
SZ Jetzt SZ:Schon wieder ein halbes Jahr vorbei! Der neue Rosenmüller-Film "Beste Gegend"
Mit Sinn und Sinnlichkeit

Mit Sinn und Sinnlichkeit

Cristof Remmerts-Fontes ist Sprecher, Organisator und Koordinator des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Jetzt.de sprach mit ihm über die eingereichte Verfassungsbeschwerde gegen die Speicherung von Telefon-, Internet- und Mobilfunkdaten und bat um eine Einschätzung der Erfolgsaussichten.

Freiwilligenarbeit ist zur beliebten Urlaubsbeschäftigung geworden - zur Freude kommerzieller Anbieter

Lothar Kannenberg ist der Gründer des 1999 ins Leben gerufenen Jugendsozialprojekts "Boxcamp" in Kassel.

Mobilfunkanbieter subventionieren die Handys ihrer Kunden nicht mehr - die Hersteller müssen nun neue Vertriebswege finden

Die Stufen von der breiten Uferpromenade den Steilhang hinauf sind abgewetzt und schmal, am Ende der Treppe verschwindet eine kopfsteingepflasterte Gasse rasch zwischen windschiefen Holzhäusern.

Aus gutem Grund wird zwischen erwachsenen und jugendlichen Straftätern unterschieden. In den Gesetzen wurden deshalb auch spezielle Begriffe geprägt.

"Emmanuel" ist die Schlüsselfigur im Streit zwischen Venezuela und Kolumbien über die geplatzte Geiselbefreiung

Jason Schwartzman war begeistert.

Was war da los zwischen den Jahren? Mehr als siebenmal wurden Erwachsene in den letzten zwei Wochen Opfer von jugendlichen Schlägern. Der Tatort: fast immer ein Bahnhof. Die Halbstarken rauchten, schmissen Böller oder hörten laut Musik. Als Erwachsene sie baten, das zu unterlassen, schlugen sie zu. Zwar hat die Zahl jugendlicher Gewaltdelikte in den letzten Jahren stark zugenommen, Experten führen das jedoch darauf zurück, dass mehr Straftaten auch angezeigt werden. In Hessen aber ist Wahlkampf und deshalb fordern Politiker Umerziehungslager für Jugendliche, loben Überwachungskameras und wollen das Jugendstrafrecht reformieren. Ein Überblick

Herausforderer Odinga erwartet, dass eine Million Menschen gegen Präsident Kibaki demonstrieren

Drei Brüder auf einem Selbsterfahrungstrip, im indischen "Darjeeling Limited". Der neue Film von Wes Anderson (siehe Feuilleton Mittwoch) ist ein skurriles staubiges Railroadmovie und hat seinen Ausgangspunkt in Paris.

Berlin - Hanna und Leon waren im vergangenen Jahr die beliebtesten Vornamen für Babys in Deutschland.

Berge bieten oft ganz neue Perspektiven und wer ihnen ein wenig vertraut, kann an ihnen sogar die Zukunft ablesen.

Wenige Stunden vor ihrer Hinrichtung schrieb Maria Stuart einen letzten Brief an ihren Schwager Heinrich III.

Neues Jahr, neue Vorsätze. Und auch wenn Rehbeine und Sixpacks nicht unser Hauptinteresse sind - abseits von Witzen über Kohlsuppen und Trennkost findet fast jeder, dass ein paar Joggingrunden mehr und ein paar Chips weniger im neuen Jahr nicht schaden können. Oder eine gesündere Ernährung. Heute geht's nicht ums Nicht-Essen, sondern um's gesunde Essen und Diäten.

Das Gros der deutschen Mittelständler ist längst im Internet, doch die meisten Unternehmen bieten nicht viel mehr als Basisinformationen

In Pakistan wurde vergangene Woche Oppositionspolitikerin Benazir Bhutto ermordet. Seit zwei Tagen ist ihr Sohn Bilawal ihr Nachfolger. Er ist erst 19 und studiert noch in Oxford.

Wenn die Welt erfahren soll, dass Jamie Lynn Spears, 16, Schwester von Britney Spears, 26, und Sternchen der amerikanischen Comedyserie Zoey 101, schwanger ist, dann erfährt die Welt so etwas aus OK!.

