So leicht lässt sich ein König nicht vom Thron stoßen: Der Anlegeranwalt Thomas Fritsch will Immobilienkönig Anno August Jagdfeld an der Spitze des Berliner Luxushotels Adlon entmachten. Doch der sieht sein Lebenswerk bedroht - und wirft seinem Gegenspieler vor, zu tricksen und zu täuschen.
Who is Who vs. Who's Who
:Das Geschäft mit der Eitelkeit
Mit einem Eintrag in ein Personenlexikon gibt ein Verlag Hinz und Kunz das Gefühl, prominent und bedeutend zu sein - zum Ärger der Herausgeber des "Who's Who".
Nervosität an den Börsen
:Adieu Panik, willkommen Rezession?
Die Angst geht um an den Börsen: Analysten fürchten ein neues schwarzes Loch, in das die Weltwirtschaft stürzen könnte. Aber selbst wenn eine Rezession ausbleibt, könnte es ungemütlich bleiben, wie eine Blick in die Vergangenheit zeigt.
Apple nach dem Jobs-Rückzug
:Ein Geschäftsmodell, das schwer zu knacken ist
Unter dem Erfolg von Apple und dem scheidenden Steve Jobs leiden sowohl Hardware- als auch Softwarehersteller: Einzig Google scheint fest entschlossen, dem Konzern Paroli zu bieten. Doch der hat ein Geschäftsmodell, das nicht so einfach zu kopieren ist.
Nach Gamescom-Bericht bei "Explosiv"
:Erboste Gamer kapern RTL-Website
Sind die Besucher der Spielemesse Gamescom "Freaks"? Ein Beitrag bei "RTL Explosiv" vermittelte diesen Eindruck und brachte so Spielefans in ganz Deutschland gegen den Sender auf. Vorläufiger Höhepunkt: Ein Hacker-Angriff auf die Internetseite der TV-Station.
Patentstreit mit Samsung
:Deutsches Gericht folgt den Apple-Argumenten
Das Düsseldorfer Landgericht hat angedeutet, an der einstweiligen Verfügung für den Importstopp von Samsungs Galaxy-Tablets festzuhalten. Allerdings könnte sich das Blatt noch wenden: Apple hat womöglich bei den Fristen gebummelt.
Einbruch am Aktienmarkt
:Börsianer rätseln über rapiden Dax-Absturz
Und plötzlich geht's steil runter: Der Dax verliert binnen weniger Minuten mehr als vier Prozent. Zwar erholt er sich schnell wieder etwas, doch nun wundern sich die Börsianer über die Ursachen für diesen Ausschlag.
Reaktionen auf den Abschied
:Jobs' Rückzug schickt Apple-Aktie auf Talfahrt
Was ist Apple ohne Jobs? Nicht besonders viel, glauben Anleger. Nach dem Rücktritt des Konzernchefs bestraft die Börse das Ende der One-Man-Show. Die Konkurrenz hingegen legt zu. Im Internet dagegen huldigt Jobs' Fangemeinde noch einmal ihrem Guru - und schwelgt in Erinnerungen.
Angeschlagenes Finanzinstitut
:Buffett investiert fünf Milliarden Dollar in Bank of America
Die Bank of America hat Geld bitter nötig, faule Hypotheken belasten das Haus schwer. Jetzt kauft Warren Buffett Aktien für fünf Milliarden Dollar - und schraubt so den Kurs des Unternehmens in ungeahnte Höhen.
EZB reagiert auf Wulffs Vorwürfe
:Laute Kritik, leise Entgegnung
Bei der Europäischen Zentralbank herrscht Empörung: Ausgerechnet der deutsche Bundespräsident greift die Institution an und erklärt den Aufkauf von Staatsanleihen für "rechtlich bedenklich". Offiziell schweigt die EZB dazu, doch hinter den Kulissen fallen deutliche Worte: Wulffs Vorwürfe seien "Unsinn", die Maßnahmen der Bank in turbulenten Zeiten sehr wohl erlaubt.
