Sie mussten ihren Einsatz für die Pressefreiheit mit dem Leben bezahlen: Weltweit sind nach Angaben der Organsation Reporter ohne Grenzen in diesem Jahr 66 Journalisten getötet worden - neun mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der Festnahmen von Reportern sei massiv angestiegen.
Anschlagsserie im Irak
:Blutbad in Bagdad
Nur kurze Zeit nach dem Abzug der US-Truppen wird der Irak von einer schweren Anschlagsserie erschüttert: Dutzende Menschen sind bei mehreren Bombenexplosionen in Bagdad ums Leben gekommen.
Konflikt zwischen Israel und Iran
:Waffenbrüder gesucht
Israel schlägt die Kriegstrommeln: Das Land lässt keinen Zweifel daran, dass es notfalls auch alleine gegen Iran und sein Atomprogramm vorgehen will. Der Westen ist aber skeptisch gegenüber einem Militärschlag. Vor allem US-Präsident Obama kann vor der Wahl keine Eskalation gebrauchen - seine republikanischen Konkurrenten profilieren sich dagegen als Verbündete Jerusalems.
Nach Massenprotesten in Russland
:Medwedjew verspricht mehr Demokratie
Russlands Staatschef reagiert auf die Massenproteste in seinem Land. In seiner Rede an die Nation kündigt Medwedjew politische Reformen an und spricht sich für mehr Direktwahlen aus. Gleichzeitig greift er die Demonstranten scharf an.
Rechtsextreme Straftaten
:Auch ein Autodiebstahl soll zählen
NRW-Innenminister Jäger will alle Straftaten von Rechtsextremen erfassen - auch solche, die Gerichte nicht als politisch motiviert einstufen. Er erhofft sich damit ein klareres Bild über die kriminellen Aktivitäten von Neonazis.
Baden-Württemberg
:Teufels Sohn wechselt zur FDP
"Einfach zu selbstherrlich": Thomas Teufel hielt es nicht länger in der CDU. Der Sohn des ehemaligen baden-württembergischen Regierungschefs ist der FDP beigetreten. Teufel junior ist nicht der erste Ministerpräsidenten-Sprössling, der der Partei des Vaters untreu wird.
Völkermord an Armeniern
:Paris und Ankara streiten über Genozid-Leugnung
Paris will Leugnen von Völkermorden künftig mit einer Gefängnisstrafe ahnden. Das Vorhaben erzürnt die Türkei, die sich wegen des Armenier-Genozids an den Pranger gestellt sieht. Ankara droht nun, den Botschafter aus Paris zurückzurufen und französische Firmen von Aufträgen auszuschließen.
Präsidentensprecher Olaf Glaeseker
:Wulffs Einflüsterer aus der Provinz
Einst galt Wulff als geborener Verlierer. Trickreich hat Pressesprecher Olaf Glaeseker über Jahre hinweg das Image vom sensiblen und besonders ehrlichen Politiker gestrickt. Nun aber funktioniert das Spiel nicht mehr. Was immer man über die Kreditaffäre denkt - das Krisenmanagement ist ein Desaster.
MeinungProblemzone Ruhrgebiet
:Arm, und nicht mal sexy
Mysteriöser Angriff auf Militärbasis
:Geheimer Krieg gegen Iran
Bei einer Explosion starb im November der Chef des iranischen Raketenprogramms. Es gibt Indizien dafür, dass dies kein Unfall, sondern ein gezielter Angriff war. Experten vermuten, dass der israelische Geheimdienst Mossad dahinterstecken könnte.
Ansprache des Bundespräsidenten
:Friede, Freude, Eierkuchen
Am Sonntag wird die Ansprache des Bundespräsidenten ausgestrahlt. Doch schon jetzt ist bekannt, was Christian Wulff in der vorab aufgezeichneten Rede zu den Vorwürfen um seinen umstrittenen Privatkredit und den Beziehungen zu befreundeten Unternehmern sagen wird: nichts.