Viele Täter kommen aus Migrantenfamilien, aber der Rückgang der Delikte ist bei ihnen größer als bei Deutschen

Jetzt haben wir es also wieder geschafft.

Anton Corbijn ist der bedeutendste Rockfotograf der Welt, aber eigentlich will er weg vom Thema Musik. Deshalb hat er seinen ersten Film gedreht. Es ist ein Musikfilm.

Kurz und schnell: Rezepte mit nur drei Zutaten.

Thomas Struth fotografiert Familien aus aller Welt. Wie sich die Menschen dabei aufstellen, verrät mehr als jede Therapiegruppe.

»Beim Rückflug aus der Türkei bat mich meine Sitznachbarin, mit der ich mich nett unterhalten hatte, ob ich zwei Stangen Zigaretten für sie durch den Zoll bringen könne, da sie schon die erlaubte Menge mitführe. Ich hätte ohne Weiteres zwei Stangen für die Dame mitnehmen können, aber ich lehnte ab, mit der Begründung, dass ich dies prinzipiell nicht tue, wenn ich jemanden nicht kenne. Eigentlich ärgerte mich aber die mir hier begegnende Schnäppchen-Mentalität und das »Nie genug kriegen können«. Wie ist Ihre Meinung dazu?« CLAUDIA E., MÜNCHEN


Die Stadtverwaltung Venedigs ringt die Hände angesichts der Schäden, die das Wasser anrichtet. Genau wie die Anwohner, deren Häuser unter den Erschütterungen leiden.

Den gefürchteten Kunsthändler Charles Saatchi gibt es jetzt auch als Buch.



Johannes B. Kerner über Moderatoren, über weniger Arbeit, Eva Herman, über die Fußball-EM und über sich

Als "relativ ruhig" hat die französische Polizei die Silvesternacht bezeichnet. Aus Angst vor Ausschreitungen hatte die Stadt Paris zum Jahreswechsel alle privaten Feuerwerke untersagt. Das Verbot galt auch für den Pariser Filmemacher Frédéric Dieudonné, 38.

Als sich Larry Coats an einem Felsüberhang hochzieht, findet sein Fuß wie von selbst den perfekten Halt. Jemand hat ein Quadrat in die Wand geklopft, genau dort, wo es sich jeder Kletterer gewünscht hätte. Coats blickt verwundert auf, und eine mysteriöse, verborgene Welt enthüllt sich ihm. Ein verdeckter Pfeiler zeigt Piktogramme aus prähistorischer Zeit, die nur von diesem heiklen Platz aus sichtbar sind.

In Deutschland heißt der Durchschnittsmensch Otto Normalverbraucher, in den USA John Doe und in Finnland Matti oder Maija Meikäläinen. In Schweden nennen sie ihn Medel-Svensson, zu deutsch: "Mittel-Svensson". Seltener sagt man auch Kalle Svensson oder Erik Johansson, weil eben viele Schweden Svensson oder Johansson heißen. Oder Andersson. Oder Karlsson. Oder Nilsson. Aber es gibt Schweden, die ihre son-Namen satt haben - immer mehr ändern ihre Namen, um sich endlich einzigartig zu fühlen und nicht ständig verwechselt zu werden; 2007 taten es 7500 - ein Rekordwert. Sie heißen nun "Drachenauge", "Traumwald", "Mondtroll", "Bürste" oder gar "Morgengrauentochter".

Kaum eine städtische Fläche ist noch ohne: Aufkleber, Schablonen-Motive, Graffiti-Tags. Street-Art überall. Der Dresdner Andreas Ullrich, 30, und seine Freunde von der „Gruppe Ideal“ haben den International Sticker Award ins Leben gerufen, um dieser Ausdrucksform mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen - im Spätherbst wurden die diesjährigen Sieger gekürt. Andreas hat sich mit jetzt.de über die Kunst des Klebens unterhalten

