Die Liberalen verlieren in einer Umfrage erneut einen Prozentpunkt. Forsa-Chef Güllner spricht von einem historisch einmaligen Trend, FDP-Chef Rösler sieht seine Partei dagegen auf dem richtigen Weg.
Folter in afghanischen Gefängnissen
:Nato stoppt Überstellung von Häftlingen
Folter sei in afghanischen Gefängnissen "alltäglich und systematisch": Ein unveröffentlichter UN-Bericht erhebt schwere Vorwürfe gegen die afghanischen Behörden. Häftlinge sollen geschlagen und mit Elektroschocks traktiert worden sein. Nun reagiert die von der Nato geführte internationale Afghanistan-Schutztruppe Isaf und setzt die Überstellung von Gefangenen an afghanische Haftanstalten aus.
SPD-Chef zur Kandidaten-Debatte
:Gabriel traut sich Kanzlerkandidatur zu
Zwei lange Jahre sind es noch bis zur Bundestagswahl, doch seit Monaten ist klar, dass Peer Steinbrück in der SPD die besten Chancen auf die Kanzlerkandidatur hat. Jetzt meldet sich der Parteichef Gabriel bei "Spiegel Online" zu Wort - und müht sich nach Kräften: Er will dem Eindruck entgegenwirken, die Kandidatur laufe automatisch auf den Ex-Finanzminster hinaus.
Kommunalwahl in Niedersachsen
:CDU verliert - bleibt aber stärkste Kraft
Die Wahl galt als wichtiger Stimmungstest für den Ministerpräsidenten: Bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen hat die CDU von Regierungschef McAllister an Zustimmung verloren, bleibt aber die stärkste Partei. Die Grünen legen kräftig zu, die FDP verliert. In Wolfsburg gab es einen spektakulären Machtwechsel.
Krieg in Libyen
:Gaddafi-Sohn flieht nach Niger
Einer der Söhne des früheren libyschen Machthabers Gaddafi hat sich ins Nachbarland Niger abgesetzt. Die nigrische Armee hat einen Konvoi aus Libyen angehalten, in dem sich der frühere Fußballer Saadi Gaddafi befand.
Berliner CDU
:Alles auf Henkel
Klaus Wowereit hat einen Gegenkandidaten: Auf dem Landesparteitag in Berlin hat die CDU ihren Partei- und Fraktionsvorsitzenden Frank Henkel als Spitzenkandidaten für die Wahl im September bestätigt.
Kampf ums Berliner Rathaus
:Seitenhiebe gegen die Konkurrentin
"Eine Frau fehlte bei Atomprotesten": Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit giftet gegen die Grünen in der Hauptstadt - ohne deren Kandidatin Renate Künast beim Namen zu nennen.
Wahl zum Regierenden Bürgermeister in Berlin
:Künast will's wissen
Renate Künast hat den Startschuss für das Duell mit Berlins Regierungschef Klaus Wowereit gegeben. Vor jubelnden Zuhörern versprach sie einen grundlegenden Politikwechsel. Doch noch ist das Rennen alles andere als entschieden.
Berliner Abgeordnetenhauswahl 2011
:Wowereit watscht die Grünen ab
Dass Renate Künast bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus gegen ihn antreten will, macht Klaus Wowereit nicht nervös - sagt er. Der Regierende Bürgermeister sieht eine Kandidatur der grünen Spitzenpolitikerin vielmehr als Schwäche ihrer Partei.
Wahl in Berlin 2011
:Künast fordert Wowereit heraus
Aussichtsreiche Gegnerin für Klaus Wowereit: Die Grünen-Fraktionschefin Renate Künast will im kommenden Jahr Regierende Bürgermeisterin von Berlin werden - die Parteibasis wird am 5. November informiert. Doch wer wird Künasts Nachfolgerin?
Grüne Spitzenpolitiker Kretschmann und Künast
:Er hat, sie will
Renate Künast will werden, was Winfried Kretschmann bereits ist - doch bei einem gemeinsamen Auftritt wird klar: Die forsche Kandidatin der Berliner Grünen hat kaum etwas mit dem pragmatischen Stuttgarter Regierungschef gemein. Zu ihm ist das Amt gekommen, Künast dagegen rennt und rennt, um ins Rote Rathaus zu kommen.