MeinungÜbergriffe auf Frauen in Ägypten
:Warum der Ruf nach Frauenrechten Heuchelei ist
Kreditaffäre von Bundespräsident Christian Wulff
:Aktive Andockstation für Adabeis
Menschen wie den Unternehmer Carsten Maschmeyer und seine zigarrenrauchende Hannover-Clique nennt man in Österreich "Adabeis", auf Deutsch: "Auchmitdabeiseinwoller". Als Ministerpäsident schien Wulff für solche Menschen besonders empfänglich gewesen zu sein. Für den Bundespräsidenten Wulff dürfte das immens peinlich sein.
Politik kompakt
:Russische Oppositionsführer freigelassen
Nach 15 Tagen Gefängnis sind die russischen Regierungsgegner Alexej Nawalni und Ilja Jaschin wieder auf freiem Fuß. Die beiden hatten nach der umstrittenen Parlamentswahl zu einem Massenprotest in Moskau aufgerufen, Zehntausende folgten ihnen. Die Duma wählte derweil einen Putin-Vertrauten zum Parlamentspräsidenten.
Armutsbericht 2011
:Das Ruhrgebiet ist Deutschlands neues Armenhaus
Mit Sorge blickt der Paritätische Wohlfahrtsverband auf das Ruhrgebiet. In seinem Armutsbericht nennt er das Revier "die Problemzone Nummer eins" und schließt soziale Unruhen nicht aus: "Wenn dieser Kessel mit fünf Millionen Menschen einmal zu kochen anfängt, dürfte es schwer fallen, ihn wieder abzukühlen."
Darlehen an Christian Wulff
:Ein Kredit mit "sehr vielen Unüblichkeiten"
Hätte jeder x-beliebige Hannoveraner einen solchen Kredit bekommen wie Christian Wulff? Branchenkenner schütteln erstaunt die Köpfe über die komfortablen Bedingungen, die die BW-Bank dem damaligen Ministerpräsidenten zugestand.
Vorschlag für Wulffs Weihnachtsansprache
:"Ich bitte um Entschuldigung"
An diesem Mittwoch hält der Bundespräsident seine Ansprache, die am ersten Weihnachtsfeiertag ausgestrahlt wird. Nach der Kredit- und der Buchaffäre ist sie vielleicht die letzte Chance für Christian Wulff, Vertrauen zurückzugewinnen. Wir helfen dem Bundespräsidenten mit einem schonungslos ehrlichen Vorschlag für seine Ansprache.
US-Republikaner Perry und Romney im Schlagabtausch
:"Vier Asse machen keinen guten Pokerspieler"
Der Vorwahlkampf der Republikaner wird schärfer. In Umfragen liegt der Gouverneur von Texas, Rick Perry, weit vorn - doch bei der zweiten Fernsehdebatte mit seinen Kontrahenten Michele Bachmann und Mitt Romney galt die Losung: Alle gegen Perry.
Paritätischer Wohlfahrtsverband stellt Armutsbericht vor
:Wenn das Wachstum unten nicht ankommt
Der deutschen Wirtschaft geht es gut - immer mehr Bürgern hingegen schlecht: Etwa zwölf Millionen Deutsche sind von Armut bedroht, wie aus einem Bericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes hervorgeht. Besonders gefährdet ist der Ruhrpott: "Wenn dieser Kessel mit fünf Millionen Menschen einmal zu kochen anfängt, dürfte es schwerfallen, ihn wieder abzukühlen."
Nordkorea nach Tod von Kim Jong Il
:Diktatorensohn soll Macht mit Verwandten teilen
Nach dem Ableben des "geliebten Führers" könnte sein Sohn Kim Jong Un das stalinistische Nordkorea führen. Doch die Macht wird der Junior wohl nicht ganz alleine auf sich vereinigen können: Ihm werden zwei Verwandte und die Militärjunta an die Seite gestellt.