Apple nach dem Rücktritt von Steve Jobs
:Was iGod versäumt hat
Er ist der Übervater, er ist der Visionär, und er ist schuld an der ungewissen Zukunft des Apple-Konzerns. Denn nach dem Rücktritt von Steve Jobs zeigt sich, dass die große Stärke des iGods zugleich seine große Schwäche war - und zu einem zentralen Fehler führte.
Jobs-Nachfolger Tim Cook
:Ersatz für den Unersetzlichen
Als Krankheitsvertretung hat er sich bewährt, jetzt übernimmt er bei Apple dauerhaft die Konzernführung. Tim Cook wird Nachfolger von Steve Jobs. Der bisherige Vize ist seit langem unverzichtbar für das Unternehmen. Jetzt muss er sich gewaltigen Erwartungen stellen - und einer Konkurrenz, deren Produkte immer mehr zu iPhone und iPad aufschließen. Wer ist der Mann, dem der Apple-Gründer sein Lebenswerk anvertraut?
Wegweisende Produkte von Steve Jobs
:Das Vermächtnis des Apple-Chefs
Rechner waren plötzlich Designobjekte, Bonbonfarben populär. Steve Jobs hat nicht nur den Computermarkt revolutioniert, sondern auch die Werbebranche. Egal ob iMac, iPhone oder der jüngste Streich, das iPad. Der jetzt verstorbene Apple-Gründer war seiner Zeit oft voraus. Doch nicht alles, was Jobs anfasste wurde zu Gold.
Erdölförderung in Libyen
:Europas Firmen auf der Jagd nach den Öl-Milliarden
Despot Gaddafi ist noch nicht gefasst, da hat das Wettrennen um Libyens wichtigsten Rohstoff bereits begonnen: Europas Konzerne wollen schnell wieder ins libysche Ölgeschäft einsteigen. Auch Deutschland will wieder mitmischen.
Schiesser plant 2012 Börsengang
:Sexy in Feinripp
Große Pläne nach der Pleite: Der Wäschehersteller Schiesser macht sich chic für die Börse. Die Hemdchen und Höschen des Traditionsunternehmens sollen künftig ganz anders aussehen.
Steve Jobs' Leben
:Vom Erfinder zum Revolutionär in Serie
Steve Jobs war ein Meister der Erfindung und Vermarktung: Mit immer neuen Geräten in minimalistischem Design wälzte der Visionär einen Markt nach dem nächsten um. Jobs machte aus Apple die einflussreichste Technologiefirma und das wertvollste Unternehmen der Welt.
Steve Jobs
:Der Rücktrittsbrief im Wortlaut
In einem kurzen Brief hat Steve Jobs seinen sofortigen Rücktritt angekündigt. Der Tag sei gekommen, an dem er seine Aufgaben und Erwartungen als Apple-Chef nicht länger erfüllen könne, begründet er den Schritt. Der genaue Wortlaut.
Überwachungstechnik in Bahrain
:Big Brother - made in Germany
Mit spezieller Schnüffelsoftware hat das Regime in Bahrain Kritiker aufgespürt. Das Programm wertet Handy-Kommunikation aus und ermöglichte damit die Inhaftierung und Folter von Oppositionellen. Es soll aus Deutschland stammen.
Streit um Euro-Rettungspakete
:Jetzt ist Schluss mit der Solidarität
Bundespräsident Wulff stänkert gegen die EZB, Arbeitsministerin von der Leyen verlangt Gold als Kreditsicherheit für griechische Hilfs-Milliarden. Damit zeigt sich, unabhängig vom Sinngehalt dieser Vorschläge, vor allem eines: Die Solidarität der Euro-Helfer bröckelt. Und das ist verständlich.
Importverbot im Patentstreit mit Apple
:Gericht stoppt EU-Verkauf von Samsung-Smartphones
Samsung muss in den Niederlanden eine herbe Niederlage einstecken: Ein Gericht verbietet den Import einiger Samsung-Smartphones aufgrund der Patentstreitigkeiten mit Apple. Weil auch das beliebte Galaxy-Handy darunter ist, muss der koreanische Konzern sich etwas einfallen lassen.
