Das ZDF hat eine sehr lustige Serie über das Leben einer Sexualtherapeutin gedreht und beschlossen, sie möglichst gut vor dem Publikum zu verstecken.
Nachlese zum Borowski-"Tatort"
:Schön viel Wahnsinn
Kommissar Borowski rückt Frauenmörder Kai Korthals mit einem Toaster zu Leibe. Und macht in der Liebe einen Rückzieher.
Letzter Talk mit Günther Jauch
:Adieu, Dackelblick!
In seine letzte Sendung hat Günther Jauch einen einzigen Gast geladen: Bundesfinanzminister Schäuble. An ihm beißt er sich die Zähne aus. Fünf Erkenntnisse zum Abschied.
Tagung
:Aus dem Echoraum
Eine Tagung in der Bundespressekonferenz beschäftigt sich mit dem gewandelten Verhältnis von Politik und Medien.
Nachruf
:Der Interpret
Norbert Gastell, der deutsche Synchronsprecher von Homer Simpson ist im Alter von 86 Jahren in München-Ramersdorf gestorben.
Solidaritäts-Anzeige
:Lieberberg über Naidoo und den ESC: "Erschüttert über die Heuchelei"
Viele Prominente haben sich in einer Zeitungsanzeige mit Xavier Naidoo solidarisiert - auf Initiative des Konzertveranstalters Marek Lieberberg. Ein Gespräch über den Künstler, die Kritik und die Versäumnisse der ARD.
Kieler "Tatort"
:Rückkehr des Lieblingspsychopathen
Kommissar Borowski bekommt es mit seinem Endgegner zu tun, Frauenmörder Kai Korthals. Und muss feststellen: Wenn es persönlich wird, tut es tatsächlich weh.
Aus von "Günther Jauch"
:Wie ich half, die Jauch-Momente zu kreieren
Performances der Pein: Unser Autor ist der Meinung, dass er mitverantwortlich ist für eine der peinlichsten Sendungen von Günther Jauch überhaupt.
Aus von "Günther Jauch"
:Fünf Jauch-Talks, die wir gerne gesehen hätten
Von Hitlers Friseur bis Väterchen Frust - diese Sendungen hätte Günther Jauch unbedingt noch moderieren müssen.
Hörfunktipps
:Mit Haut und Haar
München war einmal wild. Daran erinnert das Radio - und erzählt von einem aktuellen Versuch, die Stadt wieder dorthin zu bringen. Derweil ziehen am Horizont die Geister von Leni Riefenstahl und Klaus Kinski vorüber.
Talkshows
:Lob des Eselchens
Der Talkshowmoderator Günther Jauch spielt zum letzten Mal die Rolle seines Lebens. Über einen großen Erklärer, dessen Konzept sich überlebt hat.
Doku über Muhammad Ali
:Vor der Größe
"Kein Vietcong hat mich jemals einen Nigger genannt": Der Boxweltmeister verbrachte als Kriegsdienstverweigerer Jahre in Gerichtssälen. Ein Film erzählt von dieser Zeit.
Fernsehnation Brasilien
:Blut, Leichen - und dann das Wetter
In Brasilien haben mehr Leute einen Fernseher als einen Kühlschrank. Die meisten sehen TV Globo - und übernehmen das dort gezeigte Weltbild.
Musiksendung
:Zuckerfee auf Speed
Wigald Boning lässt beim Kultursender 3sat Rockmusiker Klassik interpretieren. Ganz neu ist die Idee allerdings nicht.
Zeitschriften
:Reich und schön
Noch ein Luxusmagazin: "L'Officiel" gibt es schon seit 1921 in Frankreich. Jetzt erscheint der Titel auch auf Deutsch.
RTL-Serie "Deutschland 83"
:Zum Teufel mit der historischen Korrektheit
"Deutschland 83" erzählt eine Agentenstory aus der Zeit von Schulterpolstern und Nato-Doppelbeschluss. Ist die deutsche Serie so gut, weil die Autorin Amerikanerin ist?
ARD
:So viel Leidenschaft
Nach der Tagung der ARD-Intendanten in Hamburg sagt NDR-Intendant Lutz Marmor, man habe bei der Nominierung von Xavier Naidoo für den ESC einen "Fehler" gemacht. Wer in Stockholm singt, soll nun wohl doch das Publikum entscheiden.
