Matthias Platzeck knüpft seine politische Zukunft an den Erfolg des Berliner Großflughafens. Die Lage sei ein "Desaster", räumt Brandenburgs Ministerpräsident ein. Mit einer Vertrauensabstimmung im Potsdamer Landtag will sich Platzeck nun Rückendeckung für seine Aufgabe als Chefaufseher holen.
Wahlkampf
:SPD setzt auf Kampf gegen Steuersünder
Strenger, härter, teurer: Mit Ideen wie einer bundesweiten Fahndertruppe für den Kampf gegen Steuerbetrüger möchten die Sozialdemokraten bei den Wahlen in Niedersachsen und im Bund punkten. Damit rückt eines der Themen von Kanzlerkandidat Steinbrück in den Mittelpunkt.
Konflikt in Mali
:Frankreich setzt Luftangriffe auf Rebellen fort
Rund um die Uhr Attacken aus der Luft: Bei den Kämpfen in Mali gegen islamistische Rebellen sind bereits mehrere afrikanische Soldaten gestorben. Frankreich will seinen Einsatz fortsetzen. Nach Großbritannien haben laut einem Medienbericht auch die USA ihre Unterstützung zugesagt.
SPD-Politiker Kurt Beck
:Gegangen, um zu bleiben
So einfach lässt sich Kurt Beck nicht nach Hause schicken. Der scheidende Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz ist auch am Ende seiner politischen Laufbahn noch einmal unterschätzt worden - er hat schon ein neues Amt.
Ex-Bundespräsident
:Wulff bleibt Prozess wohl erspart
Wer hat den teuren Rotwein bezahlt, gab es Präsente von der Kosmetikerin oder war die Strandkorb-Miete billiger: Die Ermittlungen zum Fall Wulff drehen sich um Spitzfindigkeiten. Längst ist klar, dass der Einsatz im Widerspruch zu den fraglichen Summen steht. Jetzt entscheidet die Staatsanwaltschaft, wie es für den ehemaligen Bundespräsidenten weitergeht.
Französischer Militäreinsatz in Mali
:Applaus für den General
Frankreichs Staatsoberhaupt Hollande gibt sich als Befehlshaber und gewinnt damit national und international an Profil. Der Militäreinsatz in Mali könnte zum Wendepunkt einer bislang matten Präsidentschaft werden. In welche Richtung, ist noch offen. Und die Risiken sind groß - für die Soldaten, Hollande und sein Land.
USA und Afghanistan
:Schneller Abschied
Die Amerikaner können und wollen in Afghanistan nicht mehr kämpfen. Doch was die USA hinterlassen, ist "unfinished business", denn es sieht nicht wirklich so aus, als können die Verantwortlichen am Hindukusch ihr Volk vor Radikalen schützen.
Frankreich
:Zehntausende protestieren gegen Homo-Ehe
Vater, Mutter, Kind - ein anderes Familienmodell ist in ihren Augen nicht vorgesehen: In Paris sind Zehntausende Franzosen gegen die Gleichstellung von Homosexuellen auf die Straße gegangen. Der Protest vereint politisch Konservative ebenso wie Muslime, Juden und Evangelikale. Für Präsident Hollande kommt der Widerstand zur Unzeit.
Friedrich kritisiert Twitter-Profil
:"Bushido sät Hass"
Eine Welt ohne Israel - dieses Bild präsentiert Bushido auf seinem Twitter-Profil und zieht damit heftige Kritik auf sich. Jetzt hat sich auch ein alter Bekannter mahnend zu Wort gemeldet: Innenminister Hans-Peter Friedrich. Und womöglich soll dem Rapper noch der Bambi entzogen werden.
Flughafen Berlin Brandenburg
:Architekt erhebt schwere Vorwürfe
Täuschung, Halbwahrheiten und unrealistische Vorgaben: Der frühere Architekt des Hauptstadtflughafens macht die Betreibergesellschaft für das Baustellen-Debakel verantwortlich. Nun haben die neuerlichen Verzögerungen Klaus Wowereit arg ins Wanken gebracht, doch ein anderer Politiker wusste womöglich noch früher darüber Bescheid.
Ägypten
:Mubarak-Prozess wird neu aufgerollt
Der Prozess gegen den zu lebenslanger Haft verurteilten früheren ägyptischen Staatschef Husni Mubarak soll neu aufgerollt werden. Auch die Berufungsanträge seines früheren Innenministers Habib al-Adli sowie seiner Söhne Alaa und Gamal nahm der ägyptische Berufungsgerichtshof an.
