:Hintergrund: Woher hat die Terrormiliz IS ihre Millionen?
Damaskus (dpa) - Der Islamische Staat gilt unter Experten als reichste Terrororganisation der Welt. Die Dschihadisten finanzieren sich mittlerweile vor allem durch den Schmuggel von Öl. So dürften sie von Geldgebern aus dem Ausland unabhängig sein.
Sportpolitik
:Schiedsgericht: Athletenvertreter für Verbesserungen
Düsseldorf (dpa) - Die Athletenkommission im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) sieht keine Alternative zur Schiedsgerichtsbarkeit, fordert aber zugleich Verbesserungen.
Sportpolitik
:Kopftuchverbot: Rückzug von Katars Basketball-Frauen
Inchon (dpa) - Die Asien-Spiele haben ihren ersten Eklat: Aus Protest gegen ein Kopftuchverbot hat sich das Nationalteam der Basketball-Frauen aus Katar komplett von der Veranstaltung im südkoreanischen Inchon zurückgezogen.
Kampf gegen IS
:Viel mehr als eine Terrormiliz
Der "Islamische Staat" erhebt Steuern, bezahlt Beamte und hilft Bedürftigen. Statt von einer Terrormiliz muss man deshalb von einem dschihadistischen Staatsbildungsprojekt sprechen: totalitär, expansiv und hegemonial.
Heimliche Filmaufnahmen
:Leben im "Islamischen Staat"
Selbst vollverschleierte Frauen müssen in der syrischen Stadt Rakka die Kontrollen der Islamisten fürchten. Das zeigen heimlich gemachte Aufnahmen einer syrischen Studentin.
Konflikte
:Irakische Kurden fordern mehr und bessere Waffen
Erbil (dpa) - Die irakischen Kurden fordern noch mehr und modernere Waffen für ihren Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat. Kurden-Präsident Massud Barsani sagte nach einem Treffen mit Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen in Erbil, dass die Qualität der Waffen und die Anzahl der Waffen noch besser sein könne. Bisher habe die kurdische Peschmerga-Armee in erster Linie "klassische Waffen" bekommen. Die deutschen Waffenlieferungen in den Nordirak waren in der Nacht mit deutlicher Verspätung gestartet. Zu Beginn des Besuchs von der Leyens war der erste Transport aber noch nicht Erbil eingetroffen.
Obamas UN-Rede
:Weltpolizist bekämpft "Krebs des Extremismus"
Entschlossen ruft Obama die Welt zum Kampf gegen den IS auf. Die Resolution des Sicherheitsrats stützt die US-Strategie. Ungewohnt deutlich nimmt der US-Präsident die Muslime weltweit in die Pflicht - und illustriert mit einem Beispiel, wieso auch Amerika "nicht perfekt" sei.
Iran, USA und IS
:Die Achse des Bösen verschiebt sich
Der "Islamische Staat" schafft ungeahnte Allianzen: Iran und die USA sind sich plötzlich näher als je zuvor. Zum ersten Mal seit langer Zeit zeichnet sich die Möglichkeit ab, das jahrzehntealte Zerwürfnis zu begraben. Die neue Lage enthält für Teheran Chancen und Risiken.
Dağdelen gegen Parteichef-Chef Gysi
:Betonlinke schlägt zurück
"Grobe Indiskretion", "Bloßstellung": Die Schlammschlacht in der Linke-Fraktion um die Abgeordnete Sevim Dağdelen geht weiter. Jetzt wirft sie Fraktionschef Gregor Gysi indirekt parteischädigendes Verhalten vor.
International
:Neue Airbus A320neo erstmals gestartet
Toulouse (dpa) - Der Airbus-Verkaufschlager A320neo ist in Toulouse zu seinem Erstflug gestartet. Der für bis zu 180 Passagiere konzipierte Flieger soll bis zur Rückkehr in die südfranzösische Stadt sechs Stunden lang in der Luft bleiben. Von der Weiterentwicklung der alten A320ceo erhofft sich der europäische Flugzeugbauer, mit besseren Verbrauchswerten den Erfolg in der am meisten verkauften Flugzeugklasse zu sichern. Durch neue Triebwerke und aerodynamische Flügelenden soll der Treibstoffverbrauch um 15 Prozent sinken. Airbus will A320neo auch am Standort Hamburg bauen.
