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Archiv für Ressort Wirtschaft - August 2011

155 Meldungen aus dem Ressort Wirtschaft

Arbeitgeber enttäuscht von Schwarz-Gelb Hundt rechnet mit der Regierung ab

Schwarz-Gelb war die Wunschkonstellation der deutschen Wirtschaft - ihre Erwartungen konnte Kanzlerin Merkel bisher allerdings nicht erfüllen. Arbeitgeberpräsident Hundt lässt seinem Unmut jetzt freien Lauf.

Börsen brechen ein Rückkehr in die Schreckenszeit

Erschöpfte Staaten, Rezessionsangst, unkontrollierbare Computer: Der Dax fällt so tief wie noch nie in diesem Jahr. Schon wieder sind Aktien im Ausverkauf. Was steckt hinter der Kernschmelze an den Börsen? Fünf Ursachen für die Baisse. Von Harald Freiberger, Martin Hesse und Markus Zydra

Swasiland Bankrott eines Königreichs

Der letzte Monarch Afrikas hat Swasiland in den Ruin getrieben. Während er und seine 13 Frauen im Luxus schwelgen, sollen seine Untertanen noch härter und noch länger arbeiten. Doch das Volk begehrt auf. Von Silvia Liebrich

Falsche Abrechnung von Medikamenten AOK wirft Apotheken Rezept-Schummelei vor

Zigtausendfach sollen Apotheken Medikamente abgerechnet haben, die gar nicht auf dem Markt waren. Die AOK droht ihnen deshalb nun mit der Staatsanwaltschaft. Die Arzneiverkäufer bestreiten die Vorwürfe auch gar nicht. Die Schuld sehen sie aber in den Verträgen der Krankenkassen.

Finanzkrise Bank of America will Tausende Stellen streichen

In der Finanzkrise übernahm sie einen maroden Immobilienfinanzierer - nun will die seit langem schwächelnde US-Großbank Bank of America einem Zeitungsbericht zufolge noch in diesem Quartal 3500 Jobs streichen. Später sollen noch mehr Angestellte gehen.

Streit um Griechenland-Hilfen Finnischer Sonderdeal empört Europa

Gerät das Milliardenpaket für Griechenland noch einmal in Gefahr? Finnlands Regierung hat für ihre Anteile Garantien herausgeschlagen - und verärgert damit viele Euro-Länder. "Das ist unmöglich", heißt es auch aus der Berliner Regierungskoalition. Die EU-Kommision kündigt Konsequenzen an, Österreich präsentiert einen Kompromissvorschlag.

Radikaler Umbau bei Computergigant Hewlett-Packard will PC-Geschäft verkaufen

Cloud Computing statt Computer bauen: Der weltgrößte PC-Hersteller Hewlett-Packard plant, sich von seinem Kerngeschäft zu trennen. Auch auf dem Tablet- und Smartphone-Markt kapituliert HP. Dafür sollen Milliarden in eine Softwarefirma fließen.

Debatte über Solidaritätszuschlag Und am Ende profitieren die Gutverdiener

Der Soli muss weg! So denken derzeit einige Abgeordnete der schwarz-gelben Koalition. Sie wollen Menschen mit geringem oder durchschnittlichem Einkommen entlasten. Doch tatsächlich käme eine Abschaffung des Solidaritätszuschlags nur den Besserverdienern zugute. Von Claus Hulverscheidt

Joachim Hunold tritt zurück Glücksfall für Air Berlin

Joachim Hunold hat die Bombe überraschend platzen lassen: Der langjährige Air-Berlin-Chef wird sein Amt niederlegen. Warum sein Schritt längst überfällig und ein Glücksfall für die gebeutelte Fluggesellschaft ist. Ein Kommentar von Jens Flottau

Prozess um die Kirch-Pleite Gerichtspanne verschafft Breuer Zeit

Das ewige Duell Breuer gegen Kirch: Der frühere Deutsche-Bank-Chef sollte sich wegen Prozessbetrugs vor Gericht verantworten. Doch das Verfahren verzögert sich womöglich um Monate, eine Blamage für das Gericht - und eine Chance für Breuer. Von Martin Hesse

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Italien Sommer, Sonne, Steuerfahnder

Italiens Strände sind voll, aber sie ziehen nicht nur Touristen an. Momentan macht die Finanzpolizei in Strandbädern Jagd auf Steuerhinterzieher. Bei Liegen und Sonnenschirmen geht es in Italien nämlich oft nicht mit rechten Dingen zu. Von Andrea Bachstein