Grünen-Spitzenkandidatin in Berlin
:Nervös im Schlussspurt
Renate Künast ist in Schwierigkeiten: Die Umfragen für die Spitzenkandidatin der Grünen in Berlin zeigen abwärts, und die Hauptstadt-CDU dient sich als Partner an. Auf dem Parteitag warnt die Chefin davor, sich selbst zu zerlegen.
TV-Duell in Berlin
:Roter Buddha, grüne Friedenstaube
Freundschaftsanfrage statt TV-Duell: Renate Künast und Klaus Wowereit beharken sich keine zehn Minuten, da präsentiert die grüne Spitzenkandidatin die große Überraschung. Sie legt sich in der Koalitionsfrage fest. Selbst der Regierende Bürgermeister Wowereit wirkt für einen Moment sprachlos - was aber nicht an den zahmen Moderatoren liegt. Wie Berliner Grüne und Sozialdemokraten das TV-Duell erlebten. Ein Ortsbesuch.
Umfrage zur Berlin-Wahl
:FDP raus, Piraten rein
Piraten - 6,5 Prozent, FDP - 3 Prozent: Kurz vor der Berlinwahl kann sich die Piratenpartei einer Umfrage zufolge erstmals berechtigte Hoffnungen machen, in ein Landesparlament einzuziehen. Die Protestpartei profitiert dabei von der Schwäche der FDP - fast jeder zweite Bundesbürger hält die Liberalen inzwischen für überflüssig.
LiveZehn Jahre nach 9/11
:Amerika hält inne
Die USA gedenken der fast 3000 Opfer der Terror-Anschläge von 9/11 mit Schweigeminuten und Gedenkfeiern. US-Präsident Obama hat die Gedenkstätte am Ground Zero eingeweiht. Voller Würde und Trauer nehmen die Angehörigen in New York Abschied von ihren Lieben. Auch in Washington und Shanksville fanden Zeremonien statt. Der Tag der Trauer in der Ticker-Nachlese.
9/11-Gedenkfeier in New York
:Bewegendes Gedenken am Ground Zero
Zwischen Trauer und Optimismus: Hinterbliebene der Toten liegen sich in den Armen, Präsident Obama trägt einen Psalm vor - und die Namen aller 2977 Opfer werden vorgelesen.
Sechs Monate nach Fukushima
:Was von der Katastrophe blieb
Genau sechs Monate ist es her, dass Erdbeben und Tsunami Japan verwüstet und den Super-GAU im Kernkraftwerk Fukushima ausgelöst haben. Seither haben die Japaner vieles wieder aufgebaut, doch Spuren der Katastrophe bleiben. Aufnahmen von März 2011 und heute im interaktiven Vorher-Nachher-Vergleich.
Zeitensprünge - History-Quiz
:Die Woche des Konrad Adenauer
Die zweite Septemberwoche war für Konrad Adenauer eine wichtige Phase seiner politischen Karriere: Er wurde Bundeskanzler, traf sich erstmals mit Charles de Gaulle und durfte die bevorstehende Heimkehr der letzten deutschen Kriegsgefangen verkünden. Wissen Sie, welche Position der spätere Bundeskanzler vor seiner Wahl innehatte? Ein Video-Quiz.
Guantánamo-Ankläger
:Die Geschichte vom verzweifelten Patrioten
Er war ein vorbildlicher Amerikaner. Glücklich verheiratet, Familienvater, und auf dem besten Weg, Karriere zu machen. Darrel Vandeveld, Militärstaatsanwalt bei den Tribunalen für Häftlinge in Guantánamo, war lange überzeugt: vom Krieg gegen den Terror und von Amerikas moralischer Überlegenheit nach dem 11. September. Bis er einen Freund verlor und die Akten genauer studierte.
Politik kompakt
:SPD wieder bei 30 Prozent
So viel Wählergunst war schon lange nicht mehr: Die SPD kommt in einer Umfrage auf eine Zustimmung von 30 Prozent. Stärkste politische Kraft bleibt die CDU. Überraschender Verlierer der Befragung sind die Grünen.
Deutscher General in Afghanistan
:Blauäugig in den Krieg
Wenige Monate nach den Anschlägen vom 11. September 2001 befiehlt Carl-Hubertus von Butler als erster deutsche Kommandeur auf afghanischem Boden. Soldat war er geworden, um Krieg zu verhindern.