Konflikte
:Allianz bombardiert Öl-Anlagen des IS in Syrien - Mindestens 19 Tote
Damaskus (dpa) - Die USA und ihre arabischen Verbündeten haben Ölanlagen des Islamischen Staates in Syrien bombardiert, um die wichtigste Einnahmequelle der Terrormiliz auszutrocknen. Ob die Finanzierung der Terroristen damit entscheidend beeinträchtigt wurde, ist unklar. Bei Angriffen seien mindestens 14 Extremisten getötet worden, berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Auch fünf Zivilisten seien ums Leben gekommen, darunter ein Kind. Laut dem US-Zentralkommando griffen die Kampfflugzeuge im Osten Syriens zwölf Öl-Raffinerien unter Kontrolle der Dschihadisten an.
Mord an französischer Geisel
:"Feige, grausam, schändlich"
1500 Soldaten suchten den Entführten. Vergeblich: Islamisten haben einen französischen Touristen in Algerien ermordet. In Frankreich herrscht Entsetzen. Premier Valls verteidigt die Luftangriffe gegen die IS-Terrormiliz.
Freihandelsabkommen
:Gabriel fordert Änderungen bei Ceta
Der Bundeswirtschaftsminister will umstrittene Regeln zum Investitionsschutz aus dem Freihandelsabkommen mit Kanada streichen. Doch EU-Handelskommissar Karel De Gucht lehnt das strikt ab. Die Kommission will die Verhandlungen morgen beenden.
Mangelhafte Ausrüstung
:Wehrbeauftragter beklagt Überlastung der Bundeswehr
"Die Soldaten kommen nicht mehr aus den Stiefeln": Der Wehrbeauftragte Königshaus fürchtet, dass die Bundeswehr nicht für künftige Einsätze gerüstet ist. Gerade beim Lufttransport sei die Belastung stark gestiegen.
Krieg in der Ostukraine
:Poroschenko hält "gefährlichsten Teil" für überstanden
Nach sechs Monaten Gewalt: Der ukrainische Präsident Poroschenko hält den schlimmsten Teil der Kämpfe in der Ostukraine für überstanden.
Konflikte
:Von der Leyen kurz nach Beginn der Waffenlieferungen im Nordirak
Erbil (dpa) - Wenige Stunden nach dem Start der deutschen Waffenlieferungen in den Nordirak ist Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen überraschend zu einem Besuch in Erbil eingetroffen. In der Hauptstadt der kurdischen Autonomiegebiete will sie mit Präsident Massud Barsani und Bundeswehrsoldaten über die deutsche Hilfe im Kampf gegen die IS-Terrormiliz sprechen. Auf dem Programm steht auch die Besichtigung der Ausbildungseinrichtung, in der die kurdischen Soldaten lernen sollen, die Waffen zu bedienen. Die deutschen Ausbilder warten in Bulgarien noch auf eine Ersatzmaschine.
Konflikte
:Verteidigungsministerin von der Leyen überraschend im Nordirak
Erbil (dpa) - Wenige Stunden nach dem Start der deutschen Waffenlieferungen in den Nordirak ist Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen heute zu einem Überraschungsbesuch in der Kurden-Hauptstadt Erbil gelandet. Sie will mit dem kurdischen Präsidenten Massud Barsani und Bundeswehrsoldaten über die deutsche Hilfe im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat sprechen.
Türkei
:Die Angst im Gepäck
Mehr als 100 000 syrische Kurden haben im Südosten der Türkei Zuflucht gefunden. Sie erzählen grauenvolle Dinge vom Wüten der Islamisten in ihrer Heimat. Jenseits der Grenze geraten sie nun auch noch in den Machtkampf zwischen Ankara und der PKK.
Fragestunden im Bundestag
:Nervenkitzel für die Kanzlerin
SPD und Grüne wollen die langweiligen Fragestunden im Bundestag spannender machen. Nur wie? Der Blick geht nach London - wo Premierminister vor dem Parlament bisweilen "in Lebensgefahr schweben".
Ihr Forum
:Die USA als Weltpolizei: Welche Hilfe brauchen die Amerikaner überhaupt von den Europäern?
US-Präsident Obama ruft die Welt zum Krieg gegen den IS auf. Wie viel Unterstützung sollten die Amerikaner Ihrer Meinung nach von europäischen Staaten bekommen?
