzweifeln an dem neuen Kundentypus.
Nutzerdaten im Netz veröffentlicht
:Datenschlamperei entblößt YouPorn-Chatter
Freizügigkeit der anderen Sorte: Unbekannte haben 6000 Nutzernamen und Passwörter von Teilnehmern des YouPorn-Chats veröffentlicht. Damit gerät die YouPorn-Mutterfirma Manwin bereits das zweite Mal innerhalb weniger Tage in die Negativ-Schlagzeilen.
Steigende Energiepreise
:Wenn der Strom zu teuer wird
Mehr und mehr Menschen können ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen. Bei fast 800.000 Verbrauchern jährlich drehen die Versorger daher den Saft ab. Nur die wenigsten bieten ihren Kunden Unterstützung an, meist flattert nur die Mahnung ins Haus. Am besten soll man sich deshalb schon frühzeitig Rat holen.
Urteil zur Verstaatlichung der HRE
:Leere Stühle in Zombieland
Die Rettung der Pleitebank Hypo Real Estate durch den Steuerzahler hinterließ wütende und klagefreudige Anleger. Sie fühlen sich enteignet. Jetzt hat ein Gericht entschieden, ob der Staat Aktionäre so aus Unternehmen quetschen darf.
Grünen-Netzpolitiker Malte Spitz zum Urheberrecht
:"Viele Urheber haben Angst vor Veränderung"
"Vergüten statt verfolgen": Im Süddeutsche.de-Fragebogen erläutert Grünen-Netzpolitiker Malte Spitz seine Vorstellungen einer Urheberrechtsreform. Dabei plädiert er für eine stärkere Unterscheidung zwischen kommerzieller und nicht-kommerzieller Nutzung.
Die Finanzkrise in Europa drückt auf die Gewinne deutscher Unternehmen: Commerzbank und Allianz mussten für das Jahr 2011 schlechte Zahlen präsentieren - Schuld sind hohe Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen. Doch die Allianz hat sich etwas einfallen lassen, um die Aktionäre trotzdem milde zu stimmen.
Gewinneinbruch
:Telekom schaltet in den Verteidigungsmodus
In den USA laufen die Kunden davon, in Südosteuropa muss der Konzern Milliarden abschreiben: Der Gewinn der Telekom ist 2011 deutlich eingebrochen. Im Schlussquartal musste das Unternehmen sogar einen Verlust von 1,3 Milliarden Euro verkraften. Vorstandschef Obermann will seinen Sparkurs fortsetzen - und die Marktposition halten.
Apps von Apple, Google und Microsoft
:IT-Giganten verpflichten sich zu mehr Datenschutz
Die USA setzen neue Sicherheitsstandards im Netz: Auf Drängen der kalifornischen Generalstaatsanwältin haben sich sechs Großunternehmen darauf geeinigt, den Datenschutz bei Apps zu verbessern. Die Obama-Regierung will sogar eine "Grundrechte-Charta" fürs Internet vorlegen.
Konjunkturprognose für die Euro-Zone
:EU-Kommission rechnet mit Rezession
Schlechte Prognose aus Brüssel: Die Wirtschaft in der Euro-Zone wird in diesem Jahr um 0,3 Prozent schrumpfen, schätzt die EU-Kommission. Doch die Experten sehen auch Zeichen, dass der Einbruch mild ausfallen könnte. Die Wirtschaft in Deutschland etwa wächst weiter, und auch die Stimmung der Unternehmen ist hierzulande gut.
MeinungFilehoster Megaupload
:Wie der Fall Kim Schmitz die fehlende Phantasie der Industrie offenbart
Konsequenzen aus der Finanzkrise
:EU-Kommissar Barnier will Bankerboni begrenzen
Schärfere Regeln gegen Bonuszahlungen für Banker: EU-Kommissar Michel Barnier fordert "mehr Gleichheit und Fairness in der Gesellschaft". Die Steuerzahler müssen für die Finanzkrise zahlen - hohe Bankerboni seien in solchen Zeiten ungerechtfertigt. Auch die Ratingagenturen will der Franzose schärfer regulieren.