Bizarrer Rechtsstreit
:Tausend Blüten
Der Rheinneckarblog kritisiert, wie der "Mannheimer Morgen" seine Leserbriefe zur Bundesgartenschau ausgewählt hat. Der Blog wirft der Zeitung "Betrug am Leser" vor. Dagegen klagt die Tageszeitung jetzt.
Werbung für neue Serie
:Amazons Freiheitsstatue zeigt den Hitler-Gruß
Mit einer provokanten Werbeaktion will Amazon auf seine Serie "The Man in the High Castle" aufmerksam machen. Den New Yorkern gefällt das nicht.
TV-Rechte
:Mehr Geld
Ein neues Abkommen zwischen ARD/ZDF und Filmproduzenten entschärft den jahrelangen Streit über Mediatheken - und regelt die Vergütung für Hersteller.
Filmkritik
:Bea war fleißig
"Unsichtbare Jahre" ist kein gewöhnlicher Agentenfilm. Fast kammerspielartig porträtiert der Film eine Spionin, wie es sie vielleicht wirklich gibt, irgendwo.
Neue Serie "The Royals"
:Einen in der Krone
"The Royals" erzählt die Geschichte, von der Klatschreporter träumen: Eine fiktive britische Königsfamilie lässt es richtig krachen.
Ungarn
:Raus!
Die RTL-Tochter RTL Klub bekommt Hausverbot im ungarischen Parlament und dem Fraktionsgebäude. Es ist nicht die erste Schikane, die sich Ungarns Premier Viktor Orbán gegen regierungskritische Medien einfallen lässt.
Journalismus in Dresden
:Wo Reporters Muskeln wachsen
Seit mehr als einem Jahr berichtet die "Sächsische Zeitung" über Pegida. Wie arbeiten Journalisten, die in ihrer eigenen Stadt als "Lügenpresse" beschimpft werden? Ein Hausbesuch.
Neue Gerüchte zu "Game of Thrones"
:Die Auferstehung des Jon Snow
Achtung, Spoiler! Ein Plakat zur neuen Staffel von "Game of Thrones" wirbt mit dem Gesicht des tot geglaubten Jon Snow. Kehrt der Fan-Liebling zurück?
Neue Staffel "American Horror Story"
:Im Bett mit Lady Gaga
Krasse Geschichten, extreme Stilisierung: Warum die Horror-Anthologie eine der spannendsten TV-Serien ist.
Integration und Medien
:Was Medien für Flüchtlinge senden
Webseiten, Videos, Radiosender: Medien bieten Asylsuchenden viel. Aber wird das auch genutzt?
43. International Emmy Awards
:Frankreich räumt ab
In den USA, Mutterland der modernen TV-Serie, werden die besten internationalen Fernsehsendungen ausgezeichnet. Der Trend: Europa gewinnt an Bedeutung.
ESC-Absage
:Naidoo im Rundfunkrat
Die inzwischen zurückgezogene Nominierung des Sängers Xavier Naidoo für den Eurovision Song Contest ist Thema in der nächsten Sitzung des NDR-Rundfunkrates.
"Citizenfour" in der ARD
:Snowden wird wissen, was er tut
In ihrer Dokumentation "Citizenfour" zeigt Laura Poitras, wie Edward Snowden den Glauben an ein freies Internet für immer zerstörte.
Nachlese zum Hannover-"Tatort"
:Völlig losgelöst
Langweilige Handlung, eine verzweifelte Kommissarin und Special Effects zum Davonlaufen: Der Hannover-Tatort "Spielverderber" verdirbt tatsächlich jegliches Spiel.
Crowdfunding
:Geliebter Trash
Der Vorläufer vom Ablästern im Netz kam in den 90er-Jahren aus Amerika. Die Fernseh-Show "Mystery Science Theater 3000" soll jetzt wiederbelebt werden, dafür sammelt ihr Erfinder gerade Millionen von Spendengeldern ein.
Eurovision Song Contest
:Jetzt lieber doch nicht
Der NDR rückt nach Kritik von Xavier Naidoo ab. Vor allem die eigenen Mitarbeiter im Sender machten offenbar Druck. Das Ende vom Lied ist das aber noch lange nicht.
Reportagen im "New Yorker"
:Champagner mit Hemingway
Lillian Ross war sechzig Jahre lang Reporterin beim Magazin "New Yorker" und hat ganz allein den New Journalism erfunden. Jetzt sind ihre erstaunlichen Texte in einem Band erschienen.