Verteidigung
:Röttgen kritisiert technische Probleme bei Bundeswehr
Berlin (dpa) - Angesichts der jüngsten Pannen bei der Bundeswehr sieht der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen, Handlungsbedarf. Zusagen, die politisch gemacht werden, müssten auch technisch gut umgesetzt werden, forderte Röttgen im Deutschlandfunk. Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hellmut Königshaus, übt Kritik an den technischen Problemen. Die Bundeswehr sei nicht hinreichend auf neue Herausforderungen wie die jüngsten Auslands-Einsätze vorbereitet, sagte Königshaus im Inforadio.
Konflikte
:Um der Menschen willen: Kirchen fordern Eingreifen im Irak
Berlin (dpa) - Die Zeiten, als Margot Käßmann sich kritisch zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan äußerte oder deutsche Waffenexporte anprangerte, wirken wie verflogen.
Verteidigung
:Wehrbeauftragter beklagt Fehlplanung bei Einsätzen der Bundeswehr
Berlin (dpa) - Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hellmut Königshaus, übt Kritika die technischen Probleme bei der Bundeswehr. Sie sei nicht hinreichend auf neue Herausforderungen wie die jüngsten Auslands-Einsätze vorbereitet, sagte Königshaus im Inforadio. Mängel an Fahrzeugen, Hubschraubern und Flugzeugen schränken die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr stark ein. Jüngstes Beispiel ist der Fall der Bundeswehrausbilder: Die wollten in den Nordirak, starteten wegen eines Defekts ihrer Maschine verspätet mit einer Ersatzmaschine und sitzen nun in Bulgarien fest, weil auch diese kaputt ist.
Deutsche Bürokratie
:Zahlen für die eigene Abschiebung
Eine minderjährige Serbin wird abgeschoben, Jahre später heiratet sie einen Deutschen - und bekommt von den Behörden eine Rechnung: Sie soll die Kosten für ihre Abschiebung begleichen.
Konflikte
:Jesiden im Irak: Nach der Flucht bleiben Trauma und Sorge
Lalisch (dpa) - Männer enthauptet, Frauen vergewaltigt und Kinder verdurstet - Jesiden, die vor der Terrormiliz Islamischer Staat flüchten konnten, berichten Schreckliches über das Schicksal ihrer Familien.
Konflikte
:Flugzeug mit deutschen Waffen für Kurden gestartet
Leipzig (dpa) - Die deutsche Waffenhilfe für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak ist angelaufen. Nach stundenlanger Verzögerung wegen eines Defektes startete ein Transportflugzeug am frühen Morgen von Leipzig aus in die Krisenregion.
Verfassung
:Cameron will sich bei der Queen entschuldigen
London (dpa) - Nach seiner despektierlichen Äußerung über die vor Zufriedenheit "schnurrende" Queen will sich der britische Premierminister David Cameron bei der Monarchin entschuldigen. "Mir ist das sehr peinlich. Es tut mir außerordentlich leid", sagte Cameron in New York. Bei einem Small-Talk mit dem Unternehmer Michael Bloomberg hatte Cameron ausgeplaudert, Elizabeth II. habe vor Freude über das "No" der Schotten beim Unabhängigkeitsreferendum "gar nicht mehr aufgehört zu schnurren". Ihm war offenbar nicht klar, dass die Mikrofone um ihn herum eingeschaltet waren.
Verteidigung
:Bundeswehr verlängert Mietvertrag für Aufklärungsdrohne «Heron»
Berlin (dpa) - Die israelische Aufklärungsdrohne "Heron" wird ein weiteres Jahr für die Bundeswehr fliegen. Der bisher bis April 2015 geltende Mietvertrag für das unbemannte Flugzeug wurde um zwölf Monate verlängert. Das erfuhr die dpa aus dem Verteidigungsministerium. Die unbewaffnete "Heron" ist für die Bundeswehr seit mehreren Jahren in Afghanistan im Einsatz. Die Verlängerung des Mietvertrags erfolgte, obwohl der Kampfeinsatz der Nato am Hindukusch Ende des Jahres ausläuft. Anschließend ist aber eine Mission zur Ausbildung der afghanischen Streitkräfte geplant.