Fahnenstreit in Nordirland
:Verletzte Polizisten bei erneuten Krawallen in Belfast
Eskalation der Ausschreitungen in Nordirland: Mehr als 30 Polizisten sind bei Zusammenstößen mit pro-britischen Demonstranten verletzt worden, an einem Verkehrsknotenpunkt der nordirischen Hauptstadt ist ein Sprengsatz entdeckt worden.
Konflikt im afrikanischen Mali
:Frankreich erhöht Sicherheitsvorkehrungen
Massiv geht die französische Luftwaffe gegen die Aufständischen in Mali vor. Präsident Hollande spricht zwar von ersten Erfolgen für das Militär, doch Opfer gibt es auf beiden Seiten. Weil die Rebellen nun grenzüberschreitend Rache androhen, sorgen sich die Franzosen um die Sicherheit im eigenen Land - und erhalten Unterstützung aus Großbritannien.
Präsidentenwahl in Tschechien
:Ein Außenseiter in der Stichwahl
In der ersten Runde der Präsidentschaftswahl haben die Tschechen für eine Überraschung gesorgt: Der Linkspopulist Milos Zeman liegt zwar vorne, muss aber in zwei Wochen gegen den adeligen Außenseiter Karel Schwarzenberg antreten. Ihr Zweikampf hat schon angefangen.
MeinungKrise in Mali
:Warum Hollande einen Alleingang macht
Präsidentenwahl in Tschechien
:Stichwahl zwischen Zeman und Schwarzenberg
Entscheidung vertagt: Die Tschechen müssen zur Wahl ihres neuen Präsidenten erneut ihre Stimme abgeben. Am 25. Und 26. Januar stellen sich Milos Zerman und Karel Schwarzenberg zur Stichwahl. Favorit ist der frühere Regierungschef Zeman. Er war der klare Sieger des ersten Wahlgangs.
Vor der Wahl in Niedersachsen
:Rösler buhlt um CDU-Wähler
FDP-Chef Philipp Rösler versucht es mit allen Mitteln: Um den Wiedereinzug in den niedersächsischen Landtag zu schaffen, sollen die Liberalen auf Wähler-Jagd bei der CDU gehen. Aber auch die Sozialdemokraten kämpfen - mit ihrem K-Kandidaten Steinbrück.
Konflikt in Afrika
:Darum kämpft Frankreich in Mali
In Afrika droht ein neuer Krieg: Die französische Luftwaffe bekämpft islamistische Rebellen in Mali. Möglicherweise werden sogar die USA in den Konflikt eingreifen. Werden bald deutsche Soldaten an der Seite der Franzosen stehen?
Striktere Gesetze befürchtet
:Amerikaner kaufen Waffenregale leer
Warteschlangen und leere Regale - in den USA hat ein Ansturm auf die Waffenläden eingesetzt. Dahinter steckt die Sorge, dass es bald schwerer werden könnte, sich mit einer Schusswaffe einzudecken.
Wandel in Nordkorea
:Winke! Winke! aus Pjöngjang
Das Komitee für Beleuchtung und Dekoration hat ganze Arbeit geleistet. Pjöngjang leuchtet. In der Hauptstadt Nordkoreas sind einst graue Wohnblocks erleuchtet, zu Silvester wurde sogar erstmals ein Feuerwerk abgebrannt. In Vergnügungsparks winken fröhliche Parteikader. Alles nur Propaganda-Kulisse oder Zeichen für eine schleichende Modernisierung?
Pakistan nach den verheerenden Anschlägen
:Problemstaat in permanentem Ausnahmezustand
Die erste Bombe explodiert in einer Billardhalle, die zweite inmitten von Rettungskräften, eine dritte während einer Predigt: Eine perfide Anschlagsserie erschüttert Pakistan. Terroristen und Islamisten, vom Staat geduldet, beschleunigen die Abwärtsspirale des Landes, das sich im Zentrum des internationalen Terrorismus befindet.
Wowereit bleibt Berliner Bürgermeister
:Spiel, Satz und Sieg
Klaus Wowereit kann weiterwursteln. Das Misstrauensvotum gegen den Regierenden Bürgermeister ist gescheitert. Berlins rot-schwarze Koalition kann trotz Flughafenchaos sogar noch eine Stimme aus der Opposition verbuchen. Doch der einst starke SPD-Mann ist angezählt.