Hartmut Mehdorn soll Air Berlin retten Der Bahnchef kommt

Bahnchef und Mehdorn - diese beiden Worte schienen auf ewig miteinander verbunden zu sein. Doch nun hat Hartmut Mehdorn eine neue schwere Aufgabe: Er soll als Nachfolger von Joachim Hunold die kriselnde Fluggesellschaft Air Berlin sanieren. Dieser Job passt eigentlich viel besser zu ihm als die Tätigkeit bei der Bahn. Von Johannes Aumüller

Joachim Hunold verlässt Fluggesellschaft Hartmut Mehdorn wird Air-Berlin-Chef - vorübergehend

Damit haben wohl nur wenige gerechnet: Air-Berlin-Gründer Joachim Hunold wirft hin und tritt als Vorstandschef der Fluggesellschaft zurück. Sein Nachfolger: der ehemalige Bahn-Chef Hartmut Mehdorn.

Breuer vs. Kirch Ärger in Jurassic Park

Hat Rolf Breuer im Streit um die Kirch-Pleite gelogen? Jahrelang stritten sich der Ex-Deutsche-Bank-Chef und der kürzlich verstorbene Medienunternehmer Kirch vor Gericht. Jetzt beginnt der Strafprozess. Breuer droht sogar Haft. Doch das Gericht tut sich schwer.

Summa summarum Hurra, wir sind die Faulsten

Video Die Deutschen sind nicht nur Exportweltmeister, sondern auch Urlaubsweltmeister. Wir haben jährlich etwa 40 freie Tage, Griechenland, Spanien und all die anderen angeblich faulen Krisenländer viel weniger. Na und? Es gibt viele gute Gründe, warum das so in Ordnung ist. Von Marc Beise

Private Sicherheitskräfte für deutsche Handelsschiffe Sheriffs gegen Piraten

Piraten greifen vor Somalia deutsche Handelsschiffe an - wer darf auf die Kriminellen schießen? Reeder wollen Bundeswehrsoldaten an Bord, aber das würde gegen das Grundgesetz verstoßen. Jetzt haben sich die Unternehmer mit der Regierung auf eine Notlösung geeinigt. Von Joachim Käppner

Prognose des Ifo-Instituts Schatten über der Weltwirtschaft

Das Vertrauen in die Wirtschaft schwindet: Der weltweite Stimmungsindex des Ifo-Instituts hat sich eingetrübt. Experten rechnen mit schwächerem Wachstum und steigender Inflation. Wie düster sind die Aussichten für die Konjunktur wirklich?

Kritik an Motorola-Deal Standard & Poor's wertet Google-Aktien ab

Die Branche feiert Googles Deal, Standard & Poor's hält davon nichts: Weil der Internet-Konzern Motorolas Mobilfunksparte übernehmen will, wertet die mächtige Ratingagentur dessen beliebte Aktie ab - mit einer ungewöhnlichen Begründung.

Angebot für feindliche Übernahme SAB Miller will Foster's Aktionäre rumkriegen

Feindliche Übernahme Teil Zwei: Der britische Brauereikonzern SAB Miller wollte den australischen Konkurrenten Foster's bereits im Juni schlucken, war aber an dessen Geschäftsführung gescheitert. Doch jetzt wendet sich der Biergigant direkt an die Aktionäre von Foster's.

Diskussion über Euro-Bonds Spanien und Italien hoffen auf Kurswechsel der Kanzlerin

Angela Merkel und Nicolas Sarkozy haben Euro-Bonds gerade erst abgelehnt. Die Regierungen von Italien und Spanien wollen das nicht hinnehmen. Denn gemeinsame Staatsanleihen würden ihre Finanzierung erleichtern. Weil der französische Präsident aber angedeutet hat, Euro-Bonds seien vielleicht "in der Zukunft einmal denkbar", hoffen die Südeuropäer nun, dass auch die Kanzlerin irgendwann einknickt.

Oktoberfest in Peking Es ist Wiesn - und keiner geht hin

Chinesen lieben das Oktoberfest - aber nur das Original: Die asiatische Version der Wiesn, das Pekinger Bierfest, floppt, die Besucher bleiben aus. Fast 100 Millionen Euro hat ein chinesisches Unternehmen in die Kopie investiert, nur um jetzt festzustellen: "Die Trinkkultur ist doch eine andere als in München." Von Marcel Grzanna

Zigarettenindustrie in den USA Tabakfirmen klagen gegen Warnhinweise

Eine schwarz verfärbte Lunge, ein kaputtes Gebiss und sogar ein Toter mit zugenähtem Brustkorb: Mit drastischen Bildern auf Zigarettenschachteln will die US-Regierung von September 2012 an noch eindringlicher vor den Gefahren des Rauchens warnen. Die Tabakkonzerne laufen Sturm, vier von ihnen haben jetzt eine Klage gegen das Gesetz eingereicht.

