USA:Tod eines Migrantenkinds
Ein achtjähriger Junge aus Guatemala stirbt in US-Gewahrsam - es ist der zweite derartige Todesfall binnen eines Monats. Die Grenzschutzbehörde kündigt an, ihre "Politik" zu überdenken.
Ein achtjähriger Junge aus Guatemala stirbt in US-Gewahrsam - es ist der zweite derartige Todesfall binnen eines Monats. Die Grenzschutzbehörde kündigt an, ihre "Politik" zu überdenken.

Donald Trumps "International Hotel" in Washingtons altem Postamt ist zum Symbol für seine Präsidentschaft geworden.

Der Papst geißelt in seiner Weihnachtspredigt die Gier. Spitzenvertreter der Kirchen in Deutschland machen den sexuellen Missbrauch zum Thema.
An einer Bahntrasse war zuvor ein Schaden an einer Oberleitung entdeckt worden. Ob ein Zusammenhang mit dem Fund der Flagge besteht, ist noch offen.
Politiker und Betroffene diskutieren über die Vor- und Nachteile einer "Moscheesteuer" in Deutschland. Vieles spräche dafür, doch die rechtlichen Hürden dürften recht hoch sein.
Der Konflikt um den Haushalt zeigt, wie fern Trump die Idee des Kompromisses liegt und wie sein Instinkt ausschließlich den Krawall sucht. Das mag seine Kernwählerschaft goutieren; die schwankende Mitte aber wendet sich ab - vor allem wenn ihre Depots mit der Altersvorsorge gefährdet sind.
Kirchenasyl ist keine Zumutung für den Rechtsstaat. Kirchenasyl ist berechtigter Widerstand gegen die Unbarmherzigkeit des Staates. Die Demokratie braucht eine Zivilgesellschaft, die sich Kritik anmaßt und dem Staat zumutet, sich zu korrigieren.
Das Gebrüll und die Aggression von Trump kommen an den Börsen schlecht an. Absturz in New York, Panikverkäufe in Tokio - Anleger sind nervös geworden.
Heiko Maas warnt zu Recht vor nuklearem Rüstungswettlauf in Europa.
Der alte Vulkan sprengte sich im Jahr 1883 quasi selbst in die Luft. Doch aus seinen Resten erwuchs ein neuer.
Wie aus dem Laster eine Tugend und dann wieder ein Laster wurde.
(SZ) Gerade wir Deutschen haben - und das sagen ja die Wissenschaftler landauf und landab - eine mit Mythen und Symbolen schwer aufgeladene Vorstellung von Glück. Unsere Sehnsucht nach dem Glück ist mitunter so groß, dass uns das Wort Glück als ...
"Mary Shelley", ein Historiendrama über die junge Autorin von "Frankenstein".

Washington/Guatemala-Stadt (dpa) - Innerhalb eines Monats ist ein zweites Kind aus Guatemala nach seiner Festnahme durch US-Grenzbehörden gestorben.

Beim Migrationspakt hat Wien seine europäische Rolle vom innenpolitischen Populismus überwuchern lassen. Und Kanzler Kurz ist mit zwei ihm wichtigen Vorhaben gescheitert.

Die Journalistin und Schriftstellerin Masha Gessen erklärt elegant und thesenstark, warum die Demokratie nach dem Zerfall der Sowjetunion scheiterte. Und wie der heutige Herrscher an die Macht kam.

Das bestimmende Thema bis zur vorgezogenen Parlamentswahl im April: Israels Sicherheit. Premier Netanjahu will diese auch in Syrien verteidigen.

