
SZ Magazin Stil leben:Trendwände
Unsere Städte sind grau von Abgasen. Noch. Zum Glück kommt jetzt die Ära der Elektroautos. Die neuen Modelle haben wir schon mal in den Staub der alten Benzinschleudern gezeichnet.

Unsere Städte sind grau von Abgasen. Noch. Zum Glück kommt jetzt die Ära der Elektroautos. Die neuen Modelle haben wir schon mal in den Staub der alten Benzinschleudern gezeichnet.

Der "Glücksatlas Deutschland 2011" zeigt, wie gut es den Deutschen geht: Im Norden sind die Menschen am glücklichsten, Ostdeutschland holt auf - und es gibt einen überraschenden Spitzenreiter.

Mit 66 Jahren fängt das Leben an - oder ist zumindest noch lange nicht zu Ende: Mädchen, die heute auf die Welt kommen, werden im Schnitt bereits 82 Jahre alt. Männer sterben zwar früher, insgesamt steigt die Lebenserwartung der Deutschen aber weiter an - wie eine neue Zählung belegt.

In London ist die Promi-Dichte traditionell nicht ganz so hoch wie bei den Fashion Weeks in Paris oder New York. Das ärgert die Londoner ein bisschen. Dafür setzen sie auf Underground, Kreativität - und den "Kate-Effekt": Die Shows in Bildern.

Zwischen grauen Männern, bunten Brillen und verhackten Flaschenbieren: Jede Partei hat in Berlin die Wähler, die sie verdient - wie ein Blick auf die Gäste ihrer Wahlpartys verrät. Eine Typologie.

Dank rosafarbenem Lipgloss und einem Abo für die Sonnenbank hat es der Modern-Talking-Sänger Thomas Anders nie leicht gehabt. Auch mit Dieter Bohlen nicht, über den Anders jetzt genüsslich schimpft.

Ein zerstrittenes Geschwisterpaar, eine Mutter zwischen den Stühlen: Muss man vergeben, wenn der andere um Verzeihung bittet?

Testosteron war gestern: Abgesang auf ein veraltetes Männerbild.

Wenn Männer heiraten, zeigen sie gern ihr Glück. Aber warum lassen sie sich bitte immer alle in der gleichen Pose fotografieren?

Vor ein paar Jahren noch galten Mütter, die sich anzogen wie Mädchen, als megapeinlich. Heute ist es völlig okay, wenn sie die gleichen Ballerinas und einen olivgrünen Zara-Parka tragen wie die eigene Tochter.

Alkohol macht gesellig? Von wegen. In Wirklichkeit braucht man ihn, um die Gesellschaft seiner Mitmenschen zu ertragen. Aber ist ein Leben ohne Alkohol dennoch möglich? Ein Selbstversuch.

Kinder als Staatseigentum: Katrin Behr ist vier, als die DDR-Behörden sie ihrer Mutter wegnehmen und in eine linientreue Familie stecken. Die Opfer solcher Zwangsadoptionen leiden bis heute. Die Geschichte eines Traumas.

Umweltkatastrophen, Wirtschaftskrise: Die Welt hat andere Probleme als das Thema Homosexualität, findet der Schauspieler - und macht sich für die Homo-Ehe stark. Unterstützung bekommt er von Schauspielkollege Clint Eastwood.

Dank staatlicher Unterstützung können Bedürftige in Kalifornien sogar mal im Restaurant essen gehen. Leider bewerben sich oft nur Schnellrestaurants um die Zulassung - und schaffen damit ein neues Problem.

Sie war die Leinwand-Göttin ihrer Zeit - und entsprechend schillernd war auch ihr Schmuck: "Hollywoods Kronjuwelen" werden Elizabeth Taylors wertvolle Geschmeide genannt, zu denen die exzentrische Diva eine Liebesbeziehung unterhielt, in der sie niemals enttäuscht wurde. Nun wird die Schmucksammlung der verstorbenen Schauspielerin bei Christie's in New York versteigert.

Die Welt zeigt anklagend auf die Superreichen. Dabei haben die es auch nicht leicht: Sie machen sich gegenseitig das Leben schwer – und müssen auch noch um ihren Einfluss bangen.