Deutsches Neonazi-Netzwerk
:Jeder kennt jeden
Nach der Entlarvung der Zwickauer Terror-Zelle wird deutlich: Dort, wo das Trio mordete, gibt es gewaltbereite Neonazi-Gruppen. Deutschlandweit scheint die rechte Szene besser vernetzt zu sein als bisher vermutet. Vor allem Kameradschaften stehen im Verdacht, gezielt gewaltbereite Jugendliche aufzunehmen. So fanden auch verurteilte Straftäter immer wieder den Weg zurück in rechtsextreme Kreise. Erstaunlich sind die guten Verbindungen vieler Gruppen zur NPD.
Urteil zur Flüchtlingspolitik
:EuGH verbietet ungeprüfte Abschiebung nach Griechenland
Richterliche Rüge an Griechenland: Man könne nicht selbstverständlich davon ausgehen, dass Grundrechte für Asylbewerber in Griechenland beachtet würden. Deshalb dürfen Flüchtlinge, die über Griechenland in andere EU-Länder einreisen, auch nicht in jeden Fall zurückgeschickt werden, urteilte der Europäische Gerichtshof.
Kulturkampf in Jerusalem
:Vandalismus im Namen des Herrn
Mitten im westlichen Hightech-Land Israel betreiben ultraorthodoxe Juden Geschlechtertrennung auf Taliban-Art. Immer häufiger gehen die Frömmler mit Gewalt gegen vorgebliche Sittenverstöße in Jerusalem vor. Doch nun formiert sich Widerstand in der Bevölkerung.
Verstorbener Ex-Präsident Tschechiens
:Tausende trauern um Havel
An der Kirche neben der Karlsbrücke hängt ein Transparent mit der Aufschrift "Danke, Vaclav". Mehr als 10.000 Menschen erweisen dem verstorbenen tschechischen Präsidenten Vaclav Havel bei einem Trauerzug durch die Prager Innenstadt die letzte Ehre.
Versagen von US-Geheimdienst
:Keine Ahnung von Kim
51 Stunden vergingen, bis die CIA und die anderen US-Geheimdienste vom Tode Kim Jong Ils erfuhren - gleichzeitig mit der Weltöffentlichkeit. Der Fall Nordkorea offenbart, wie ahnungslos Amerikas Spione oft sind. Für Washington ist das beängstigend.
Verteidigungsminister de Maizière
:Blitzbesuch in Afghanistan
Verteidigungsminister de Maizière ist zu einem Überraschungsbesuch in Kundus eingetroffen. Wenige Tage vor Weihnachten spricht er mit deutschen Soldaten und versichert: dieTruppen werden nach und nach abgezogen.
Pressefreiheit in Ungarn
:Gericht erklärt Mediengesetz für verfassungswidrig
Der Angriff auf die Pressefreiheit scheint vorerst abgewehrt: Das ungarische Verfassungsgericht hat Teile jenes Mediengesetzes gekippt, das europaweit herbe Kritik hervorgerufen hatte. Weiteres Ungemach droht Premier Orbán von der Opposition: Sie ruft zu Protesten gegen seine "Diktatur" auf.
Ägypten
:Militär entschuldigt sich für Gewalt gegen Frauen
"Die Töchter Ägyptens sind eine rote Linie": Tausende Frauen protestieren in Kairo gegen gewaltsame Übergriffe auf Demonstrantinnen - und erhalten prompt eine Reaktion von den Mächtigen im Lande.
Bundespräsident unter Druck
:Wulff gibt Kredit-Verhandlungen mit Egon Geerkens zu
Christian Wulff versucht die Flucht nach vorne: Der Anwalt des Bundespräsidenten räumt ein, dass der Unternehmer Egon Geerkens mit Wulff über das umstrittene Darlehen über 500.000 Euro verhandelte. In der Buch-Affäre, die den Präsidenten zusätzlich unter Druck setzt, sorgt ein Bericht über geänderte Rechnungen für Wirbel. Und nun mischt sich auch noch ein Kardinal aus Köln ein.
Gewalt in Syrien
:Hundert Tote an einem Tag
Immer mehr Blut fließt in Syrien: Kurz vor der Ankunft der internationalen Beobachter töten die Soldaten von Machthaber Assad Regimegegner und Deserteure - das Staatsfernsehen sendet derweil Bilder von Militärübungen.