Röttgen-Berater facht Debatte über Atommüll-Endlager an
:Gesucht: Fünf Alternativen zu Gorleben
"In Gorleben wurden arrogante Entscheidungen getroffen": Der oberste Regierungsberater für die Entsorgung von Atommüll fordert, bis 2015 fünf alternative Standorte zum Salzstock in Gorleben zu bestimmen. Er empfiehlt Umweltminister Röttgen, die betroffenen Bürger rechtzeitig einzubeziehen - vier Punkte sollen ein Szenario à la Stuttgart 21 zu vermeiden.
Zehn Jahre 9/11
:Wo die Welt trauert
Feierlichkeiten von Neuseeland bis zum Ground Zero: Bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 starben Bürger aus mehr als 90 Ländern, am zehnten Jahrestag gedenken nun Menschen in aller Welt den Opfern.
Terrorangst zum 9/11-Jahrestag
:Tote und Verletzte bei Selbstmordanschlag auf Nato-Basis
Die Taliban machen ihre Drohung offenbar wahr: Kurz vor dem Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September haben sie einen Selbstmordanschlag auf Nato-Soldaten in Afghanistan verübt. Mindestens drei Menschen kamen dabei ums Leben. In Schweden hat die Polizei vier Terrorverdächtige festgenommen und eine Ausstellungshalle evakuiert.
Nach Angriff auf Botschaft in Kairo
:Israel dankt Ägypten für die Rettung von Diplomaten
"Wir werden den Frieden mit Ägypten beibehalten": Israels Ministerpräsident Netanjahu versucht nach dem Sturm auf die israelische Botschaft in Kairo neue Spannungen mit Ägypten zu vermeiden. In Kairo kursierten Gerüchte über einen Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Scharaf.
Botschaft zum 9/11-Jahrestag
:Taliban drohen USA mit "langem Krieg"
Kurz vor dem zehnten Jahrestag der Anschläge vom 11. September kündigen die Taliban an, dass sie ihren Kampf gegen die US-Streitkräfte in Afghanistan fortsetzen wollen - bis die Truppen komplett das Land verlassen. US-Präsident Obama zeigt sich zufrieden mit dem Kampf gegen den Terror: Die USA seien stärker als zuvor. Er warnt aber davor, einen Fehler zu machen.
Worte der Woche
:"Da meldet sich der Mario Barth der FDP"
Jürgen Trittin entdeckt einen Komiker bei den Liberalen, Wofgang Schäuble gibt dem möglichen SPD-Kanzlerkandidaten Benimmtipps und Guido Westerwelle hat für Liebesbriefschreiber nichts übrig. Die Worte der Woche. In Bildern.
Nach Angriff auf israelische Botschaft in Kairo
:Der Kalte Friede wird frostig
Neuer Tiefpunkt für das ohnehin schwierige Verhältnis des neuen Ägypten zum alten Friedenspartner Israel: In Kairo stürmen Tausende Demonstranten die israelische Botschaft, drei Menschen kommen ums Leben - die Polizei soll dem Mob zunächst tatenlos zugesehen haben. Israels Ministerpräsident Netanjahu spricht von einem "schweren Schaden" für den Frieden zwischen den Ländern, der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Shimon Stein, von einer "besorgniserregenden Entwicklung".
Lafontaine auf Linke-Parteitag
:Von "Schnarchkappen" und "Zockerbuden"
"Diktatur der Finanzmärkte", "Heuchelei" und "Zockerbuden": Oskar Lafontaine teilt auf dem Parteitag der Linken kräftig aus, stärkt der Parteispitze den Rücken und fordert mehr Selbstbewusstsein. Nette Worte gibt es für Außenminister Westerwelle.
Gaza-Hilfsflotte entzweit Türkei und Israel
:Erdogan will Gaza-Streit vor Haager Gericht ausfechten
Im Streit mit Israel um die Gaza-Flotte hat der türkische Premier nachgelegt: Er werde die Auseinandersetzung nach Den Haag an den Internationalen Strafgerichtshof bringen, kündigte Erdogan an, "und die Welt wird sehen, wer an der Seite der Opfer ist". Kritik äußerte er auch am Verhalten der Amerikaner - und verriet, welche Antwort Obama ihm noch schuldig ist.