Frankreich arbeitet an Staatsverschuldung
:Sparen für das Heiligtum
Frankreich kürzt seine Ausgaben, um seine Spitzennote bei den Ratingagenturen zu sichern. Die Pläne sehen aber auch vor, dass Reiche mehr zahlen sollen - und manche wollen das sogar.
Wiederaufbau in Libyen
:In der Transall nach Bengasi
Deutsche Unternehmer bereiten sich darauf vor, wieder Geschäfte in Libyen zu machen. Doch die Bedingungen sind schwierig, politische Stabilität ist noch nicht in Sicht. Für konkrete Pläne ist es vielen Firmen deshalb noch zu früh.
Patentstreit zwischen Samsung und Apple
:Als Stanley Kubrick das iPad erfand
Hat sich Steve Jobs das iPad-Design vom legendären Regisseur Stanley Kubrick abgeschaut? Im Patentstreit mit Apple führt Konkurrent Samsung einen Science-Fiction-Klassiker ins Feld, um die Ideenklau-Vorwürfe des kalifornischen Konzerns zu entkräften. Im Prozess werden weitere bizarre Beweisstücke erwartet.
Leitwährung
:Der große Geld-Krieg
Die Schuldenkrisen lähmen die globale Wirtschaft, doch was ist die Leitwährung der Welt? Dollar und Euro sind angezählt - der chinesische Yuan spielt noch nicht die große Rolle, die er gerne hätte. Wahrscheinlich müssen sich alle auf ein gänzlich neues Modell einstellen.
Internet-Abzocke
:Warn-Button soll vor Kostenfallen schützen
Die Bundesregierung will Verbraucher besser vor Internet-Abzocke schützen. Per Gesetz werden Online-Händler verpflichtet, einen Warn-Button auf ihrer Website anzubringen. Dieser soll verdeckte Kostenfallen verhindern.
Bundespräsident kritisiert Politik und EZB
:Wulff rechnet mit Euro-Rettern ab
Der Bundespräsident mischt sich in die Rettungsaktion für die Schuldenstaaten ein: Christian Wulff greift Politiker und die Europäische Zentralbank scharf an. Dass die EZB Staatsanleihen von Griechenland oder Italien aufkauft, hält er für rechtlich bedenklich. Die Schuldenpolitik der Länder kritisiert er ebenfalls - mit ungewöhnlich deutlichen Worten.
Urteil zur Umsatzsteuer
:Currywurst ist nicht gleich Currywurst
Da können Imbissbuden-Besitzer schon mal verzweifeln: Auf Buletten, Pommes und Currywurst sind manchmal sieben Prozent und manchmal 19 Prozent Umsatzsteuer fällig. Entscheidend ist eine ganz besondere Haltung, hat jetzt ein Gericht entschieden.
Ifo-Index stark gesunken
:Unternehmer verlieren ihre Zuversicht
Schuldenkrise, schwache Konjunkturdaten, Kursstürze an den Börsen: Auf die wirtschaftlichen Turbulenzen reagieren deutsche Unternehmen zunehmend verunsichert und blicken skeptisch in die Zukunft. Der Ifo-Index, der ihre Stimmung und Erwartungen misst, ist im August erneut stark gesunken. Die Börsen lässt das allerdings unbeeindruckt.
Neue Funktionen
:Facebook gibt Nutzern mehr Daten-Kontrolle
Facebook ändert wieder seine Einstellungen zur Privatsphäre. Nutzer sollen künftig leichter erkennen, welche Freunde welches Posting sehen können. Auch bei unerwünschten Fotos bekommen Facebook-Mitglieder nun mehr Rechte.
Schuldenkrise in Europa
:Süße Droge Euro-Bonds
Sind Euro-Bonds Teufelszeug oder die letzte Rettung in der Schuldenkrise? Die gemeinsamen Anleihen sind umstritten. Kanzlerin Merkel sperrt sich dagegen - dabei haftet ihre Regierung doch längst für die Pleitiers des Kontinents. Und im Unterschied zu den bisherigen Modellen gibt es bei den Euro-Bonds sogar Ideen, wie sie funktionieren könnten.