Ein Kommentar von Joachim Käppner

Der israelische Präsident Schimon Peres hat vor Irans Staatschef Mahmud Ahmadinedschad gewarnt und gesagt, dessen Drohungen müssten ernst genommen werden. In einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung aus Anlass des 60-jährigen Bestehens Israels sagte Peres, Iran sei nicht nur eine Gefahr für Israel, "sondern auch für den Rest der Welt". Die Welt könne sich "seine Verrücktheiten nicht leisten". Der Präsident sagte zwar, Israel "müsse Vorsichtsmaßnahmen" gegen die Bedrohung Irans ergreifen, riet zugleich aber von einem Militärschlag gegen Teheran zum gegenwärtigen Zeitpunkt ab. Ahmadinedschads Regierung könne durch Sanktionen zu Fall gebracht werden. Am Ende werde "Israel auch Ahmadinedschad überleben".

Bester Plattenladen: Rave Up (6.

In Deutschland heißt der Durchschnittsmensch Otto Normalverbraucher, in den USA John Doe und in Finnland Matti oder Maija Meikäläinen. In Schweden nennen sie ihn Medel-Svensson, zu deutsch: "Mittel-Svensson". Seltener sagt man auch Kalle Svensson oder Erik Johansson, weil eben viele Schweden Svensson oder Johansson heißen. Oder Andersson. Oder Karlsson. Oder Nilsson. Aber es gibt Schweden, die ihre son-Namen satt haben - immer mehr ändern ihre Namen, um sich endlich einzigartig zu fühlen und nicht ständig verwechselt zu werden; 2007 taten es 7500 - ein Rekordwert. Sie heißen nun "Drachenauge", "Traumwald", "Mondtroll", "Bürste" oder gar "Morgengrauentochter".

Es war einmal, vor über fünfzig Jahren, da holte der Westen sich ein neues Land in sein Blickfeld, zur Inspiration, zur Rekreation, zur Erleuchtung.

Nach dem umstrittenen Wahlsieg des kenianischen Präsidenten Mwai Kibaki haben die USA und Großbritannien eine unabhängige Untersuchung der Stimmenauszählung gefordert und die Kenianer zur Ruhe aufgerufen. Bei Tumulten nach der Abstimmung kamen bislang etwa 200 Menschen ums Leben.

Seinen lyrischen Beobachtungsposten bezieht Reiner Kunze abseits der Geschäftigkeit des Tages. "Die linde blüht, und es ist nacht / Das dröhnen der bienen ist verstummt, statt ihrer / wimmelt es von sternen" heißt es im titelgebenden Gedicht des Bandes "lindennacht". Es sind Alterswerke, in denen Kunze seine Kunst der Verknappung und der Reduktion auf das Unverzichtbare weiter vorantreibt. "Die welt entfernt sich", notiert er lapidar.

Wer wird wen heiraten? Wer wird wen wählen? Wer wird wohin reisen? Noch steckt das Jahr 2008 voller Überraschungen. Und da es das internationale Jahr der Mathematik ist, das gerade begonnen hat: Hier ein kurzer Überblick in Zahlen.

Die SPD hat mit heftiger Kritik auf Unions-Forderungen nach einer Verschärfung des Jugendstrafrechts und der Einrichtung von Erziehungscamps reagiert. Die hessische Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, Andrea Ypsilanti, warf vor allem Ministerpräsident Roland Koch vor, eine "schmutzige Kampagne" zu führen. Der Süddeutschen Zeitung sagte sie: "Das ist die Methode Koch, Sündenböcke für seine verfehlte Politik zu suchen." Sie sei bereit, inhaltlich über Jugendkriminalität zu diskutieren, doch die aktuelle Kampagne Kochs sei schlicht "verwerflich" und "der verzweifelte Versuch, ein eigenes Thema zu setzen", sagte Ypsilanti.

Von Robert N. Proctor Wir leben in einer Welt der Unwissenheit. Mike Huckabee etwa, immerhin derzeit führender Präsidentschaftskandidat der Republikaner, ist davon überzeugt, dass Gott die Welt vor erst 6000 Jahren geschaffen hat. Mit solchen Ansichten ist er in den Vereinigten Staaten nicht allein: Zwei Drittel aller Republikaner glauben, dass Menschen und Affen keine gemeinsame Vorfahren haben; unter ihnen befindet sich auch der noch amtierende US-Präsident.