Umsturz in Libyen
:Nato-Kampfjets bombardieren Gaddafi-Hochburg
Die libyschen Rebellen rücken in die letzten Bastionen Gaddafis vor. Doch die Offensive um die Wüstenstadt Bani Walid droht zu einem endlos-erbitterten Kampf zu werden. Die Anhänger des Despoten beschießen die vorrückenden Kämpfer mit Raketen. Jetzt greift die Nato in die Gefechte ein.
Unruhen in Kairo
:Drei Tote bei Sturm auf Israels Botschaft
Szenen blindwütiger Gewalt: Hunderte ägyptische Demonstranten haben in Kairo eine Mauer vor der israelischen Botschaft niedergerissen und das Gebäude gestürmt. Es kam zu brutalen Zusammenstößen mit der Polizei. Mindestens drei Menschen sind in der Nacht ums Leben gekommen, mehr als 1000 wurden verletzt. Israels Botschafter verließ fluchtartig das Land. Ägyptens Regierung gerät unter Druck - Rücktrittsgerüchte werden laut.
Streit zwischen Israel und Türkei
:Kriegerisches Pingpong
Weil Israel sich im Streit um die Gaza-Flotte stur stellt, droht der türkische Premier Erdogan mit militärischen Maßnahmen - Israels Außenminister Lieberman provoziert ungerührt weiter. Nur wer von blinder Selbstgerechtigkeit erfüllt ist, kann solches Zündeln für klug halten. Israel sollte sich besser entschuldigen - und die Türkei sich mäßigen.
Osama Bin Ladens Leibwächter
:Ein Leben für den Heiligen Krieg
Als Leibwächter von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden führte Nasr al-Bahri ein Leben im Zeichen des blutigen Dschihad. Der Gewalt hat er mittlerweile abgeschworen, aber sein Weltbild ist geblieben: Attacken auf US-Ziele wie das World Trade Center hält er für legitim - bis heute nennt er Bin Laden ehrfürchtig "den Scheich".
Krude Theorien um 9/11
:"Verschwörungsglaube - eine Ideologie aus der Mitte der Gesellschaft"
Risse im eigenen Weltbild kitten und andere dämonisieren: Autor Daniel Kulla erklärt, wie Anhänger von Verschwörungstheorien ticken, welche Rolle das Internet bei der Verbreitung von Gerüchten spielt - und warum viele Verschwörungsgläubige jüdische Drahtzieher hinter den Anschlägen vom 11. September wähnen.
Festnahmen in Berlin
:Terrorverdächtige hatten offenbar Kontakt nach Afghanistan
Die beiden in Berlin verhafteten Terrorverdächtigen gehören einem Medienbericht zufolge zum Umfeld terroristischer Gruppen in Afghanistan. Einem der Männer sollen Sicherheitsbehörden schon vor zwei Jahren am Flughafen Berlin-Tegel den Pass abgenommen haben. Die Festnahmen beunruhigen auch die Kanzlerin: Sie rief die Deutschen zur Wachsamkeit auf.
Diskussion um Vorratsdatenspeicherung
:Staat mit starken Stacheln
Deutschland muss keine Daten horten: Vermuten die Sicherheitsbehörden eine staatsgefährdende Straftat, dürfen sie Verdächtige überwachen, verwanzen, sogar einsperren. Wer wie die Union jeden gefassten Bombenbastler nutzt, um die Vorratsdatenspeicherung zurückzufordern, der verharmlost den echten Terrorismus.
Krieg in Libyen
:Gaddafi-Hochburgen wackeln
Die verbliebenen Rückzugsorte wackeln: Nur noch vier libysche Städte befinden sich in der Hand von Gaddafi-Anhängern und diese werden von Rebellen arg bedrängt. Im UN-Sicherheitsrat wird bereits ein Einsatzplan für ein Libyen nach dem Krieg vorbereitet.
Nach Rücktritt des EZB-Chefvolkswirts
:Merkel lobt Starks Einsatz für Stabilitätskultur
Die Bundesregierung würdigt die Leistung des zurückgetretenen Chefvolkswirts Stark. Er stehe für eine Stabilitätskultur, der sich die Bundesregierung dauerhaft verpflichtet fühle, erklärte die Kanzlerin. Der scheidende Chefvolkswirt forderte erneut drastische Maßnahmen zur Euro-Sanierung.