Selbst der Finne säuft mehr Kaffee als wir – wo sind wir Deutschen als Konsumenten von irgendetwas überhaupt noch Weltspitze?

Er 15, sie 42 – kann so eine Liebe gut gehen? Natürlich, sagt Erwin, es ist doch Liebe. Gespräch mit einem Jungen, der es ernst meint.

Hat ein Mann einen Anspruch auf Klärung seiner Vaterschaft - auch wenn die Mutter genau dies verhindern will? Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte sagt: ja, wenn es zum Wohle des Kindes sein könnte.

Weil der Schauspieler Chaz Bono früher eine Frau war, empören sich konservative Christen über die Teilnahme von Chers Sohn bei "Dancing with the Stars". Ein Psychologe warnte Eltern und ihre Kinder vor der Sendung .

Welcher Mann braucht eigentlich diese 72-Stunden-Deos, die neuerdings angeboten werden?

Die Fashion Week ist vorbei. Doch das wahre Schaulaufen fand immer schon auf New Yorks Straßen statt. Mode - so verspielt und versponnen, so schrill wie einzigartig. Ebenso individuell wie die Menschen der Stadt. Die eindrucksvollsten Street-Styles.

"Enjoy Barcelona": Zwei spanische Architekten haben Anstecker entworfen, die die katalanische Metropole als Stadt der Taschendiebe, Rosenverkäufer und Nutten zeigt. Die Pins sprechen vielen von Billig- und Sauftourismus geplagten Bürgern aus dem Herzen - die lokalen Autoritäten reagieren allergisch.

Roald Dahls Enkelin versteht es, ihren Namen als Autorin, Moderatorin und Model zu Geld zu machen. Doch mit ihrer neuen Idee hat Sophie Dahl eine heftige Kontroverse ausgelöst.

Liz Taylors Begeisterung für wertvollen und auffälligen Schmuck ist legendär - vor allem ihre große Liebe, Schauspieler Richard Burton, überraschte sie immer wieder mit Kostbarkeiten. Nun haben auch Normalsterbliche die Möglichkeit, sich wie eine Göttin zu schmücken: Taylors berühmte Schmucksammlung wird ausgestellt und dann versteigert. In Bildern.

Gegen 88 Konkurrentinnen hat sich die Angolanerin Leila Lopes durchgesetzt: Die 25-Jährige wurde offiziell zur "schönsten Frau des Universums" gewählt.

Wo haarige Hollywood-Legenden auf sabbernde Ersatzkinder treffen und Löwen "Tiger" heißen: Ein Besuch in Asnières, dem ältesten Tierfriedhof der Welt.

Manche sind verhaltensblond, andere setzen alles auf eine schrillere Farbe. Klar, dass sich auch Stars diese Mode-Schauen nicht entgehen lassen. Ein letzter Blick auf die New Yorker Laufstege.

Ein halbes Jahr nach dem Tsunami steht Yuko im Buchladen vor dem neu eingerichteten Regal mit Katastrophenliteratur. Darin finden sich viele informative Werke, aber auch Traktate wie Strahlen sind nicht schädlich und Keine Angst vor geringen Strahlungsdosen.

Beim täglichen Pendeln will der Arbeitskollege im Zug plaudern, man selbst aber lieber Zeitung lesen. Ist es unhöflich, ihm aus dem Weg zu gehen?

Wir sind alle eine große Familie: In einer Welt, die geprägt ist von Orientierungslosigkeit und Unsicherheit, taugt das System der Trauzeugen und Taufpaten noch immer als gesellschaftlicher Kitt. Mit einem (unvollständigen) Who is Who.

Sie sei ein Opfer von Dominique Strauss-Kahn, sagt Tristane Banon, und sie verstehe nicht, wie Frankreich den ehemaligen IWF-Chef als Helden feiern könne. Jetzt hat sie ihren Frust in einem Brief an die Medien artikuliert.

Der Autor und Louis-Armstrong-Experte Ricky Riccardi im Interview über die Lebensgeschichte des großen Trompeters und den schiefen Blick auf dessen Werk, den viele immer noch pflegen.