Verteidigung
:Waffenlieferung für Kurden kommt nur schleppend voran
Leipzig (dpa) - Die deutschen Waffenlieferungen für den Kampf gegen die Terrormiliz IS im Nordirak haben begonnen. Nach stundenlanger Verzögerung wegen eines Defektes flog von Leipzig aus am frühen Morgen eine erste Maschine mit Panzerfäusten, Gewehren und Munition ab.
Politik
:Clintons bereiten sich auf Geburt des ersten Enkels vor
New York (dpa) – Kurz vor der Geburt ihres ersten Enkelkindes bereiten sich die Clintons eifrig auf das Großeltern-Dasein vor. Er sage sich jeden Morgen: "Misch dich nicht ein, sei da, wenn du willkommen bist, sei liebevoll, nicht urteilend", so der frühere US-Präsident Bill Clinton bei einer Veranstaltung der Stiftung der Familie in New York. Als junge Mutter sei man noch so sehr damit beschäftigt, die eigene Zukunft zu planen. Später wünsche man sich, mehr Zeit für die Familie gehabt zu haben, so Ex- US-Außenministerin Hillary Clinton. Tochter Chelsea erwartet ihr erstes Kind.
Verteidigung
:Bundeswehr kämpft mit Technikpannen - Waffenlieferung auf dem Weg
Leipzig (dpa) - Die deutschen Waffenlieferungen für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat im Nordirak haben begonnen. Nach stundenlanger Verzögerung wegen eines Defektes flog von Leipzig aus am frühen Morgen eine erste Maschine mit Panzerfäusten, Gewehren und Munition ab. Dies bestätigte ein Bundeswehr-Sprecher. Die Waffen sollen der kurdischen Peschmerga-Armee im Norden des Landes übergeben werden. Insgesamt werden in den kommenden Wochen 10 000 kurdische Kämpfer mit Waffen aus Bundeswehrbeständen ausgerüstet.
Konflikte
:Ukraine ruft Russland zu ernsthaften Friedensgesprächen auf
New York (dpa) - Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk hat Russland vor der UN-Vollversammlung zu ernsthaften Bemühungen um eine Entschärfung des Konflikts in der Ostukraine aufgefordert. Es sei schwierig, ein Friedensabkommen zu verhandeln, wenn sie dabei einen Gewehrlauf von Russland im Gesicht hätten. Das sagte Jazenjuk bei der Generaldebatte der Vollversammlung in New York. Er rief die Moskauer Regierung auf, ihre Truppen aus dem Osten der Ukraine abzuziehen.
Konflikte
:Internationale Allianz fliegt Luftangriffe gegen Öl-Anlagen des IS
Washington (dpa) - Mit Luftangriffen auf Öl-Anlagen in Syrien haben das US-Militär und arabische Verbündete wichtige Energie- und Einnahmequellen der Terrormiliz Islamischer Staat ins Visier genommen. Der Beschuss richtete sich gegen zwölf kleinere Raffinerien und ein Fahrzeug im dünn besiedelten Osten des Landes, wie das US-Zentralkommando mitteilte. Erste Hinweise deuteten darauf hin, dass die Einsätze erfolgreich gewesen seien. Die auf ihrem Vormarsch eroberten Anlagen dienen den Extremisten zur Treibstoffversorgung, sind zugleich aber auch eine wichtige Einnahmequelle.
Geheimdienste
:NSA-Untersuchungsausschuss beleuchtet Kooperation von BND und NSA
Berlin (dpa) - Mit der Vernehmung von BND-Mitarbeitern beginnt der NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags seine Beweisaufnahme zur Kooperation deutscher und ausländischer Geheimdienste. Die Abgeordneten wollen die Zusammenarbeit des Bundesnachrichtendienstes mit dem US-Geheimdienst NSA ausleuchten. Dafür sollen der Leiter und ein Sachbereichsleiter des bayerischen BND-Abhörstützpunkts Bad Aibling vor dem Gremium aussagen. In den vergangenen Monaten hatten etwa der "Spiegel" und die "Süddeutsche Zeitung" über die BND-NSA-Verbindungen berichtet.