Zehn Monate nach ihrer gescheiterten Flucht verbreitet das Emirat Dubai Fotos von Prinzessin Latifa. Darauf ist sie ausgerechnet mit Mary Robinson zu sehen - der früheren UN-Hochkommissarin für Menschenrechte.
Berlin (dpa) - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erhält für seine milliardenschweren Sozialmaßnahmen erneut Rückhalt aus der EU. "Wir haben den französischen Etat vor einigen Wochen geprüft und werden jetzt nicht erneut in Prüfung gehen", sagte EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Sollte Frankreich an seiner Reformpolitik festhalten, "werden wir eine Staatsverschuldung, die höher liegt als drei Prozent, als einmalige Ausnahme tolerieren". Macron hatte wegen der "Gelbwesten"-Krise den "sozialen und wirtschaftlichen Notstand ausgerufen".

Seoul (dpa) - In einem weiteren Schritt der Annäherung haben Süd- und Nordkorea symbolisch die Wiederherstellung ihrer Eisenbahn- und Straßenverbindungen über die Grenze eingeleitet.
Beirut (dpa) - Israelische Kampfflugzeuge haben nach syrischer Darstellung in der Nacht mehrere Ziele bei Damaskus angegriffen. Dabei seien drei Soldaten verletzt worden, berichtete die Staatsagentur Sana. Die syrische Luftabwehr habe "feindliche Raketen", die aus dem Luftraum über dem Libanon abgefeuert worden seien, ins Visier genommen. Israel hatte in den vergangenen Monaten wiederholt iranische Stellungen im Nachbarland bombardiert. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu bekräftigte, man werde eine iranische Etablierung in Syrien nicht dulden.
Moskau (dpa) - Russland hat einen neuen Raketentyp mit Hyperschallgeschwindigkeit getestet. Präsident Wladimir Putin sprach von einer erfolgreichen Erprobung und einem "wichtigen Erfolg" für das Militär, der nicht nur von nationaler Bedeutung sei. Die Rakete "Avantgarde" solle im nächsten Jahr in Dienst gestellt werden, kündigte Putin an. Damit werde die Sicherheit seines Landes in den kommenden Jahrzehnten gewährleistet. Nach Darstellung des Kremlchefs kann dieser Raketentyp von Abwehrsystemen nicht abgefangen werden.

Damaskus/Beirut (dpa) - Israelische Kampfflugzeuge haben nach syrischer Darstellung in der Nacht zum Mittwoch mehrere Ziele bei Damaskus angegriffen.

Friedrich Merz hat das Rennen um den CDU-Vorsitz verloren, doch in der Partei regt er weiterhin die Fantasien an. Die neue Chefin Kramp-Karrenbauer reagiert gelassen.
Kiew (dpa) - In der Ukraine ist das nach dem erneuten Aufflammen des Konflikts mit Russland verhängte Kriegsrecht nicht verlängert worden. Das teilte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko mit. Er begründete die Entscheidung mit der Sicherheitslage in der Ukraine. Es lief damit wie geplant um 13.00 Uhr deutscher Zeit aus. Das Kriegsrecht mit Sondervollmachten für das Militär war Ende November verhängt worden. Es galt 30 Tage. Kiew hatte argumentiert, damit angeblich russische Angriffe besser abwehren zu können.
Düsseldorf (dpa/lnw) - Der nordrhein-westfälische SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty will das Konzept einer Sozialstaatsreform und Abkehr von Hartz IV in der Bundespartei verankern. "Wir formulieren gerade Eckpunkte für eine Sozialstaatsreform, die wir Anfang nächsten Jahres auf Ebene der Bundespartei bringen werden", sagte Kutschaty der Deutschen Presse-Agentur. Die SPD brauche ein solches Projekt, aber es werde mit der Union in der großen Koalition nicht umzusetzen sein. "Aber für die Sozialdemokratie ist es wichtig, Themen und Projekte zu haben, die über die GroKo hinausgehen."