Google kauft Motorolas Handygeschäft Milliardenhatz auf wertvolle Patente

Es ist der teuerste Zukauf in der Unternehmensgeschichte: Google übernimmt die Mobilfunksparte von Motorola - für 12,5 Milliarden Dollar. Der Internetkonzern hat es vor allem auf die Patente des Handyherstellers abgesehen. Damit versucht er, zu den Rivalen Apple und Microsoft aufzuschließen - und treibt die Umwälzung des Handymarkts voran.

Streitgespräch zur Schuldenkrise "Lasst Griechenland und Spanien aus dem Euro"

Was soll Europa angesichts der Schuldenkrise tun? In einem Streitgespräch der "Süddeutschen Zeitung" plädiert der Ökonom Max Otte für den Austritt einiger Länder aus der Euro-Zone. Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger attestiert den Deutschen im Gegenzug eine "Oh-wie-schön-ist-Panama"-Haltung - und sieht nur eine Lösung.

Einigkeit beim Krisentreffen in Paris Merkel und Sarkozy fordern EU-Schuldenbremse

Haushaltsdisziplin nach deutschem Vorbild: Kanzlerin Merkel und der französische Präsident Sarkozy wollen eine Schulden-Obergrenze für die Euro-Staaten einführen. Außerdem streben sie eine gemeinsame Wirtschaftsregierung an, die Ratspräsident Van Rompuy leiten soll. Und auch die vieldiskutierten Euro-Bonds waren am Ende doch noch Gesprächsthema. Von Nico Fried und Hans-Jürgen Jakobs

Reaktionen auf Krisentreffen "Regierung hechelt den Finanzmärkten hinterher"

"Historischer Durchbruch" oder "Etikettenschwindel"? Politiker aus Union und FDP sowie EU-Vertreter loben die Forderungen von Kanzlerin Merkel und Präsident Sarkozy nach einer europäischen Wirtschaftsregierung und einer einheitlichen Schuldenbremse. Die Opposition kritisiert den Krisengipfel als "viel Lärm um nichts" - und fordert weiterhin die Einführung von Euro-Bonds.

Deutsche Konjunktur stagniert Angst im Wirtschafts-Wunderland

Angst lähmt den Konsum: Die Schuldenkrise verunsichert die Deutschen so sehr, dass sie Gefahr laufen, den Aufschwung abzuwürgen. Dabei ist die globale Rezession nur eine Befürchtung, nicht mehr. Vorausgesetzt, die Politik sorgt für klare Verhältnisse - und die Löhne steigen endlich stärker. Ein Kommentar von Alexander Hagelüken

Krisentreffen in Paris Merkel und Sarkozy planen Euro-Wirtschaftsregierung

"Entschlossen, den Euro zu verteidigen": Kanzlerin Merkel und Frankreichs Staatspräsident Sarkozy sprechen sich für eine "tatsächliche Wirtschaftsregierung" in der Euro-Zone aus. Leiten soll sie Ratspräsident van Rompuy. Auch eine Finanztransaktionssteuer schlagen die beiden Regierungschefs vor. Und die vieldiskutierten Euro-Bonds waren am Ende doch Thema des Gesprächs.

Insolvenz von Evergreen Solar Wenn die Sonne untergeht

Schock für die Sonnenindustrie: Die Insolvenz des Herstellers Evergreen Solar hat die deutsche Branche alarmiert. An den Börsen stürzten die Aktien von Solarenergiefirmen ab. Wie anfällig ist die Branche wirklich? Von Jennifer Lange

BaFin schaltet sich ein Verdacht auf Insiderhandel bei Solar Millennium

Nur 74 Tage war Utz Claassen, der Ex-Chef des Energiekonzerns EnBW, als Vorstandschef bei Solar Millennium beschäftigt. Trotzdem kassierte er neun Millionen Euro Antrittsprämie. Im Zusammenhang mit diesem Kurz-Engagement hat jetzt die Staatsanwaltschaft Vorermittlungen eingeleitet wegen des Verdachts auf Insiderhandel: Der Firmengründer soll Aktien gekauft haben, bevor Claassens Verpflichtung für einen Kurssprung sorgte. Von Markus Balser und Uwe Ritzer