Iran
:Iranisches Gericht verurteilt US-Journalisten zu Haftstrafe
Der "Washington Post"-Journalist Jason Rezaian ist in Iran zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden - weil er im Land spioniert haben soll. Die US-Regierung hat wiederholt gefordert, den Journalisten freizulassen.
ARD-Programmdirektor über Xavier Naidoo
:"So ist das alles sehr unglücklich gelaufen"
ARD-Programmdirektor Volker Herres kritisiert den NDR: Die Nominierung von Xavier Naidoo für den ESC hätte zuerst intern diskutiert werden müssen.
Welttag des Fernsehens
:Geliebte Glotze
Was ist die meistgegoogelte Serie? Wer die beliebteste Nachrichtensprecherin? Zum Welttag des Fernsehens gibt es Zahlen, Daten und Fakten, die Sie noch nicht auf dem Schirm hatten.
Ihr Forum
:ESC ohne Xavier Naidoo: Die richtige Entscheidung?
Xavier Naidoo singt nun doch nicht für Deutschland beim Eurovision Song Contest. Der NDR begründete dies mit der heftigen öffentlichen Kritik an dem Sänger. Begrüßen Sie die Entscheidung?
Eurovision Song Contest
:Nehmt der ARD den ESC weg!
Jetzt singt Xavier Naidoo doch nicht für Deutschland. Weil die "Wucht der Reaktionen" die Verantwortlichen überrascht hat. Das ist lächerlich und hinterlässt ausschließlich Verlierer.
Eurovision Song Contest
:NDR sagt Xavier Naidoos ESC-Teilnahme ab
Der Sänger sei "weder Rassist noch homophob", wird der ARD-Unterhaltungskoordinator zitiert. Aber: "Die laufenden Diskussionen könnten dem Eurovision Song Contest ernsthaft schaden."
Zeitungswerbung
:Mit Liszt!
Die FAZ lässt den Pianisten Lang Lang ihre Texte vertonen. Es geht um Dinos und Athen. Nur zu den Leitartikeln ist ihm offenbar nichts eingefallen.
Soziale Medien
:Sofort so nah
In den Netzwerken und im TV konnte jeder den Terror von Paris live miterleben. Die Anschläge waren noch nicht vorbei, als schon die Medienkritik einsetzte. Bilanz einer Woche im Ausnahmezustand.
Hörfunk
:Quatsch und Qual
Selbstoptimierung als Lebensinhalt und die Geschichte der Droge Crystal Meth in Deutschland: die besten Radiostücke der kommenden Woche.
TV
:Geliebte Glotze
Am Samstag ist der Welttag des
Fernsehens. Wir haben Zahlen, Daten und Fakten gesammelt, die Sie bestimmt noch nicht auf dem Schirm hatten.
"Tatort" Hannover
:Ohne Herz und Hose
Charlotte Lindholm ermittelt bei der Luftwaffe, in der alle von der Fliegerei schwärmen. Für eine halbe Stunde würde die Story locker ausreichen - wäre da nicht Kai Diekmann.
Neue Fernsehserie "The Man in the High Castle"
:History sells
In der neuen Fernsehserie "The Man in the High Castle" haben die Nazis die USA besetzt: Beim Fernsehen schauen wir dieser Tage am liebsten in die Vergangenheit. Das passt zu unserer Zeit.
Reaktionen auf den Terror
:Böhmermann und die freie Liberale
Nach den Anschlägen von Paris erwachen die Satiriker langsam aus der Schockstarre. Und Jan Böhmermann kann endlich der Aufklärer sein, der er immer sein wollte.
Neuer ARD-Sprecher
:Out of Marl
Überraschungstour von der "taz" über Grimme zur ARD: Der langjährige Medienjournalist Steffen Grimberg wird im Januar neuer Sprecher von Karola Wille, die dann den ARD-Vorsitz übernimmt.
Eurovision Song Contest
:Was für eine Show
Die ARD kürt Xavier Naidoo in einer ziemlich einsamen Entscheidung zum deutschen Vertreter in Stockholm und nennt ihn folgerichtig schon mal den "Messias von Mannheim".
Neue Nachrichtenagentur
:Live aus Tripolis
Die EU finanziert den Aufbau einer unabhängigen Agentur für Libyen. Woher das Geld für den laufenden Betrieb in Zukunft kommen soll, ist unklar.