Berlin (dpa) - Die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat den Hoffnungen ihres unterlegenen Konkurrenten Friedrich Merz auf ein Bundesministeramt einen Dämpfer verpasst.
Mainz/Berlin (dpa/lrs) - Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Malu Dreyer hat von der CDU gefordert, sich klar zur großen Koalition zu bekennen. "Wir nehmen die CDU beim Wort. Sie sagt, sie möchte die Regierung fortführen", sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. "Die Grundlage ist für uns der Koalitionsvertrag. Für uns ist klar: Wir möchten die Dinge, die wir verabredet haben, umsetzen."
Mainz/Berlin (dpa/lrs) - Die stellvertretende CDU-Chefin Julia Klöckner hat trotz des holprigen Starts der großen Koalition in Berlin eine positive Bilanz für dieses Jahr gezogen. "Die große Koalition ist besser als ihr Ruf", sagte die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende im Interview der Deutschen Presse-Agentur. "Jede Woche im Kabinett beschließen wir Initiativen, Gesetzesvorlagen und vieles mehr - das, was wir im Koalitionsvertrag vereinbart haben. Wir haben gute Entscheidungen zur Pflege, zur Landwirtschaft, zur Digitalisierung, zur Rente, zur Kita vorangebracht, nur sind sie unspektakulär, weil sie nicht streitbeladen sind."
Damaskus (dpa) - Israelische Kampfflugzeuge haben nach syrischer Darstellung mehrere Ziele bei Damaskus angegriffen. Dabei seien drei Soldaten verletzt worden, berichtete die Staatsagentur Sana. Die syrische Luftabwehr habe "feindliche Raketen", die aus dem Luftraum über dem Libanon abgefeuert worden seien, ins Visier genommen. Nach syrischer Darstellung wurden alle anfliegenden Raketen abgeschossen. Israel hatte in den vergangenen Monaten wiederholt iranische Stellungen im Nachbarland bombardiert.
Friedland (dpa/lni) - Der Zuzug von deutschstämmigen Aussiedlern in die Bundesrepublik hält an. Bis zum Jahresende werden nach Angaben der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen voraussichtlich rund 7200 Menschen aus Ländern der früheren Sowjetunion im Grenzdurchgangslager Friedland (Kreis Göttingen) eingetroffen sein. Damit wäre die Zahl im sechsten Jahr in Folge gestiegen. Grund dafür sind nach Behördenangaben Erleichterungen beim Familiennachzug. Im vergangenen Jahren waren in Friedland 7134 Aussiedler registriert worden.
Wiesbaden (dpa/lhe) - Die SPD im hessischen Landtag will sich nach den Worten von Fraktionschef Thorsten Schäfer-Gümbel mit eigenen Initiativen möglichst früh in ihrer Rolle als Opposition profilieren. Die schwarz-grüne Regierung bekomme diesmal keine Schonfrist, kündigte der SPD-Landeschef in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden an. In der vergangenen Legislaturperiode habe seine Partei recht lange gebraucht, um sich auf die neue Landesregierung einzustellen. "Diesen Fehler werden wir nicht wiederholen", erklärte Schäfer-Gümbel.
Hamburg (dpa/lno) - Nach dem von Streit überschatteten Start der großen Koalition in Berlin erwartet Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher, dass die Bundesregierung 2019 wieder Tritt fasst. "In den vergangenen Monaten sind Landtagswahlkämpfe in die Bundespolitik getragen worden. Das hat für viel Unmut gesorgt", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Dies habe beide Parteien in der CDU/SPD-Regierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Zuspruch gekostet. Tschentscher regiert in Hamburg mit einer rot-grünen Koalition.