Europa streitet über Euro-Bonds Wir zahlen gerne für die Schulden der anderen

Euro-Bonds sind das Tuschelthema des Krisentreffens zwischen Merkel und Sarkozy. Offiziell will Europas Führungsduo darüber nicht reden, doch es gibt gute Gründe, die Diskussion zu führen. Warum Euro-Bonds eine Lösung in der Schuldenkrise sein könnten - und für Deutschland gar nicht so schlimm wären. Fünf Argumente von Johannes Aumüller

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Schmiergeldverdacht bei der Ferrostaal AG Rüstungs-Millionen für Mandela-Film

Das Leben des südafrikanischen Volkshelden Nelson Mandela wird verfilmt - und rund ein Drittel der Produktionskosten bezahlt ausgerechnet ein Rüstungslieferant: die Essener Ferrostaal AG. Allerdings ist die Finanzierung keine Spende, sondern ein Gegengeschäft mit Südafrika. Das Projekt wird von einem Schmiergeldverdacht überschattet. Von Klaus Ott

Finanzmärkte Schwache deutsche Konjunktur lähmt Europa

Der Boom ist vorbei: Die deutsche Wirtschaft wächst im zweiten Quartal nur minimal, im restlichen Europa sieht es ähnlich schlecht aus. Ein bisschen Hoffnung machen dagegen gute Konjunkturzahlen aus den USA. Allerdings sind die Börsen trotzdem weiterhin im Minus - auch der Dow Jones verlor zu Handelsbeginn.

Unruhen in England Was die Plünderer klauten

Zentnerweise schleppten Plünderer in Großbritannien elektronische Geräte aus den Läden, ebenso Kleidung und Schuhe - ausgerechnet von solchen Marken, die mit amerikanischen Gangster-Rappern werben. Auch Durchfallmittel wurden massenhaft gemopst. Plagten den Mob Verdauungsprobleme? Von Andreas Oldag, London

Wettstreit um Patente Apple und Google spielen digitales Monopoly

Die Übermacht von Apple stören, das ist das Ziel von Google-Chef Larry Page. Mit dem Kauf der Mobilfunksparte von Motorola will er ins lukrative Geschäft der Smartphones einsteigen. Doch der Konkurrenzkampf wird nicht nur auf dem Markt ausgetragen, sondern auch in den Gerichtssälen. Kommentar von Hans-Jürgen Jakobs

Emissionsrechte-Handel Angeklagter gesteht Mitwirkung an Millionenbetrug

"Ethisch und moralisch falsch" nennt der Angeklagte inzwischen das betrügerisch System, das er selbst mit in Gang gesetzt hatte. Im Millionen-Prozess um den Handel mit Emmissionsrechten hat der erste Beschuldigte ein Geständnis abgelegt. Ihm und fünf weiteren Angeklagten wird Steuerbetrug in Höhe von 230 Millionen Euro vorgeworfen.

Lösung der Schuldenkrise Euro-Bonds sorgen für Misstöne bei Schwarz-Gelb

Euro-Bonds sind nach Ansicht von Bundeskanzlerin Merkel "nicht zielführend." Während Europa über Für und Wider gemeinsamer Anleihen streitet, legt sich Berlin quer: Beim morgigen Spitzentreffen mit Frankreichs Präsident Sarkozy werde das Thema nicht angesprochen. Die FDP droht mit dem Bruch der Koalition, sollte die Union von dieser Position abrücken.

Schuldenkrise Italien beschließt schmerzhafte Einschnitte

Druck von der Europäischen Zentralbank und den Finanzmärkten zwingt Italien zu weiteren Sparmaßnahmen: Das Parlament in Rom verabschiedete in einer Sondersitzung im Eiltempo ein neues Sparpaket in Höhe von über 45 Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre. Die Staatsverschuldung des Landes erreichte indes einen neuen Rekordwert.

Chaos an den Börsen Angst, die zur Panik wird

Die USA verlieren ihr Top-Rating, die Banken leihen sich kein Geld mehr, die Kurse spielen verrückt: Es waren zwei schwarzen Wochen für die Finanzwelt, und trotz der leichten Erholung haben die Börsianer immer noch Herzflimmern. Niemand weiß, wie es jetzt weitergeht - müssen sich Anleger an die heftigen Kursschocks gewöhnen? Von Catherine Hoffmann

Probleme bei der Unternehmensnachfolge Der Nächste, bitte!