Forsa-Umfrage
:Lindnerlose FDP sackt auf zwei Prozent
Liberales Leid: Die FDP verliert in einer Umfrage noch mehr Zustimmung - derzeit würde die Piratenpartei mehr als viermal so viele Stimmen erhalten wie die Regierungspartei. Offenbar reagierten die FDP-Anhänger enttäuscht auf den Rücktritt von Generalsekretär Lindner und die Ränkespiele im Hintergrund.
Ermittlungen gegen die Zwickauer Terrorzelle
:Puppenschuhe und ein Bär
Die Neonazis aus Zwickau bewahrten in ihrem Wohnmobil und in ihrem Haus offenbar Kinderspielzeug auf - und als Beate Zschäpe im Oktober einen Camper auslieh, hatte sie ein kleines Mädchen im Vorschulalter bei sich. Wer ist das Kind?
Kredit-Affäre um Wulff
:Ältestenrat in Hannover bricht Sitzung ab
Die Opposition spricht von destruktiver Haltung, die schwarz-gelbe Regierung vom Missbrauch einer Institution: Die Vorwürfe gegen Bundespräsident Wulff sind auch nach einer Sondersitzung des Ältestenrats des niedersächsischen Landtags nicht geklärt - jetzt soll öffentlich über das Thema beraten werden. Unterdessen prüft die Staatsanwaltschaft Anzeigen gegen Wulff und der Kölner Kardinal Meisner nahm zum Thema Stellung.
Irak nach Abzug der US-Truppen
:Neuer Kampf um die Macht in Bagdad
Nach dem Abzug der USA flammt in Irak der Konflikt zwischen den Religionsgruppen auf: Der schiitische Ministerpräsident Maliki bezichtigt den sunnitischen Vizepräsidenten Hashimi eine terroristische Vereinigung unterhalten zu haben. Der floh vor der Festnahme und hofft nun auf die Hilfe des kurdischen Staatschefs Talabani. Sollte die Regierung zerbrechen, droht ein Bürgerkrieg.
Nordkorea nach dem Tod von Kim Jong Il
:"Vom Himmel geboren"
Wenige Tage nach dem Tod des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Il hat sein Sohn und designierter Nachfolger Kim Jong Un bereits die volle Unterstützung der staatlichen Medien. Die Internationale Atomenergie-Behörde will unterdessen Inspektoren in das Land entsenden - Japan rüstet vorsorglich auf.
Wulff und die Maschmeyer-Zahlung
:Verlage halten Buch-Deal für fragwürdig
Der Verlag Hoffmann und Campe springt Bundespräsident Wulff zur Seite und bestätigt die Darstellung des Unternehmers Maschmeyer zu den Werbeanzeigen für das Wulff-Buch "Besser die Wahrheit". Das sei "ein absolut normaler Vorgang". Nachfragen von sueddeutsche.de in der Verlagsbranche ergeben ein anderes Bild: Dort heißt es, das Vorgehen sei "verrückt".
Assad-Regime schlägt Aufstände nieder
:Merkel fordert sofortiges Ende der Gewalt in Syrien
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das gewaltsame Vorgehen syrischer Regierungstruppen gegen das eigene Volk scharf verurteilt. Menschenrechtsaktivisten zufolge sind seit Montag mehr als 150 Deserteure getötet worden. Die Arabische Liga schickt am Donnerstag ein erstes Beobachterteam nach Syrien.
Zum Tod von Horst-Eberhard Richter
:Ingenieur der Seele, Vordenker des Friedens
Der Arzt und Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter war die Leitfigur der Friedensbewegung und einer ihrer klügsten, umfassendsten Denker: Er hat jenes gewissentragende Deutschland geprägt, das zwar außerparlamentarisch, aber politisch war.
Politik kompakt
:Russland muss Opfer des Moskauer Geiseldramas entschädigen
167 Menschen kamen 2002 im Dubrowka-Theater ums Leben - die russischen Sicherheitskräfte hatten Gas in das Gebäude eingeleitet, um Hunderte Geiseln aus der Gewalt tschetschenischer Terroristen zu befreien. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Russland deshalb jetzt zu Schadensersatzzahlungen verurteilt.