Razzien in Neukölln, Kreuzberg und Wedding
:Berliner Polizei vereitelt Terroranschlag
Erfolg der Operation "Regenschauer": Die Berliner Polizei hat zwei mutmaßliche Terroristen gefasst. Die beiden jungen Männer haben nach Angaben der Polizei Chemikalien "in nicht handelsüblicher Menge" bestellt - geeignet zum Bau einer Bombe.
Berliner Amtsgericht
:Haftbefehl gegen Terrorverdächtige erlassen
Die beiden in Berlin festgenommenen Terrorverdächtigen müssen in Untersuchungshaft. Die jungen Männer arabischer Herkunft stehen im Verdacht, einen Bombenanschlag vorbereitet zu haben - sie hatten große Mengen Chemikalien bestellt, mit denen Sprengsätze gebaut werden können.
Revolutionsforscher über die Lage in Libyen
:"Es gibt Wichtigeres als Demokratie"
Was kommt nach Gaddafi? Der Despot ist verschwunden, die libysche Hauptstadt Tripolis von den Rebellen erobert. Doch der Kampf sei noch lange nicht vorbei, sagt Ekkart Zimmermann. Der Soziologe warnt vor einem lang anhaltenden Bürgerkrieg. Er erklärt, warum er vorerst nicht an ein demokratisches Libyen glaubt - und weshalb die Gewalt jetzt erst recht eskalieren könnte.
US-Geheimdienste zehn Jahre nach 9/11
:Krake außer Kontrolle
Willkommen in der Schattenwelt: Zehn Jahre nach ihrem Versagen von 11. September 2001 ringen die US-Geheimdienste mit einem Informationschaos und bedienen sich der Dienste Hunderttausender Mitarbeiter, die nicht immer integer sind. CIA, FBI und Co. haben zwar so viel Geld und Agenten zur Verfügung wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr - doch das erscheint als zunehmend kontraproduktiv.
US-Behörden schlagen Alarm
:Warum sich Amerika vor Terror am Gedenktag fürchtet
Der Jahrestag rückt näher - und Amerika bangt: Islamistische Terroristen sollen einen neuen Anschlag planen, zehn Jahre nach 9/11. US-Behörden warnen vor der Gefahr, bleiben aber vage. Warum kommt der Alarm gerade jetzt? Wie groß ist die Bedrohung wirklich? Wen suchen die Ermittler? Und was hat der tote Osama bin Laden damit zu tun? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Stuttgart 21 sorgt für Streit unter Christen
:Ein S21-Befürworter namens Gott
Dafür oder dagegen: Wenn es um Stuttgart 21 geht, kennen die Menschen in Baden-Württembergs Landeshauptstadt keine Neutralität. Sogar der liebe Gott soll sich entscheiden. Dass ihn der ironiebegabte SPD-Fraktionsvorsitzende Claus Schmiedel für einen Befürworter des Bahnhofsprojekts hält, erzürnt Christen in seiner Partei.
MeinungUSA
:Obamas zornige Auferstehung
Enger Verbündeter kritisiert Assad-Regime
:Iran fordert Ende der Gewalt in Syrien
Bisher hat sich der Iran mit Kritik an seinem Verbündeten Syrien zurückgehalten. Nun fordert Präsident Ahamdinedschad das Assad-Regime zum Dialog mit der Demokratiebewegung auf - auch Russland will vermitteln. Die syrische Opposition sieht offenbar kaum Chancen auf einen Dialog.
Untergetauchter libyscher Diktator
:Interpol schreibt Gaddafi zur Fahndung aus
Alarmbereitschaft in allen Ländern: Auf Bitten des Strafgerichtshof in Den Haag hat Interpol den langjährigen libyschen Machthaber auf die Fahndungsliste gesetzt. Auch nach Gaddafis Geheimdienstchef und einem seiner Söhne wird nun international gesucht.
Afghanistan
:Viele Tote bei Taliban-Angriff
Die Taliban setzen ihre Serie von Anschlägen fort: Mehrere Selbstmordattentäter griffen wichtige Gebäude in der südafghanischen Stadt Tarin Kowt an. Dabei sollen mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen sein - auch ein BBC-Journalist ist unter den Opfern.
Straßen und Schienen
:Beim Verkehr wird's eng
Weil der Bau von Straßen und Schienen zu lange gedauert hat oder unerwartet teurer geworden ist, müssen viele wichtige Infrastrukturprojekte auf unbestimmte Zeit verschoben werden.