Ostdeutsche Unternehmer in der Nachwuchskrise: Viele Mittelständler stehen kurz vor der Rente - und ihre Kinder sind längst im Westen. Nun finden sie keinen Nachfolger, der die Firma übernehmen kann. Von Thomas Trappe

Windparks bedrohen historische Schiffswracks Rettung vor der Mühle

21 Windparks sind in der Nordsee bereits genehmigt. Die modernen Windmühlen verändern die Küste und bedrohen historische Schiffsreste am Meeresgrund. Eilig lässt der Bund nun nach den Wracks suchen. Von Kristina Läsker

Energiekonzerne Vom Wandel der Zeit überrollt

Die Energiekonzerne sind in der Krise: Bürger und Politik wenden sich enttäuscht von ihnen ab und auch die Börse fällt ein verheerendes Urteil. Warum die Unternehmen ziellos vom Wandel überrollt werden. Ein Kommentar von Markus Balser

Weltwirtschaftskrise In 80 Jahren nichts gelernt

An den Finanzmärkten ist die Angst zurück: Die Börsen taumeln - und mit ihnen die Politiker, die sich verzweifelt bemühen, die schlimmste Staatsschuldenkrise seit acht Jahrzehnten einzudämmen. Doch Banken und Hedgefonds heben mit Leerverkäufen und Kreditversicherungen ganze Staaten aus den Angeln. Das Ergebnis: Nach 1931 stecken wir mitten in der zweiten Weltwirtschaftskrise. Ein Kommentar von Ulrich Schäfer

Einstieg bei Munich Re China shoppt in Europa

Der Einstieg Chinas in den weltgrößten Rückversicherer Munich Re könnte ein Fanal sein: Chinesische Investoren kaufen weltweit Firmen, geben Staaten Kredit - und erhalten Macht. Deutschland ist für Peking besonders interessant. Von Catherine Hoffmann, Martin Hesse und Markus Zydra

Politik gegen Spekulanten Finanzkrieg in Europa

Staaten gegen Spekulanten, Gesetze gegen Milliarden: Europäische Politiker kämpfen mit der Finanzindustrie. Sechs Regierungen haben auf die Attacken reagiert und Leerverkäufe verboten. Doch an den Finanzmärkten glauben viele, dass das wenig hilft. Von Harald Freiberger und Hans-Jürgen Jakobs

Einzelhandel in den USA Hoffnungsschimmer für die US-Konjunktur

Endlich einmal gute Nachrichten: Die US-Einzelhändler haben ihren Umsatz im Juli gesteigert. Der Einzelhandel gilt als wichtiger Indikator für die Konjunkturentwicklung in den USA. Doch die Wirtschaft steht weiterhin auf wackeligen Beinen.

Summa summarum Schluss mit der Hysterie

Video Angst vor dem großen Crash hält die Finanzmärkte in Atem. Zeit, die Hintergründe mit etwas Abstand zu betrachten. Drei Bücher, die Ihnen neue Perspektiven auf die turbulente Wirtschaftswelt eröffnen. Von Marc Beise

USA zwischen Hoffen und Bangen Loch in der Handelsbilanz

Balanceakt mit ungewissem Ausgang: Die Arbeitslosenzahl sinkt, die Autokonzerne melden gute Geschäfte - doch selbst die wenigen Lichtblicke verlieren angesichts der Krisenstimmung in den USA an Leuchtkraft. Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession schätzen Ökonomen mittlerweile auf 30 bis 50 Prozent. Auf eine neue Krise wäre das Land nicht vorbereitet. Von Moritz Koch

Nullwachstum in Frankreich Paris rutscht in die Sorgenzone

Frankreichs Wirtschaft wächst nicht mehr - die Nachricht löst neue Ängste aus. Wird Europas zweitgrößte Volkswirtschaft nun von Ratingagenturen runtergestuft? Die Konjunkturerholung in der gesamten Eurozone wäre in Gefahr, und der eilige Krisengipfel von Präsident Sarkozy verstärkt die Sorgen noch.

Jobmangel in der EU Europas Jugend ohne Arbeit

Es sind beklemmende Zahlen: In Spanien und Griechenland hat mehr als ein Drittel der Jugendlichen keinen Job. In Deutschland ist die Lage zwar weniger dramatisch - doch auch hier ist immerhin noch jeder zehnte Jugendliche arbeitslos.