Vordenker der deutschen Friedensbewegung
:Horst-Eberhard Richter ist tot
Der große alte Mann ist tot: Der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter wurde als Pionier der Familienforschung berühmt, bevor er in den 1980er Jahren zur intellektuellen Leitfigur der deutschen Friedensbewegung avancierte. Jetzt ist Richter im Alter von 88 Jahren in Gießen gestorben.
Beziehung zwischen EU und Ukraine
:Ein Handschlag, aber keine Unterschrift
Der ukrainische Präsident Janukowitsch steckt in einem Dilemma: Medien, Bevölkerung und Industrielle fordern eine Annäherung an Europa. Die EU ist jedoch wegen der harten Strafe für die frühere Regierungschefin Timoschenko verstimmt und legt das ausgehandelte Assoziierungsabkommen vorerst auf Eis.
MeinungPräsident unter Bewährung
:Wie Wulff den Weihnachtsfrieden finden kann
00:53
Staatstrauer in Nordkorea
:Kim Jong Il in Glassarg aufgebahrt
Der verstorbene nordkoreanische Diktator Kim Jong Il ist in einem Glassarg aufgebahrt worden. In Kuba wurde unterdessen Staatstrauer angeordnet.
Bundespräsident unter Druck
:Maschmeyer finanzierte Werbung für Wulff-Buch
Sein Umgang mit vermögenden Unternehmern bringt Christian Wulff weiter in Bedrängnis: AWD-Gründer Carsten Maschmeyer bezahlte im Jahr 2007 Anzeigen für ein Buch des Politikers, das die CDU im Wahlkampf eingesetzt hat. Wulff will von dem Freundschaftsdienst in Höhe von 42.700 Euro nichts gewusst haben.
Thailand
:Waffenhändler Bout wird an die USA ausgeliefert
Man nennt ihn den "Händler des Todes", seine Kunden sollen Farc-Rebellen und Taliban gewesen sein: Ein Gericht in Bangkok ermöglicht nun die Auslieferung Viktor Bout, dem in den USA der Prozess gemacht werden soll.
MeinungNordkorea nach dem Tod Kim Jong Ils
:Diktatur zwischen Übergang und Chaos
03:30
Prantls Politik
:Warum Wulff nicht zurücktreten darf
Ist Christian Wulff der richtige Bundespräsident? Die Zweifel an ihm sind gewachsen, dennoch wäre sein Rücktritt der falsche Schritt. Er muss seine Glaubwürdigkeit wiederherstellen - und dazu muss Wulff im Amt bleiben.
Nachfolge von Kim Jong II
:Nordkorea fürchtet das politische Vakuum
Kim Jong Un soll das Abbild Kim Jong IIs sein. Der Erbe übernimmt jedoch ein anderes Land als sein Vater: Nordkoreas prekäre Stabilität könnte jederzeit brechen, und das wäre für die ganze Region gefährlich. Um die eigene Macht zu erhalten, wird die herrschende Klasse des Landes ihn als Staatschef akzeptieren müssen - doch das Gerangel um Einfluß hat bereits begonnen.
Bundespräsident und die Kreditaffäre
:Wulffs Wahrheits-Wurstelei
Christian Wulff räumt in der Affäre um seinen umstrittenen Privatkredit immer nur so viel ein, wie er nicht mehr leugnen kann. Das hat System - bringt den Bundespräsidenten aber immer mehr in Schwierigkeiten. Eine Rekonstruktion.
IWF-Aufstockung
:EU will Währungsfonds 150 Milliarden Euro geben
Die Euro-Staaten haben ihr Ziel verfehlt, den Internationalen Währungsfonds (IWF) zusätzlich um 200 Milliarden Euro aufzustocken. In einer Telefonkonferenz einigten sich die 17 Länder der Währungsunion zwar auf einen Betrag von 150 Milliarden. Die europäischen Staaten ohne Euro gaben aber nur vage Zusagen ab - Großbritannien verweigert seine Mithilfe.