Soziale Netzwerke
:Wo die Reichen, Schönen und Haustiere sich treffen
Facebook? Viel zu viel los da und ständig ungebetene Gäste. Wer verlässliche Bande knüpfen will, der sollte sich anderswo im Netz umsehen. Eine Auswahl außergewöhnlicher sozialer Netzwerke.
Ratingagentur
:Moody's wertet Bonität von Japan herab
Der Nächste, bitte: Die Ratingagentur Moody's stuft nun auch die Kreditwürdigkeit von Japan herab. Haushaltsdefizit zu hoch, Staatsschulden außer Kontrolle, labile Machtverhältnisse. Zudem das Erdbeben und die folgende Atomkastrophe - für die Analysten alles Gründe für eine Abwertung.
Euro-Rettungsschirm
:Kritische Mehrheit
Mit einer eigenen Mehrheit will die Koalition den Euro-Rettungsschirm auf den Weg bringen. Bislang präsentieren sich die Regierungsparteien aber alles andere als harmonisch. Nun schert auch noch Ursula von der Leyen aus und sorgt für Unruhe. Kanzlerin Merkel versuchte auf einer Sondersitzung vehement, ihre Partei auf Linie zu bringen.
Ratingagenturen
:Wächter unter Verdacht
Ihre Urteile stürzen die Finanzmärkte in Turbulenzen. Die Ratingagenturen haben Zweifel an ihrer Unabhängigkeit geweckt. Ihre Risikoeinschätzungen sind selbst zum Risiko geworden. Den Wechsel an ihrer Unternehmensspitze muss die einflussreichste Agentur Standard & Poor's dazu nutzen, neues Vertrauen aufzubauen.
Madrid führt Schuldenbremse ein
:Spanien folgt der Bundeskanzlerin
Paukenschlag in Madrid: Ministerpräsident Zapatero einigt sich mit der Opposition, eine verbindliche Schuldenbremse einzuführen. Wie es zu der Express-Reform kam - und was sie für den Kampf gegen die Schulden bedeutet.
Urteil des Sozialgerichts
:Volles Hartz IV trotz Omas Geldgeschenk
Mit fast fünf Jahren Verspätung dürfen sich drei Geschwister über ein Weinachtsgeschenk ihrer Oma freuen. Das Arbeitsamt hatte das Geld auf das Hartz-IV-Einkommen der Mutter angerechnet. Zu Unrecht, entschied nun das höchste Sozialgericht. Allerdings mit einer ziemlich profanen Begründung.
Interbankenhandel trocknet aus
:Wie damals beim Lehman-Crash
Woher bekommen Banken Geld? Von anderen Banken. Dieser Kreislauf allerdings ist derzeit gestört. Die Finanzinstitute misstrauen einander. Eine brandgefährliche Entwicklung, die an die Lehman-Tage erinnert. Doch es gibt einen Unterschied, der Hoffnung macht.
Ansturm bei Gamescom
:Highscore in Köln
Am Abschlusswochenende ist Europas größte Spielemesse von Besuchern regelrecht überrannt worden. Was für die Betreiber Grund zur Freude ist, dürfte manchen Gamer ziemlich enttäuscht haben: Zeitweise wurde niemand mehr auf das Gelände gelassen.
Werbevertrag beendet
:Opel trennt sich von Lena
Bitte verbessern Sie das schlechte Opel-Image! Mit diesem Auftrag trat Lena Meyer-Landrut vor einem Jahr ihren Job als Werbebotschafterin des Konzerns an. Nun beendet Opel die Zusammenarbeit. Eine andere junge Künstlerin bleibt aber unter Vertrag.
Umweltverschmutzung in Textilbranche
:Giftige Wäsche
Greenpeace attackiert führende Modemarken wie Adidas, H&M und Calvin Klein. Der Vorwurf: Sie verwendeten bei der Produktion schädliche Chemie. Die umstrittenen Substanzen bedrohen nicht nur Umwelt und Menschen in den Fertigungsländern, sondern landen auch bei uns im Kleiderschrank.