Michael J. Fox' selbstschließende Wunderschuhe aus "Zurück in die Zukunft" sind in der Gegenwart gelandet - ein paar Jahre zu früh und mit einem kleinen Schönheitsfehler. Aber was tut man nicht alles für einen guten Zweck.

Bislang musste ein Kaffee-Automat vor allem gefrierschrankgroß und teuer wie ein Kleinwagen sein. Doch wer mithalten will im Status-Kampf der Koffein-Krieger, sollte sich schon einmal darauf einstellen, künftig die Konversation mit seiner Bohnenverwertungsanlage zu suchen.

Vom Pee-Noe No-Arh bis zum "Sockel des Sünders" - Axel Hacke kommentiert das kulinarische Kauderwelsch der besten Speisekarten der Welt.

John Galliano stieg vom schüchternen Klempnersohn zum Star der Haute Couture auf und stürzte dann ab wie ein verglühender Komet. Seine Ausfälle wirkten wie beruflicher Selbstmord. Seine wüsten Pöbeleien in einem Pariser Lokal, die in dem Satz "Ich liebe Hitler" gipfelten, sind nicht zu entschuldigen. Aber sie lassen sich vielleicht erklären.

Ehec-Keime in deutschem Gemüse, Schuldenkrise in Europa, Atomkatastrophe in Japan, Revolte im arabischen Raum - das Jahr 2011 bietet reichlich Grund zur Sorge. Welche Ängste plagen die Bundesbürger wirklich?

Über den erstaunlichen Erfolg sogenannter Skandalbücher, die nichts enthüllen.

Von wegen, Sport ist gesund: Hollywoodstar Reese Witherspoon ist beim Joggen im kalifornischen Santa Monica mit einem Auto kollidiert. Eine 84-jährige Frau hatte die Blondine beim Überqueren der Straße offenbar übersehen.

Glühender Verehrer oder unverfrorener Schnorrer? Ein Mann ist in das Haus der kanadischen Sängerin eingebrochen, hat den Kühlschrank geplündert und sich ein Bad eingelassen.

Das peinlichste Ereignis seines Lebens hatte Franz Beckenbauer offenbar in einem Aufzug - in Anwesenheit der Königin von Spanien.

Ohne das Licht unserer Smartphones wären wir ziemlich aufgeschmissen.

Die Popsängerin Lady Gaga ist meist nur geschminkt anzutreffen. Auf dem Cover der Zeitschrift "Harper's Bazaar" können Fans die Sängerin ab Oktober endlich einmal ungeschminkt und natürlich erleben.

Wer die Schönste sein will, nicht nur im ganzen Land oder auf der Erde, nein im Universum, muss immer und überall Haltung bewahren - auf dem Fußballplatz, auf der Rennbahn und dem hässlichsten Teppich. Brust raus und Mundwinkel hoch: der anstrengende Hindernislauf der Miss-Universe-Kandidatinnen.

Nach der gescheiterten Ampel-Kennzeichnung endlich einmal ein Erfolg für Verbraucherschützer: Das Online-Portal "lebensmittelklarheit.de" kann die eingehenden Hinweise und Beschwerden kaum bewältigen. Die Industrie reagiert auf die Klagen - wenn auch bisweilen äußerst trotzig.

Gegen die Verweiblichung des Christentums: Der Amerikaner Stephen Sawyer malt seit 15 Jahren Jesus als modernen Macho. Ein Gespräch über Männer-Helden und Heiligen-Kitsch.

Werber aus Hamburg haben Wohnraum und Lebenswelt des durchschnittlichen deutschen Jugendlichen ermittelt - das Ergebnis ist ein schauderlicher Abgesang auf die Individualität und die tragische Gestalt des Jan Müller.

Diese Luftballon-Katze ähnelte dem eigenen Haustier schon besonders und sollte eigentlich eine Überraschung sein. Doch der Vierbeiner fühlte sich offenbar von dem Luftballon bedroht und ging zum Angriff über.

Beim Karneval im Londoner Stadtteil Notting Hill hatten nicht nur die Bürger Spaß. Auch ein Polizist tanzte ausgelassen zur Musik und feierte mit den Besuchern.