Das Kabinett werde nicht umgebildet, sagt die neue CDU-Chefin. Parteifreund Oettinger bringt derweil Merz als möglichen Kanzlerkandidaten ins Spiel.
Tianjin (dpa) - In der chinesischen Stadt Tianjin hat der Prozess gegen den seit mehr als drei Jahre inhaftierten Bürgerrechtsanwalt Wang Quanzhang begonnen. Dem kritischen Anwalt, der sich für politische Freiheiten und bürgerliche Rechte eingesetzt hatte, wird "Untergrabung der Staatsgewalt" vorgeworfen. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe. Die Erfahrung aus früheren Verfahren zeige, dass Aktivisten zu sehr harten Strafen verurteilt würden, wenn sie sich weigerten, im Ausgleich für Milde ein Geständnis abzulegen, sagte Doriane Lau von Amnesty International.
"Fast die Hälfte der Parteitagsdelegierten wollte Friedrich Merz als CDU-Vorsitzenden - und ein CDU-Vorsitzender ist immer auch ein möglicher Kanzlerkandidat", sagte EU-Kommissar Günther Oettinger der Funke-Mediengruppe.
München (dpa) - Der designierte CSU-Chef Markus Söder sieht die gesamte Union vor langen und anstrengenden Reformprozessen. "Es ist ein längerfristiger Weg, aber wir haben die Chance, zu alter Kraft zurückzufinden. Aber dafür muss man sich auch anstrengen und was leisten", sagte Bayerns Ministerpräsident, der am 19. Januar in München auch zum Parteichef gewählt werden soll, der Deutschen Presse-Agentur in München. Für die in den vergangenen Jahren oft von Streitereien dominierte Zusammenarbeit von CSU und CDU ist Söder zuversichtlich, dass die Parteien nun geschlossen und auf Augenhöhe miteinander umgehen.

Washington (dpa) - Ein siebenjähriges Mädchen in den USA glaubt weiter an den Weihnachtsmann, auch wenn US-Präsident Donald Trump sie am Vortag in einem Telefonat leicht irritiert hatte.

Tripolis (dpa) - Der Selbstmordanschlag auf das Außenministerium Libyens ist möglicherweise von Anhängern der Terrormiliz Islamischer Staat verübt worden.

Patt im US-Haushaltsstreit: Präsident Donald Trump will den sogenannten Shutdown in den USA nicht beenden. Stattdessen schimpft er auf die Demokraten.