Französische Geisel in Somalia
:Heftige Gefechte bei Befreiungsversuch
Französische Soldaten versuchen den Geheimdienstagenten Denis Allex zu befreien. Es kommt zu heftigen Gefechten, dabei wird mindestens ein Soldat getötet. Auch die Geisel kommt wahrscheinlich ums Leben.
Ausschreitungen in Nordirland
:Autos und Busse brennen
Neue Gewalt in Nordirland: In der Nacht zum Samstag setzten Randalierer im Norden von Belfast Autos und Busse in Brand. Vier Polizisten wurden verletzt. Grund der Ausschreitungen: die britische Flagge.
Drei Jahre nach dem Erdbeben auf Haiti
:Ein Land schöpft Hoffnung
Das Erdbeben zerstörte unzählige Häuser und tötete 220.000 Menschen. Noch immer leiden viele Haitianer unter den Folgen des Bebens. Doch das Land steckt auch in einer tiefen strukturellen Krise. Nur langsam zeichnet sich eine Stabilisierung ab.
MeinungTürkei
:Kurdenkonflikt bedroht Erdogans Erbe
US-Regierung lehnt offiziellen Antrag ab
:"Todesstern" bleibt Fiktion
Enttäuschung für Star-Wars-Fans: Eine Raumstation, die andere Planeten zerstören kann, wird es vorerst nicht geben. Die Regierung von US-Präsident Obama lehnt einen offiziellen Antrag zum Bau eines "Todessterns" ab.
Verfolgung von Minderheiten
:"Der Rassismus des 21. Jahrhunderts"
Mehr als 900 Millionen Menschen weltweit gehören in ihrem Land Minderheiten an. Viele von ihnen leiden unter Ausgrenzung - bis hin zur Verfolgung. Doch warum? Mark Lattimer von der Organisation Minority Rights Group International im Gespräch über ein altes Problem.
Regierender Bürgermeister
:Wowereit bleibt Berlin erhalten
Der Misstrauensantrag gegen Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit wegen des Flughafen-Chaos ist gescheitert. Die Mehrheit der Berliner Abgeordneten stimmte am Samstag auf einer Sondersitzung des Parlaments gegen eine Abwahl des SPD-Politikers.
MeinungMalaise des SPD-K-Kandidaten
:Steinbrück im Verschiss
Diskriminierte Minderheiten
:Verfolgt, vertrieben, verzweifelt
Weltweit werden Millionen Minderheiten aus den unterschiedlichsten Gründen verfolgt. Sie erleben, was es bedeutet, von der Gesellschaft ausgeschlossen und schutzlos staatlicher Willkür und Gewalt ausgesetzt zu sein. Beispiele aus aller Welt.
Französische Soldaten in Westafrika
:Malis Armee startet Offensive
Kaum hat die Regierung in Mali Unterstützung durch die französische Armee, meldet sie erste Erfolge im Kampf gegen aufständische Islamisten. Armeesprecher teilten mit, dass die wichtige Stadt Konna von Regierungstruppen eingenommen wurde.
US-Truppen in Afghanistan
:Obama will sich auf Unterstützerrolle beschränken
"Neue Mission" für das US-Militär in Afghanistan: US-Präsident Obama sieht seine Soldaten ab dem Frühjahr nur noch in einer unterstützenden Rolle. Bei einem Treffen mit dem afghanischen Präsidenten Karsai sagte Obama, das ursprüngliche Ziel sei in greifbare Nähe gerückt.
Mord an kurdischen Aktivistinnen
:PKK verlangt Aufklärung von Frankreich
Die kurdische PKK droht der Regierung in Paris: Wenn das "Massaker an den Kampfgefährten" nicht aufgeklärt wird, werde man Frankreich zur Verantwortung ziehen. Nach der Ermordung der drei Aktivistinnen in Paris gehen die Kurden von einer gezielten Tötung aus. Auch die Ergebnisse der Obduktion sprechen für einen geplanten Angriff.
MeinungDebatte um US-Waffengesetze
:Tödliches Kulturgut
MeinungAfrikanisches Krisenland Mali
:Ein Staat bricht zusammen
Peer Steinbrück und die SPD
:Partei in Depression
"Mega-schwierig" bis "total beschissen", so beschreiben viele Sozialdemokraten derzeit die Stimmung. Peer Steinbrück und sein schwer lädiertes öffentliches Image zieht die ganze Partei nach unten. Selbst hartgesottene Genossen fragen, wie man unter diesen Bedingungen einen halbwegs anständigen Bundestagswahlkampf überstehen soll.