Ausverkauf bei Hewlett Packard
:Schnäppchen-Jäger legen Touchpad-Shop lahm
Hewlett Packard verscherbelt sein Touchpad für nur 99 Euro, das ist ein Viertel des bisherigen Preises. Doch wer sich in Deutschland für das günstige Tablet interessiert, braucht Geduld - der Andrang ist bislang gewaltig.
Ratingagentur
:Präsident von Standard & Poor's tritt ab
Mitten im Sturm der Empörung über sein Unternehmen verlässt Deven Sharma, Präsident der Ratingagentur Standard & Poor's, seinen Posten. Mit der umstrittenen Herabstufung der US-Kreditwürdigkeit oder der Untersuchung wegen falscher Bewertungen hat das aber angeblich nichts zu tun.
Regierung erwartet geringeres Haushaltsdefizit
:Ablenken von den Milliarden-Risiken
Na, ist das nicht herrlich? Der Bundesetat glänzt, Finanzminister Schäuble will schon bald ohne neue Kredite auskommen. Doch in Wahrheit wird es eng - und das nicht nur wegen der europäischen Schuldenkrise, sondern auch wegen vieler hausgemachter Probleme der Koalition.
Hilfe für Schuldenländer in Gefahr
:Kritiker zerpflücken Euro-Rettungspaket
Die Soliden füttern angeblich die Verschwender durch, die Krisenstaaten werden noch verantwortungsloser, und der Zeitplan haut auch nicht hin: Von allen Seiten wird die Neujustierung der europäischen Rettungsmaßnahmen angegriffen. Zusätzlich erzürnt Finnlands Sonderdeal mit Athen nun auch die deutsche Bundesregierung. Die Umsetzung der Beschlüsse gerät in Gefahr. Muss Griechenland doch noch um die Milliarden bangen?
Greenpeace-Studie zu verseuchter Kleidung
:Dreck im Stoff
Nichts als PR-Märchen? Viele Modemarken brüsten sich mit ihren Umweltschutz-Standards. Eine Greenpeace-Studie widerlegt die großen Worte - und zeigt, welche Kleidung besonders verseucht ist.
Neuer Vertriebschef Wiswesser
:Ein Aufräumer für Ergo
Sexsause in Budapest, Skandale ohne Ende, ständig schlechte Presse - die Arbeit bei Ergo muss in letzter Zeit mitunter belastend gewesen sein. Nun wirft der Vertriebsvorstand hin. Sein Nachfolger Rolf Wiswesser, bisher Deutschlandchef von AWD, soll beim Düsseldorfer Versicherungskonzern ordentlich aufräumen.
Altersarmut
:Hunderttausende Rentner müssen nebenbei arbeiten
Die Rente ist sicher ... aber nicht genug zum Leben: Viele Ruheständler sind auf staatliche Unterstützung angewiesen - oder auf Minijobs. Mehr als eine halbe Million von ihnen arbeitet auch noch jenseits der 65. Ein Abgeordneter spricht von "Malochen bis zum Tode".
Parallelimporte teurer Medikamente
:Spione im weißen Kittel
Im Kampf gegen günstige Arzneien aus dem Ausland heuert ein Marktforschungsinstitut Apotheker als Spione an - und stattet sie mit Utensilien aus, die jedem Geheimagenten gut stehen würden. Die Hersteller der Medikamente sind empört.
YouTube-Streit
:Anonymous legt Gema-Seite lahm
In dem Streit zwischen YouTube und der Gema schaltet sich nun offenbar auch das Hacker-Kollektiv Anonymous ein: Statt der Seite der Musikverwertungsgesellschaft fanden Besucher eine Hacker-Botschaft, die einer YouTube-Meldung äußerst ähnlich sieht.
Interview mit Ex-Bankenvorstand Hartmann
:"Die spielen mit dem Wohlstand von Milliarden Menschen"
Sind Insidergeschäfte schuld an den heftigen Börsenturbulenzen der vergangenen Wochen? Der frühere Risikovorstand der Commerzbank, Wolfgang Hartmann, vertritt diese Meinung in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Er sieht ein "Netzwerk von Falschspielern".