Konflikte
:Cameron für britische Beteiligung an Luftangriffen gegen IS
New York (dpa) - Großbritanniens Premierminister David Cameron hat sich für eine Beteiligung seines Landes an Luftangriffen gegen Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat im Irak und in Syrien ausgesprochen. Sie seien mit etwas Bösem konfrontiert, gegen das sich die ganze Welt zusammenschließen müsse. Das sagte Cameron bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York. Er werde, wie zuvor angekündigt, morgen das Parlament in London zusammenrufen, um dessen Zustimmung für eine Beteiligung an Luftangriffen einzuholen.
Konflikte
:Flugzeug mit ersten deutschen Waffen für Kurden im Irak gestartet
Leipzig (dpa) - Die deutsche Waffenhilfe für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat im Irak ist angelaufen. Nach stundenlanger Verzögerung wegen eines Defektes startete ein Transportflugzeug am frühen Morgen von Leipzig aus in die Krisenregion. Die Maschine sei um 01.52 Uhr abgehoben, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr. Die 50 Panzerfäuste mit Munition, 520 G3-Gewehre und 20 Maschinengewehre an Bord sind für die Peschmerga im nordirakischen Kurdengebiet bestimmt, die gegen die Dschihadisten kämpfen.
Konflikte
:Internationale Allianz fliegt Luftangriffe gegen Öl-Anlagen des IS
Washington (dpa) - US-Militärs und arabische Verbündete haben erneut Luftangriffe auf Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien geflogen. Dabei seien Ölraffinerien beschossen worden, sagte Pentagonsprecher John Kirby. Die USA seien bei den Angriffen von Saudi Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützt worden. Alle Flugzeuge seien sicher zurückgekehrt. Der Verkauf von Öl ist eine wichtige Einnahmequelle der Extremisten. Der IS nehme durch die Anlagen täglich rund zwei Millionen Dollar ein, sagte Kirby in einem CNN-Interview.
Geheimdienste
:NSA-Untersuchungsausschuss will Rolle des BND ausleuchten
Berlin (dpa) - Der NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags vernimmt heute erstmals Vertreter des Bundesnachrichtendienstes zur Rolle des BND in der Abhöraffäre. Geladen sind der Leiter und ein Sachbereichsleiter des bayerischen BND-Abhörstützpunkts Bad Aibling. Der BND soll hier umfangreich Daten für den US-Geheimdienst NSA ausgewertet haben. Der Ausschuss will die Ausspähaktivitäten vor allem amerikanischer und britischer Geheimdienste und die Rolle der deutschen Dienste dabei aufklären.
UN
:UN-Vollversammlung wird fortgesetzt - Kampf gegen IS
New York (dpa) - Die Rede von Irans Präsidenten Hassan Ruhani steht heute im Mittelpunkt des zweiten Tages der UN-Generaldebatte. Bis zum Dienstag sollen Vertreter von allen 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen sprechen. Als wichtigstes Thema kristallisierte sich bereits am ersten Tag der gemeinsame Kampf der Staatengemeinschaft gegen die Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien und im Irak heraus. Die UN haben ihre Mitglieder zu schärferen Grenzkontrollen und Überprüfungen von Reiseplänen verpflichtet. Eine entsprechende Resolution verabschiedete der Sicherheitsrat gestern.
Islamischer Staat
:UN verabschieden Resolution gegen "ausländische Kämpfer"
Der UN-Sicherheitsrat hat die Resolution gegen ausländische Kämpfer angenommen. Reisen junger Muslime zu Zwecken einer terroristischen Ausbildung in Krisengebieten im Nahen Osten sollen so unterbunden werden. US-Präsident Obama wirbt mit drastischen Worten für den Kampf gegen die Dschihadisten.
International
:Obama schwört zum Kampf gegen Terrormiliz Islamischer Staat ein
Washington (dpa) - Der UN-Sicherheitsrat hat die Weltgemeinschaft im Kampf gegen Terrormilizen wie den Islamischen Staat zu schärferen Grenzkontrollen und Überprüfungen von Reiseplänen verpflichtet. Zuvor hatte US-Präsident Barack Obama ein entschlossenes Vorgehen gegen die IS-Extremisten angekündigt. Die USA würden mit einer breiten Koalition arbeiten, um dieses Netzwerk des Todes zu zerlegen, sagte er in der UN-Vollversammlung. Die Resolution schreibt vor, dass Staaten alles unternehmen, damit gewaltbereite Muslime und Extremisten nicht in die Krisengebiete im Nahen Osten reisen können.