Islamisten auf dem Vormarsch
:Franzosen sollen Mali verlassen
Der Bürgerkrieg in Mali scheint eskaliert: Jetzt hat Frankreich seine Bürger aufgefordert, das Land zu verlassen. Doch Frankreich, ehemals Kolonialmacht in dem westafrikanischen Land, will nicht alleine militärisch eingreifen. Auch Deutschland schließt einen Bundeswehreinsatz aus.
ExklusivTwitter-Profil von Rap-Musiker
:Bushido präsentiert Nahost-Karte ohne Israel
Kein Platz für den Judenstaat: Mit seinem Twitter-Profil scheint der Berliner Rapper und Bambi-Preisträger Bushido zu zeigen, welche Zukunft des Nahen Ostens er sich wünscht. Deutsche Politiker sprechen von einem Skandal.
NS-Familiengeschichte von Politikern
:Mein Vater war Nationalsozialist
Sie heißen Rommel oder Filbinger - mehr als den Nachnamen haben sie aber nicht mit ihren Vätern gemein. Wie prominente Politiker mit ihrer NS-Familiengeschichte umgehen und was sie daraus lernen.
Soziale Netzwerke
:Britische Beamte wegen Facebook und Twitter gefeuert
Sie schickten Nachrichten über Twitter oder waren bei Facebook aktiv - während der Arbeitszeit: Das britische Arbeitsministerium hat deshalb 116 Beamte mit Disziplinarmaßnahmen belegt, elf von ihnen wurden entlassen. Auch andere Beispiele zeigen, wie die Regierung von Premier Cameron mit neuen Medien fremdelt.
Schura-Rat
:Saudi-Arabiens König ernennt erstmals weibliche Ratsmitglieder
Erstmals dürfen auch Frauen in der saudischen Politik mitmischen. König Abdullah hat 30 Frauen zu Mitgliedern des Schura-Rates ernannt. Wirklich Macht hat der Rat allerdings nicht, er gilt als Pseudo-Parlament. Trotzdem hat die Ernennung der Frauen schon einige Änderungen bewirkt.
David McAllister
:David McAllister
Nachrichten und Hintergründe zu David McAllister
Stephan Weil
:Stephan Weil
Nachrichten und Hintergründe zu Stephan Weil
Tschechien wählt neuen Präsidenten
:Kunterbunte Kandidatentruppe
Ein Staatspräsident mit Ganzkörpertätowierung? Oder doch lieber ein Adliger? Die Kandidaten in Tschechien könnten unterschiedlicher kaum sein, die Favoriten machen jedoch eher mit Provokationen als mit ihrem Aussehen Schlagzeilen. Wer der neue Staatspräsident in Prag werden könnte - ein Überblick.
Streit im Inselgruppe
:Japan setzt Kampfflugzeuge gegen China ein
Im Inselstreit zwischen Japan und China verhärten sich die Fronten: Tokio setzt Kampfflugzeuge ein, um chinesische Maschinen von den umstrittenen Senkaku-Inseln fernzuhalten. Der neue Premierminister Abe sucht jetzt Verbündete in der Region.
MeinungNazi-Familiengeschichte des SPD-Vorsitzenden
:Sigmar Gabriels überschattete Jugend
Streit um Lebensleistungsrente
:Gabriel bietet große Renten-Koalition an
Wider die "Blockierer von CSU und FDP": Weil der Streit in der Koalition um die Aufstockung von Mini-Renten aus Steuermitteln wieder voll entbrannt ist, signalisiert nun SPD-Parteichef Gabriel Gesprächsbereitschaft.
Bürgerkrieg in Syrien
:Rebellen erobern wichtigen Luftwaffenstützpunkt
Syrische Aufständische haben einen wichtigen Stützpunkt der Armee eingenommen. Es seien viele Soldaten der syrischen Armee getötet worden, zudem seien zahlreiche Soldaten am Morgen geflohen.
Grenzkonflikt in Kaschmir
:Pakistan bestellt indischen Botschafter ein
Erneute blutige Scharmützel an der Grenze zwischen Indien und Pakistan: Die diplomatischen Spannungen zwischen den zwei Ländern verschärfen sich immer mehr. Die Regierung in Islamabad hat jetzt den indischen Botschafter einbestellt.