Israelische Kampfflugzeuge haben nach syrischer Darstellung in der Nacht mehrere Ziele bei Damaskus angegriffen. Die meisten Raketen wurden abgeschossen, aber ein Waffendepot sei getroffen worden.
Beirut (dpa) - Israelische Kampfflugzeuge haben nach syrischer Darstellung in der Nacht mehrere Ziele bei Damaskus angegriffen. Dabei seien drei Soldaten verletzt worden, berichtete die Staatsagentur Sana. Die syrische Luftabwehr habe "feindliche Raketen", die aus dem Luftraum über dem Libanon abgefeuert worden seien, ins Visier genommen. Nach syrischer Darstellung wurden alle anfliegenden Raketen abgeschossen. Über das genaue Ziel der Angriffe sowie mögliche Opfer oder Schäden gab es zunächst keine offiziellen Angaben. Es hieß lediglich, ein Waffendepot sei beschädigt worden.
Seoul (dpa) - In einem weiteren Schritt der Annäherung haben Süd- und Nordkorea symbolisch die Wiederherstellung ihrer Eisenbahn- und Straßenverbindungen über die Grenze eingeleitet. An der Grundsteinlegungszeremonie am Bahnhof Panmun in der nordkoreanischen Stadt Kaesong hätten zahlreiche Vertreter beider Länder, der Vereinten Nationen und Nachbarstaaten teilgenommen, berichteten südkoreanische TV-Sender und die Nachrichtenagentur Yonhap. Fernziel Süd- und Nordkoreas ist es, die Verkehrsanbindung an den eurasischen Kontinent und damit die wirtschaftlichen Beziehungen auszubauen.
Tokio (dpa) - Japan tritt wie angedroht aus der Internationalen Walfangkommission aus. Das gab die Regierung in Tokio offiziell bekannt. Erstmals seit rund 30 Jahren will die Nummer Drei der Weltwirtschaft ab Juli kommenden Jahres wieder kommerziell Jagd auf die Meeressäuger machen. Trotz des seit 1986 geltenden Walfang-Moratoriums erlegte Japan schon bisher jedes Jahr zahlreiche Tiere, nach offizieller Darstellung zu "wissenschaftlichen Zwecken".
Berlin (dpa) - EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger kann sich Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz als Kanzlerkandidaten vorstellen. Fast die Hälfte der Parteitagsdelegierten hätten Merz als CDU-Vorsitzenden gewählt – "und ein CDU-Vorsitzender ist immer auch ein möglicher Kanzlerkandidat", sagte Oettinger den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Zuallererst liege die Entscheidung über die nächste Kanzlerkandidatur bei der neuen CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, die das erste Zugriffsrecht habe. Aus Oettingers Sicht sollte Merz "ein Aktivposten" in der CDU bleiben.
Tripolis (dpa) - Der Selbstmordanschlag auf das Außenministerium Libyens ist möglicherweise von Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat verübt worden. Die Miliz habe die Tat für sich reklamiert, berichtete die auf dschihadistische Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group in der Nacht. Die drei Selbstmordattentäter hatten bei dem Angriff in Tripolis mindestens zwei Zivilisten mit in den Tod gerissen. 18 weitere Unbeteiligte seien verletzt worden, berichtete das Innenministerium. Das Gesundheitsressort ging sogar von drei toten Zivilisten und 21 Verletzten aus.
Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat seinen Landsleuten, zugleich auch der von ihm verhassten sogenannten Lügenpresse, ein frohes Weihnachtsfest gewünscht. "Ich hoffe, dass jeder, auch die Fake News Medien, ein großartiges Weihnachten feiern", schrieb Trump in einem Tweet. Zugleich verwies er darauf, dass es den Vereinigten Staaten "sehr gut" gehe. "Wir sichern unsere Grenzen, schließen großartige neue Handelsabkommen und bringen unsere Truppen nach Hause" schrieb Trump. "Wir setzen endlich Amerika an erste Stelle. FROHE WEIHNACHT!"
Khartum (dpa) - Sudanesische Sicherheitskräfte haben Menschenrechtlern zufolge bei Protesten gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung mindestens 37 Menschen erschossen. Amnesty International forderte die Regierung in Khartum auf, "weiteres Blutvergießen zu verhindern". Die Erhöhung von Brotpreisen hatte die Proteste vergangene Woche ausgelöst, die dann auf mehrere Landesteile übersprangen. Heute gingen Tausende Menschen in der Hauptstadt Khartum auf die Straßen. Einige Demonstranten riefen unter anderem zum Sturz des Regimes auf, wie ein dpa-Reporter berichtete.
Damaskus (dpa) - Die syrische Luftabwehr hat nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Sana am Abend "feindliche Ziele" westlich der Hauptstadt Damaskus abgeschossen. In Damaskus seien schwere Explosionen außerhalb der Stadt zu hören gewesen, sagte ein Bewohner der dpa. Die als gut informiert und zuverlässig geltende syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London berichtete, die Angriffe hätten sich gegen ein Waffenlager der iranischen Revolutionsgarden und ihrer libanesischen Verbündeten von der Miliz der schiitischen Hisbollah gerichtet.
Abuja (dpa) - Die Terrorgruppe Boko Haram hat in Nigeria nach Angaben des Militärs bei einem Angriff 14 Sicherheitskräfte getötet. Die Miliz habe auf einer Straße im Nordosten des Landes angegriffen, teilte ein Militärsprecher mit. Bereits am Montag wurde dem Militär zufolge ein Stützpunkt angegriffen. Dabei wurde ein Soldat verletzt. Boko Haram versetzt die Menschen im Nordosten Nigerias und angrenzenden Gebieten seit Jahren in Angst und Schrecken. Bei Anschlägen und Angriffen gegen Zivilisten und Sicherheitskräfte sind seit 2009 mindestens 20 000 Menschen getötet worden.