Konflikte
:UN verpflichten Mitglieder zum Kampf gegen Terrormilizen
New York (dpa) - Im Kampf gegen Terrormilizen wie den Islamischen Staat haben die Vereinten Nationen ihre Mitglieder zu schärferen Grenzkontrollen und Überprüfungen verpflichtet. Eine entsprechende Resolution verabschiedete der UN-Sicherheitsrat in New York einstimmig. Sie verpflichtet alle UN-Staaten, Rekrutierung, Transport, Durchreise, Organisierung und Ausrüstung von Terroristen zu unterbinden und zu bekämpfen. Im Kern sollten Staaten alles unternehmen, damit Extremisten nicht in die Krisengebiete im Nahen Osten reisen könnten.
Verteidigung
:Bundeswehr kämpft mit Technikpannen - Waffenlieferung stockt
Leipzig (dpa) - Die Bundeswehr kämpft mit der Technik: Defekte Transportmaschinen haben die erste deutsche Waffenlieferung an die Kurden im umkämpften Nordirak verzögert. Von Leipzig aus sollten Waffen und Munition nach Bagdad geflogen werden, das vorgesehene Flugzeug der niederländischen Luftwaffe war aber kaputt. Auch eine Gruppe deutscher Militär-Ausbilder auf dem Weg in den Irak saß am Abend weiter in Bulgarien fest - wegen eines defekten Flugzeugs. Kurdische Kämpfer sollen im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat mit Waffen aus Bundeswehrbeständen ausgerüstet werden.
UN
:Weltsicherheitsrats-Resolution gegen Terrormiliz IS
New York (dpa) - Der Weltsicherheitsrat nimmt alle Staaten in die Pflicht. Sie müssen Reisen von gewaltbereiten Islamisten nach Syrien oder in den Irak soweit es geht unterbinden. Obama ruft auf, das "Netzwerk des Todes" zu zerlegen.
International
:UN-Sicherheitsrat nimmt Staaten gegen IS-Terror in die Pflicht
Washington (dpa) - Der UN-Sicherheitsrat hat die Weltgemeinschaft im Kampf gegen Terrormilizen wie den Islamischen Staat (IS) zu schärferen Grenzkontrollen und Überprüfungen von Reiseplänen verpflichtet.
International
:Obama schwört zum Kampf gegen IS-Terror ein
Washington (dpa) - Der UN-Sicherheitsrat hat die Weltgemeinschaft im Kampf gegen Terrormilizen wie den Islamischen Staat (IS) zu schärferen Grenzkontrollen und Überprüfungen von Reiseplänen verpflichtet.
Verteidigung
:Bundeswehr kämpft mit Technikpannen - Waffenlieferung stockt
Leipzig/Berlin (dpa) - Die Bundeswehr kämpft mit der Technik: Defekte Transportmaschinen haben die erste deutsche Waffenlieferung an die Kurden im umkämpften Nordirak verzögert.
Konflikte
:Erneute Panne verzögert Flug der Bundeswehrausbilder in den Irak
Berlin (dpa) - Die Reise von Bundeswehrausbildern zur Waffenschulung kurdischer Kämpfer im Nordirak verzögert sich weiter. Die sechs Fallschirmjäger und ein Sanitäter saßen am Abend weiter in Bulgarien fest, weil ihre Transportmaschine defekt war. An einer Lösung werde "mit Hochdruck" gearbeitet, hieß es vom Verteidigungsministerium. Auch ein Flugzeug der niederländischen Luftwaffe, das von Leipzig aus Waffen und Munition nach Bagdad bringen sollte, hatte einen Defekt. Für die Reparatur musste ein Ersatzteil eingeflogen werden.
Brandenburg
:Linke nimmt Koalitionsangebot der SPD an
Die SPD will wieder mit der Linken regieren, die Linke auch: In Brandenburg hat der Landesvorstand mit überwältigender Mehrheit für Koalitionsverhandlungen mit der SPD gestimmt.
Konflikte
:Deutsche Waffenlieferung in den Irak verzögert sich
Leipzig (dpa) - Ein Defekt an der Transportmaschine hat die erste deutsche Waffenlieferung an die Kurden im umkämpften Nordirak verzögert. Die Bundeswehr wollte von Leipzig aus Waffen und Munition nach Bagdad schicken.